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Welche Nebenwirkungen kann Xenical hervorrufen?

Wie nahezu bei jedem Arzneimittel können auch bei den Xenical Hartkapseln Nebenwirkungen auftreten. Diese negativen Begleiterscheinungen müssen jedoch nicht bei jedem auftreten und sind häufig nur sehr mild ausgeprägt. Meist werden unerwünschte Wirkungen am Behandlungsbeginn oder nach einer sehr fettreichen Mahlzeit beobachtet.

Diese klingen in der Regel beim Fortführen der Therapie sowie beim Einhalten der empfohlenen Ernährungsweise schnell wieder ab. Oft kann eine Nebenwirkung mit dem Konsum von weniger Fett gänzlich vermieden werden. Die Häufigkeit und Stärke einer Nebenwirkung ist zudem von der verabreichten Dosis Orlistat abhängig.

Sollte es zu einer Nebenwirkung kommen, ist frühestmöglich ein Arzt zu konsultieren, dieser wird über die weiteren Maßnahmen entscheiden. Entwickelt sich eine Begleiterscheinung sehr plötzlich und stark, sollte der Arzt umgehend davon in Kenntnis gesetzt werden. Manche Arzneimittelnebenwirkungen können ernsthafte Folgen haben, was sich durch einen raschen Arztbesuch in der Regel verhindern lässt.

Sehr häufige und häufige Nebenwirkungen

  • Bei der Behandlung mit Xenical 120mg können sehr oft negative Begleiterscheinungen wie Grippe (Influenza), Infektion der oberen Atemwege und Kopfschmerzen auftreten.
  • Des Weiteren klagen Patienten in vielen Fällen über ölige Flecken am After, Bauchschmerzen und Blähungen mit und ohne Stuhlabgang, häufigen Stuhldrang, öligen oder flüssigen Stuhl, vermehrte Stühle sowie über den Abgang öligen Sekrets.
  • Häufig treten zudem unerwünschte Wirkungen wie Rektumschmerzen oder Rektumbeschwerden, Stuhlinkontinenz, weiche Stühle und Blähungen auf.
  • Außerdem führt die Anwendung von Xenical oft zu Zahn- oder Zahnfleischbeschwerden, Harnwegsinfektionen (Blasenentzündungen) , Infektion der unteren Atemwege, Angstgefühlen, Abgeschlagenheit sowie zu einem unregelmäßigen Menstruationszyklus.

Begleiterscheinungen mit unbestimmter Häufigkeit

Zusätzlich zu den sehr häufig und häufig auftretenden unerwünschten Wirkungen kann es mit unterschiedlicher Häufigkeit zu vielen weiteren Begleiterscheinungen kommen.

In seltenen Fällen kann die Wirkung von Xenical zu einer Pankreatitis (Entzündung der Bauspeicheldrüse) oder einem Gallensteinleiden führen.

Darüber hinaus kann es zu allergischen Reaktionen kommen. Eine Überempfindlichkeitsreaktion zeigt sich durch Juckreiz, Ausschlag und Quaddeln sowie durch Übelkeit, Erbrechen und Unwohlsein bis hin zu schwerer Atemnot. Ebenfalls auftreten können entzündliche Hautausschläge, Darmblutungen sowie Divertikulitis oder eine Bauchspeicheldrüsenentzündung.

Durch Orlistat können sich außerdem die Leber-Enzym-Werte erhöhen und in schlimmen Fällen eine Leberentzündung (Hepatitis) hervorrufen. Zu den Symptomen zählen eine gelbliche Verfärbung der Haut und Augen, unangenehmer Juckreiz, ein dunkel verfärbter Urin und manchmal Appetitverlust. Zudem kann die Verwendung des Medikaments zu einer Empfindlichkeit der Leber sowie Magenschmerzen führen.

Welche Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten sind bekannt?

Xenical tritt mit einer Anzahl von Medikamenten in Wechselwirkung. Damit der Arzt auf mögliche Wechselwirkungen achten kann, sollte er stets über alle Arzneien die kurz vor der Anwendung von Orlistat und auch während der Behandlung eingenommen werden informiert werden.

  1. Acarbose: Xenical sollte nicht gemeinsam mit Acarbose, einem Mittel zur Blutzuckersenkung, eingenommen werden, da sich diese Wirkstoffe wahrscheinlich gegenseitig beeinflussen.
  2. gerinnungshemmende Arzneien: Orlistat hat eine starke Auswirkung auf die Gerinnung und sollte deshalb nicht mit gerinnungshemmenden Medikamenten eingesetzt werden.
  3. fettlösliche Vitamine: Die Aufnahme der fettlöslichen Vitamine A, D, E und K kann durch die gleichzeitige Einnahme von Xenical beeinträchtigt werden und es besteht die Gefahr eines Vitaminmangels.
  4. Amiodaron: Wenn Orlistat gemeinsam mit dem Antiarrhythmikum Amiodaron eingenommen wird, sollte ein Arzt die Herztätigkeit des Patienten regelmäßig kontrollieren. Nötig ist dies, weil der Wirkstoff die Amiodaron-Konzentration im Blut beeinflusst und dadurch die Wirksamkeit des Medikaments senken kann.
  5. Antikoagulanzien: Xenical kann die Wirksamkeit von Antikoagulanzien verändern, weshalb die Blutgerinnungswerte bei einer gleichzeitigen Verwendung sorgfältig überwacht werden müssen.
  6. Ciclosporin: Das Medikament sollte nicht mit dem Immunologikum Ciclosporin kombiniert werden, da er den Wirkstoffgehalt im Blut senkt und dadurch die Wirksamkeit beeinträchtigt wird. Bei einer gemeinsamen Anwendung kann es nach Organverpflanzungen unter Umständen zu einer Abstoßungsreaktion kommen.
  7. hormonelle Verhütungsmittel: Zwischen Xenical und hormonellen Verhütungsmitteln besteht keine direkte Wechselwirkung, da es bei der Einnahme von Orlistat jedoch zu Durchfällen kommen kann, kann die Wirksamkeit der Pille vermindert werden. Bei schweren Durchfällen wird aus diesem Grund eine zusätzliche Verhütungsmethode empfohlen.
  8. Levothyroxin: In seltenen Fällen kann die Behandlung mit Xenical die Wirkung des Schilddrüsenhormons Levothyroxin so weit herabsetzen, dass eine Schilddrüsenunterfunktion eintritt. Aus diesem Grund sollten die Wirkstoffe zeitlich getrennt eingenommen werden. Gegebenenfalls muss der Arzt die Dosierung von Levothyroxin anpassen.
  9. Antiepileptika: Möglicherweise kann die gleichzeitige Behandlung mit Orlistat und Antiepileptika, wie Valproinsäure oder Lamotrigin, zu Krämpfen führen.
  10. Fibrate, Biguanide, Anorektika, Warfarin und Pravastatin sollten ebenfalls nicht gemeinsam mit Xenical angewendet werden.

Gegenanzeigen: Wann darf Xenical nicht eingesetzt werden?

Auf eine kontrollierte Bekämpfung von Adipositas durch Orlistat sollten alle Patienten verzichten, die gegen einen der Inhaltstoffe allergisch sind, an einer Gallestauung oder einer Störungen der Aufnahme von Nährstoffen aus dem Darm leiden.

Darüber hinaus ist eine Anwendung der Arznei während der Schwangerschaft nicht ratsam und auch in der Stillzeit sollte auf Xenical verzichtet werden.

Weitere Warnhinweise

Während der Behandlung mit Orlistat sollte die Ernährung kalorienarm und sehr obst- und gemüsereich sein. Dies ist notwendig, weil in manchen Fällen die Aufnahme von fettlöslichen Vitaminen herabgesetzt sein kann. Darüber hinaus erhöht eine sehr fettreiche Mahlzeit die unerwünschten Wirkungen im Magen-Darm-Trakt. Die tägliche Fettmenge sollte gleichmäßig auf drei Hauptmahlzeiten aufgeteilt werden.

Menschen mit Diabetes mellitus sollten sich während der Verwendung von Xenical regelmäßig zu einer Kontrolle beim behandelnden Arzt einfinden. Sollte sich das ursprüngliche Körpergewicht innerhalb von drei Monaten nicht um mindestens 5 Prozent verringert, sollte Orlistat abgesetzt werden. Das Medikament sollte nicht länger als zwei Jahre angewendet werden.

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