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Nebenwirkungen

Welche Nebenwirkungen können bei der Antibabypille auftreten?

Die Antibabypille ist ein verschreibungspflichtiges Medikament. Es kann daher vorkommen, das durch die Anwendung Nebenwirkungen auftreten. Da jedes Präparat unterschiedliche Hormone enthält, können die Nebenwirkungen verschieden ausfallen.

Besonders zu Beginn können sich Beschwerden äußern, da sich der Körper noch an die Zuführung weiterer Hormone gewöhnen muss. Ein Beratungsgespräch beim Arzt lohnt sich um herauszufinden, welche Pille am besten vertragen wird. Einige Frauen müssen dies auch erst mit verschiedenen Präparaten austesten. Grundsätzlich können bei der Antibabypille neben negativen auch positive Begleiterscheinungen auftreten.

klassische Nebenwirkungen

Grundsätzlich können bei der Antibabypille Nebenwirkungen auftreten. Dies kann besonders dann geschehen, wenn sich der Körper noch an die zusätzliche Zufuhr von Hormonen gewöhnen muss. Folgende Nebenwirkungen können durch die Präparate ausgelöst werden:

  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Migräne
  • Gewichtszunahme
  • Spannungen in der Brust
  • Stimmungsschwankungen
  • Senkung der Libido

Welche Nebenwirkungen beim jeweiligen Präparat auftreten können oder wie wahrscheinlich diese sind, entnehmen Sie bitte dem entsprechenden Beipackzettel.

Üblicherweise verschwinden die Nebenwirkungen von allein nach kurzer Zeit. Sollten Sie jedoch besonders starke Beschwerden verspüren oder diese lange Zeit anhalten, so suchen Sie bitte einen Arzt auf. In diesem Fall ist es meist nötig, das Präparat zu wechseln.

Leiden Sie unter Migräne, so kann diese durch die Antibabypille unter Umständen verschlimmert werden. Geben Sie daher bei der Online Konsultation genau an, wie oft Sie unter Migräne leiden, ob dies von einem Arzt diagnostiziert wurde und ob diese schon einmal während der Einnahme der Pille verschlimmert wurden. So kann unser Arzt entscheiden, ob das jeweilige Präparat für Sie geeignet ist.

positive Nebenwirkungen

Die Hormone der Antibabypille können auch positive Effekte haben. Positive Begleiterscheinungen, die auftreten können sind:

  • Verminderung der Blutungsstärke
  • Linderung von Menstruationsbeschwerden
  • Verbesserung des Hautbilds
  • Stärkung des Haarwuchses
  • Bekämpfung ungewollten Haarwuchses

Welcher Effekt bei der Patientin eintritt, hängt wieder vom jeweiligen Präparat ab. So kommt es bei der Yasmin zu keiner Gewichtszunahme, wohingegen Microgynon Unterleibsschmerzen lindert und Diane 35 Haut und Haare verbessert.

Wechselwirkungen

Bei der gleichzeitigen Einnahme der Antibabypille mit anderen Medikamenten bzw. Wirkstoffen kann es unter Umständen zu Wechselwirkungen kommen. Wechselwirkungen entstehen immer dann, wenn ein Präparat ein anderes in seiner Wirkung beeinflusst. Dabei kann die Wirkung beeinträchtigt als auch Nebenwirkungen hervorgerufen werden.

Daher sollten Sie unbedingt alle Medikamente in der Online Konsultation angeben, damit unser Arzt entscheiden kann ob die Anwendung der Pille gefährdet ist. Bei folgenden Präparaten können Wechselwirkungen entstehen.

  • Antibiotika
  • echtes Johanniskraut
  • Antazida (zur Bindung von Magensäure)
  • Antiepileptika (z.b. Carbamazepin)
  • Schlankheitspräparate (wenn sie Fette binden)
  • Medikamente gegen Migräne
  • Antidepressiva
  • Medikamente gegen Diabetes
  • Tuberkulose Medikamente
  • Medikamente bei HIV
  • Abführmittel

Entgegen der allgemeinen Annahme beeinträchtigt Alkohol die Wirkung der Pille nicht. Es wird lediglich davon abgeraten die Antibabypille mit zu viel Alkohol einzunehmen, da die Möglichkeit des Erbrechens besteht. Die Hormone benötigen vier Stunden Zeit um vom Körper vollends aufgenommen zu werden.

Gegenanzeigen

Es gibt bestimmte Risikogruppen bei denen die Wahrscheinlichkeit an bestimmten Nebenwirkungen zu leiden höher ist. Besonders auf ein erhöhtes Bluthochdruck- und Thrombose-Risiko ist hier zu achten. Frauen, die folgende Merkmale aufweisen, sollten daher die Anwendung der Antibabypille genau mit einem Arzt besprechen oder auf andere Verhütungsmittel zurückgreifen:

  • Thrombose in eigener oder familiärer Patientengeschichte
  • älter als 35 Jahre
  • starkes Übergewicht
  • starke Raucherin
  • Bluthochdruck
  • Diabetes
  • Lebererkrankung
  • Herzinfarkt
  • Schlaganfall
  • Brustkrebs
  • Gefäßerkrankungen
  • Autoimmunerkrankung
  • Netzhautschäden
  • Epilepsie
  • Gallenleiden
  • Schwangerschaft/Stillzeit

Das Thrombose-Risiko entsteht durch bestimmte Östrogene und Gestagene. Neuere Mikropillen mit dem Gestagen Gestoden, Desogestrel oder Drospirenon haben nach Studienauswirkungen ein höheres Risiko als Präparate mit anderen Gestagen-Formen. Das niedrigste Thrombose-Risiko ergibt sich für Kombinationspillen mit einer niedrigen Östrogen-Dosierung und Gestagenen wie Levonorgestrel, Norethisteron oder Norgestimat.

Nach dem 35. Lebensjahr erhöht sich das Risiko für bestimmte Nebenwirkungen bei Mikropillen, daher wird hier die Minipille empfohlen, deren Präparate häufig gezielt für ein höheres Alter entwickelt wurden. Da die Minipille kein Östrogen enthält, ist das Thrombose-Risiko hier minimal.

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