Live Chat Telefon
Patientenservice jetzt erreichbar: Mo-Fr 09:00 - 18:30
  • Privater & vertraulicher ServiceDiskrete Verpackung und Zahlung
  • Deutsche Original MedikamenteWie aus Ihrer lokalen Apotheke
  • Transparenter Preisinkl. Rezept, Medikament & Lieferung
  • Schnelle LieferungFür Ihre Bestellung

Wirkung

Antibabypille Merkmale

Die Antibabypille, umgangssprachlich auch einfach "die Pille" genannt, wurde in den 1960er Jahren entwickelt. Seitdem wurden die Präparate stetig weiterentwickelt. So konnten bis heute die Wirkstoffdosierungen in den neuen Präparaten herabgesetzt werden, ohne dass die Wirkung beeinträchtigt wurde. Bei gleichbleibend sicherem Schutz vor einer ungewollten Schwangerschaft, wurde das Risiko von Nebenwirkungen hierdurch gesenkt.

Da die Antibabypille Hormone, enthält nimmt sie nicht nur Einfluss auf den weiblichen Zyklus, sondern auch den Körper im Allgemeinen. Hierdurch können auch eine Reihe positiver Nebenwirkungen, wie die Verbesserung des Hautbildes, entstehen.

Welche Wirkstoffe enthält die Antibabypille?

Die Antibabypille enthält synthetische Formen der natürlichen weiblichen Hormone Östrogen und Gestagen. Östrogen und Gestagen sind Hormone, die Einfluss auf den Eisprung und Verlauf der Schwangerschaft nehmen.

Jedes der beiden Hormone ist dabei für unterschiedliche Prozesse im Körper zuständig. So steuert Östrogen den Eisprung, während Gestagen das Wachstum der Gebärmutterschleimhaut beeinflusst.

Je nach Präparat kann die Pille verschiedene Formen der synthetischen Hormone enthalten. Mögliche Östrogene und Gestagene können sein:

Östrogen Gestagen
Ethinylestradiol Progesteron
Mestranol Chlormadinoacetat
11-beta-Methyl-ethinylestradiol Cyproteronacetat
Turisteron Dienogest
Moxestrol Desogestrel
Stilbestrol Gestoden
Levonorgestrel
Lynestrenol
Norethisteron
Norgestimat
Drospirenon

Je nachdem, welche Pillensorte vorliegt, sind unterschiedliche Hormone enthalten. So enthalten Kombinationspillen beide Hormone, während die Minipille lediglich Gestagen enthält. Auch hinsichtlich der Wirkstoff wird unterschieden. Einphasen-Präparate enthalten in allen Tabletten die gleiche Hormon-Dosierung. Mehrphasen-Pillen enthalten unterschiedliche Dosierungen über den Zyklus hinweg, um sich dem natürlichen Verlauf besser anzupassen.

Wie wirkt die Antibabypille?

Kurz zusammengefasst, wirkt sich die Antibabypille auf den weiblichen Zyklus aus und verhindert so eine Schwangerschaft. Dabei spielen sich jedoch komplexe Vorgänge ab. Um die genaue Wirkung der Pille zu verstehen, ist es nötig, das Zusammenspiel von Menstruationszyklus und Hormonen genauer zu betrachten.

Der Zyklus der Frau

Während des Zyklus der Frau und bei einsetzender Schwangerschaft verändert sich der Hormonspiegel im Körper. Die Höhe des jeweiligen Hormonspiegels signalisiert dabei dem Körper in welchem Stadium er sich befindet.

Östrogen und Gestagen werden in den Eierstöcken produziert, wo auch die Eizellen für die Befruchtung heranreifen. Nach dem Eisprung entsteht das sogenannte Gelbkörperhormon, was wiederum Progesteron (eine Gestagen-Form) bildet, aber auch Östrogen. Nach einem Eisprung steigt der Hormonspiegel also an. Wurde ein Ei befruchtet, so bildet der Gelbkörper weiterhin Hormone, sodass der Spiegel weiter ansteigt. Ein hoher Hormonspiegel signalisiert dem Körper somit, dass ein Eisprung bereits erfolgt ist bzw. eine Schwangerschaft besteht.

Die Wirkung der Antibabypille

Die Antibabypille wirkt gezielt auf den Hormonhaushalt im Körper ein um den weiblichen Zyklus zu beeinflussen. Dabei hat jedes Hormon seine ganz eigene Wirkungsweise.

Östrogen hat vor allem Einfluss auf die Eierströcke und steuert den Eisprung. Steigt der Östrogenspiegel an, wird dem Körper vorgespielt ein Eisprung hätte schon stattgefunden. Auf diese Weise wird eben dieser verhindert.

Gestagen verhindert die Ausbildung der Gebärmutterschleimhaut. Sollte doch eine Eizelle entstehen, so kann die Zelle sich nicht einnisten und heranreifen. Ebenso wird der Zervixschleim am Gebärmutterhalseingang verdickt und so das Eindringen von Spermien verhindert.

Gleichzeitig signalisiert der konstant hohe Hormonhaushalt dem Körper, dass eine Schwangerschaft vorliegt, sodass der Eisprung und eine "erneute" Befruchtung verhindert werden

Da die unterschiedlichen Pillensorten verschiedene Hormone enthalten, wirken diese auf unterschiedliche Weise. Kombinationspillen verhindern den Eisprung sowie die Ausbildung der Gebärmutterschleimhaut und verdicken den Zervixschleim. Klassische Minipillen verdicken lediglich den Zervixschleim, da sie nur Gestagen enthalten. Neuere Präparate, wie die Cerazette, verhindern zusätzlich den Eisprung.

Wann setzt die Wirkung der Antibabypille ein?


Wann die Wirkung der Antibabypille einsetzt, hängt stark vom Einnahmezeitpunkt ab. Wird die Pille mit Beginn des ersten Tages der Periode eingenommen, so setzt der vollständige Schutz sofort ein und zusätzliche Verhütungsmittel sind nicht nötig. Wird das Präparat jedoch zu einem späteren Zeitpunkt eingenommen, so besteht erst nach 7 Tagen ein vollständiger Schutz. In diesem Zeitraum sollte auf weitere Verhütungsmittel, wie ein Kondom, zurückgegriffen werden.

Wie sicher ist die Pille?


Die Antibabypille gilt als zuverlässigstes Verhütungsmittel, sofern sie korrekt eingenommen wird. Gemessen wird die Sicherheit von Verhütungsmitteln mit dem Pearl Index. Der Pearl Index gibt an wie viele von 100 Frauen innerhalb eines Jahres trotz Anwendung des jeweiligen Verhütungsmittels schwanger wurden. Der Pearl Index liegt bei der Antibabypille bei 0,1 bis 0,9. Es wurden also nur eine bis neun Frauen schwanger. Bei den Kombinationspillen liegt der Wert zwischen 0,2 bis 0,7 und bei dem Minipillen bei 0,5 bis 3 (für die Cerazette jedoch nur bei 0,14 bis 0,4). Im Vergleich dazu erreicht das Kondom einen Index von 2 bis 12. Die Pille bietet daher einen weitaus sicheren Schutz vor einer ungewollten Schwangerschaft.

Welche Besonderheiten sind bei der Antibabypille zu beachten?

Damit die Wirkung der Antibabypille nicht beeinträchtigt wird, sollten Frauen immer genau auf die Anwendungshinweise achten und die Tabletten immer zur selben Zeit einnehmen. Wenn eine Pille vergessen wurde, kann dies unter Umständen den Schutz gefährden. Je nach Pille und Phase des Zyklus gelten dann besondere Regeln. Generell gilt, dass die Einnahme so schnell wie möglich nachgeholt werde sollte und dies innerhalb von 12 Stunden geschieht. Auch bei Erbrechen und Durchfall ist Aufmerksamkeit geboten. Erfolgte dies 4 Stunden nach der Einnahme, so konnte sich der Wirkstoff noch nicht komplett im Körper entfalten und es muss eine neue Tablette eingenommen werden.

Arzneimittel auswählen
Medizinischen Fragebogen ausfüllen
Der Arzt stellt Ihr Rezept aus
Apotheke versendet Ihr Medikament