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Die Vorteile der Antibabypille

Seit ihrer Markteinführung im Jahr 1961 hat die Antibabypille das Leben von Millionen Frauen verändert. Doch das Verhütungsmittel kann wesentlich mehr als nur eine ungewollte Schwangerschaft verhindern. Die heutige moderne Pille bietet einige Nebenwirkungen, die sogar erwünscht sind.

Pille mit erwünschten Nebenwirkungen

Bei der Pille handelt es ich um ein den Hormonspiegel beeinflussendes Medikament. Das bedeutet, durch die Antibabypille wird der Hormonhaushalt der Frau langfristig stabilisiert. Das wiederum kann sich positiv auf die Menstruationsbeschwerden auswirken.

So konnte an Hand von wissenschaftlichen Studien festgestellt werden, dass sich die Regelblutung während der Einnahme von Antibabypillen zum Teil deutliche reduzierte. Ebenso war eine Besserung hinsichtlich der Regelschmerzen zu verzeichnen. Ob dieser positive Effekt tatsächlich auf die Antibabypille zurückzuführen ist, wird jedoch bisher in der medizinischen Wissenschaft kontrovers diskutiert.

Vorteile der Antibabypille

Nach wie vor bietet die Pille die höchste kontrazeptive (empfängnisverhütende ) Sicherheit . Doch das orale Verhütungsmittel von heute verfügt auch über therapeutische Zusatznutzen auf. Positive Effekte der Antibabypille konnten zum Beispiel festgestellt werden bei:

  • Menstruationsbeschwerden: Regelschmerzen (Dysmenorrhoe), Endometriose, prämenstruelles Syndrom (PMS) und starke Regelblutung (Hypermenorrhoe)
  • Hautbild: Akne, fettige Haut
  • Krebs: Gebärmutterkrebs (Endometriumkrebs), Eierstockkrebs, Darmkrebs

Positive Effekte der Pille auf das Prämenstruelle Syndrom

Viele Frauen leiden während der Menstruationstage an dem sogenannten Prämenstruellen Syndrom. Das bedeutet, es treten kurz vor der Monatsblutung eine Vielzahl von körperlichen sowie psychischen Beschwerden wie Abgeschlagenheit, Schmerzen, Depressionen und Reizbarkeit auf.

Ist die Beschwerdesymptomatik besonders ausgeprägt, wird das medizinisch als prämenstruelle dysphorische Störung (PMDS) bezeichnet. Rund 75 Prozent der Frauen haben während der gebärfähigen Zeit prämenstruelle Beschwerden. Davon leiden 25 Prozent an PMS und fünf Prozent an PMDS.

Mittlerweile scheint wissenschaftlich erwiesen zu sein, dass die Pille bei PMS-Symptomen generell eine Verbesserung hervorruft. Zu diesem Ergebnis kamen zumindest Forscher der renommierten amerikanischen Universitäten Yale, New Jersey sowie John Hopkins.

Ebenso konnten schwedische Wissenschaftler durch repräsentative Untersuchungen nachweisen, dass sich durch die Antibabypille die bei der Menstruation häufig auftretenden Stimmungsschwankungen und depressiven Stimmungen deutlich verbessern. Zu einem ähnlichen Ergebnis kamen Forscher aus Kanada Philadelphia (Studie Philadelphia) und Beverly Hills (Studie Beverlyhills) die ebenfalls eine positive Wirkung der Pille auf körperliche Symptome nachweisen konnten.

Die Pille ist gut für die Haut

Während früher die Pille nur der Empfängnisverhütung diente, hat sie sich heute zum Lifestyle-Medikament entwickelt. Einige Frauen versuchen durch die Antibabypille ihr Hautbild zu verbessern. Tatsächlich konnte durch groß angelegte Studien ein positiver Effekt der Pille hinsichtlich der Behandlung von Hautproblemen wie Akne nachgewiesen werden.

Hautverunreinigungen, Akne und fettige Haut lassen sich somit durch die Pille positiv beeinflussen. Einige Wissenschaftler wollen sogar eine positive Wirkung auf die Entwicklung von Haarausfall erkannt haben. Dieser Ansatz ist aber noch nicht hinreichend wissenschaftlich belegt.

Studie beweist: Die Pille schützt vor Gebärmutterkrebs

Die moderne Medizin geht davon aus, dass die Antibabypille zumindest langfristig das Risiko hinsichtlich einer Thrombose erhöht. Gleichzeit haben Forscher festgestellt, dass die Hormone der Pille Jahrzehnte lang vor Gebärmutterkrebs schützt.

Um dies nachzuweisen haben Forscher Informationen von etwa 27.000 Frauen mit Krebserkrankung analysiert und mit den Daten von 115.000 gesunden Frauen verglichen. Dabei handeltet es sich um Frauen aus verschiedenen Kontinenten wie Europa, Asien, Afrika und Australien. Somit kann die Studie als repräsentativ bezeichnet werden. Das Ergebnis der Untersuchung ist eindeutig wie verblüffend.

Von 1.000 Frauen, die noch nie eine Antibabypille genommen haben, bekamen 23 noch bevor sie 75 Jahre alt wurden Gebärmutterkrebs. Hingegen erkrankten von 1.000 Frauen, die für einen Zeitraum von fünf Jahren die Pille genommen hatten nur 17 vor ihrem 75 . Geburtstag an Gebärmutterkrebs.

Bei Frauen die die Pille zehn Jahre genommen hatten kam es bei 1.000 Frauen nur in 13 Fällen zu Gebärmutterkrebs. Nach Aussage der Studienleiterin Valerie Beral (Oxford Universität GB) kann davon ausgegangen werden, dass Frauen, die im Alter von 20 Jahren langfristig die Pille nehmen, noch etwa 50 Jahre vom Schutz gegen Gebärmutterkrebs profitieren.

Schützen auch die neuen Pillen mit wenig Östrogen vor Krebs?

Die modernen Antibabypillen enthalten nur noch geringe Anteile an Östrogen. Stellt sich die Frage, ob das den Schutz vor Gebärmutterkrebs eventuell negativ beeinflusst. Entsprechende Untersuchungen haben bisher keinen Anhalt gegeben, der auf eine Minderung des Schutzeffektes aufgrund geringerer Mengen von Östrogen in modernen Antibabypillen schließen lässt.

Daher ist der Schutz auch bei den neuen oralen Verhütungsmitteln gewährleistet. Allerdings darf dadurch auf keinen Fall das Risiko einer Thrombose vergessen werden. Immerhin erleiden 20 bis 40 von 100.000 Frauen, die die Pille genommen haben, innerhalb von fünf Jahren eine Thrombose. Hingegen erkranken im gleichen Zeitraum nur fünf bis Zehn von 100.000 Frauen an einer Thrombose, die keine Antibabypille verwendet haben.

Das Krebs-Paradoxum der Antibabypille

In der Studie unter der wissenschaftlichen Leitung von Valerie Beral konnte ermittelt werden, dass seit Einführung der Antibabypille in den 60er Jahren rund 400.000 Millionen Frauen das orale Verhütungsmittel genommen haben. Somit hat ein Mittel, das ein erhöhtes Risiko für eine Thrombose darstellt, paradoxer Weise Tausende Frauen vor Gebärmutterkrebs geschützt, aber auch bei vielen Frauen eine Thrombose verursacht.

Quellen:

Veröffentlicht am 13.07.2016

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