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Evra Pflaster: Nebenwirkungen

Nebenwirkungen der hormonellen Verhütung mit einem Evra Pflaster

Hormonelle Verhütungsmittel greifen in den natürlichen Hormonhaushalt des Körpers ein. Von den meisten Frauen werden sie zwar gut vertragen, trotzdem kann es zu unerwünschten und unangenehmen Nebenwirkungen kommen. Solche Symptome und Beschwerden sollten mit dem Arzt besprochen werden - möglicherweise ist lediglich die Wirkstoffkombination eines bestimmten Präparates für diese Patientin ungeeignet.

Häufige Nebenwirkungen der hormonellen Verhütung mit einem Evra Pflaster sind Kopfschmerzen, Übelkeit oder ein Spannungsgefühl in den Brüsten. Bei rund 20 Prozent der Verwenderinnen hat der Gebrauch der Pflaster Hautreizungen zur Folge. Vor allem in den ersten Anwendungszyklen kann es zu Zwischenblutungen kommen.

Erhöhtes Risiko für Thrombosen

Vor allem Raucherinnen sowie Frauen mit einer Disposition zu Herz-, Kreislauf- und Gefäßerkrankungen müssen bei der Verwendung von hormonellen Verhütungsmitteln mit einem erhöhten Risiko für Thrombosen, Embolien und Herzinfarkten rechnen. Allerdings ist hier zu betonen, dass andere Risikofaktoren - beispielsweise Bewegungsmangel, Übergewicht, Bewegungsmangel oder Rauchen - hier einen deutlich größeren Einfluss haben. Gefäßkomplikationen durch hormonelle Kontrazeptiva sind insgesamt ein eher seltenes Ereignis.

Dänische Wissenschaftler wiesen 2012 im Rahmen einer Studie nach [http://www.bmj.com/content/344/bmj.e2990], dass Hormonpflaster und Hormonringe eine doppelt so hohe Hormonbelastung wie moderne Mikropillen zur Folge haben - hierdurch verdoppelt sich auch das Risiko der Verwenderinnen, eine Thrombose zu erleiden. Eine Rolle scheint hier zu spielen, dass die hormonellen Wirkstoffe gleichmäßig und konstant ins Blut gelangen, was dazu führt, dass die Leber permanent Gerinnungsstoffe produziert.

Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

Bei allen hormonellen Kontrazeptiva kann es zu Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten kommen - die Evra Pflaster sind davon nicht ausgenommen. Bestimmte Antibiotika, Antiepileptika, antivirale Medikamente, aber auch Johanniskraut-Präparate können dazu führen, dass die Wirksamkeit der Hormonkombination abgeschwächt oder völlig aufgehoben wird. Vorsicht ist auch bei der parallelen Verwendung mehrerer Antibiotika geboten. Falls der Empfängnisschutz durch andere Arzneimittel beeinträchtigt wird, ist während der Einnahme sowie für 28 Tage nach dem Absetzen dieser Medikamente eine zusätzliche Verhütung nötig. Umgekehrt kann die Hormonkombination des Evra Pflasters die Wirksamkeit anderer Medikamente ebenfalls abschwächen oder verstärken. Die Möglichkeit solcher Wechselwirkungen sollte mit dem Arzt besprochen werden.

Gegenanzeigen für die Verwendung des Evra Pflasters

Die Gegenanzeigen für einen Empfängnisschutz mit dem Evra Pflaster sind weitgehend identisch mit den Kontraindikationen anderer hormoneller Verhütungsmittel. Hierzu gehören:

  • Herz-, Kreislauf- und Gefäßerkrankungen
  • Bluthochdruck (Hypertonie)
  • Gefäßschädigungen durch Diabetes
  • Schwere Lebererkrankungen
  • Hormonabhängige Tumore der Brust, der Eileiter/Eierstöcke oder des Uterus

Bei Vorliegen bestimmter Voraussetzungen - beispielsweise einer erblichen Disposition für Herz-Kreislauf-Leiden, Diabetes mellitus, Fettstoffwechselstörungen sowie bei Raucherinnen - wird der Arzt hormonelle Verhütungspflaster nur nach einer sorgfältigen Abwägung von Nutzen und Risiken empfehlen.

Wenn eine Schwangerschaft bekannt wird, muss das Evra Pflaster umgehend abgenommen werden. Während der Stillzeit dürfen hormonelle Verhütungsmittel grundsätzlich nicht verwendet werden.

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