Live Chat +44 20 3322 1167
+49 30 5683 73042
Das Patientenservice Team ist jetzt erreichbar: Mo-Fr 9:00 - 18:30
  • 100% DiskretionVertrauliche Beratung & neutrale Verpackung
  • Original Markenmedikamentevon unserer in der EU registrierten Apotheke
  • Keine versteckten GebührenAlle Preise enthalten Lieferung
  • Expressversand24 Stunden Versand

Yasmin: Wirkung

Was ist Yasmin und wann wird es eingesetzt?

Yasmin ist ein hormonelles Verhütungsmittel (Anti-Baby-Pille) der neuen Generation für Frauen zur oralen Anwendung. Das Arzneimittel enthält die Wirkstoffe Ethinylestradiol und Drospirenon. Ethinylestradiol ist ein synthetisches Estrogen, während Drospirenon ein synthetisches Gestagen ist. Estrogene und Gestagene prägen den weiblichen Zyklus hormonell. Yasmin kann auch bei Störungen des weiblichen Zyklus eingesetzt werden.

Im Rahmen der hormonellen Empfängnisverhütung werden der Frau synthetische weibliche Geschlechtshormone zugeführt, die sich an den Rezeptorstellen der natürlichen Hormone festsetzen und weitere Reaktionen provozieren, so dass in den normalen Zyklus eingegriffen wird.

Wie wirkt Yasmin?

Der Wirkstoff Ethinylestradiol in Yasmin verhindert in der Hirnanhangdrüse die Bildung des Hormons Gonadotropin. Gonadotropin würde in einem normalen Zyklusablauf den Eisprung auslösen. Ohne dieses Hormon findet kein Eisprung statt. Eine zur Befruchtung reife Eizelle wird nicht ausgebildet. Während einer Schwangerschaft wird die Bildung von Gonadotropin vom Körper selbst unterdrückt. Ethinylestradiol täuscht dem weiblichen Organismus das Bestehen einer Schwangerschaft quasi vor.

Drospirenon verändert darüberhinaus die Gebärmutterschleimhaut so, dass die Einnistung einer befruchteten Eizelle erschwert oder unmöglich wird. Die Beschaffenheit des Schleims im Gebärmutterkanal wird ebenfalls verändert. Spermien können nur noch schwer oder gar nicht in die Gebärmutter vordringen. Schließlich bewegt sich die Eizelle beschleunigt im Eileiter, was den möglichen Zeitraum für eine Befruchtung drastisch verkürzt.

Die Kombinationspräparate wie Yasmin unterscheiden sich darin, wie nah sie sich in ihrer Dosierung und in den Abläufen dem natürlichen Zyklus der Frau anpassen. Davon können ihre allgemeine Verträglichkeit, die Sicherheit und auch das Risiko potentieller unerwünschter Wirkungen abhängen.

Welche Pillenarten gibt es?

Ein-Phasen-Pillen

Ein solches Produkt weist eine feste Kombination aus Östrogen und Gestagen auf, die über den gesamten Zeitraum der Anwendung unverändert bleibt. Ein-Phasen-Pillen sind dem natürlichen Zyklus kaum angelehnt, unerwünschte Wirkungen treten heftiger oder vermehrt auf. Dafür sind sie sehr sicher, die Gefahr einer Schwangerschaft geht gegen Null.

Sequenzpräparate

Hier werden in der ersten Woche nur Östrogen und erst in den folgenden zwei Wochen Östrogen und Gestagen zugeführt. Sequenzpräparate lehnen sich an den Verlauf des natürlichen Zyklus an, in dem die Schwankungen nachgeahmt werden. Auch hier kann bei korrekter Anwendung die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft gegen Null gehen, wobei das Risiko von unerwünschten Wirkungen ebenfalls gering is.

Dreistufenpräparate

Diese Gruppe der Pille ist dem natürlichen Zyklus noch besser angepasst. Die jeweiligen Mengen der synthetischen Hormone weisen drei verschiedene Gehalte an Hormonmengen auf wie dies auch natürlich der Fall ist. Auch diese Verhütungsmittel sind sehr sicher, wenn sie korrekt angewendet werden.

Die Mikropille

Hier trifft ein schwach dosiertes Östrogen auf einen geringen Gestagenanteil. Eine solche Kombination prägt Pillen der zweiten und dritten Generation, die ab Mitte der 80ziger Jahre auf den Markt kamen. Es wurde teilweise ein erhöhtes Thromboserisiko angenommen, das aber nicht mit Sicherheit durch wissenschaftliche Daten unterlegt werden konnte. Die Mikropille ist ebenfalls sehr sicher.

Arzneimittel auswählen
Medizinischen Fragebogen ausfüllen
Der Arzt stellt Ihr Rezept aus
Apotheke versendet Ihr Medikament