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Viagra gegen Jetlag und Malaria

Englische und französische Forschungsteams, des Instituts für Gesundheit und medizinische Forschung, der Londoner Hochschule für Tropenmedizin und Hygiene, des Instituts Pasteur sowie des Pariser Instituts Cochin, kamen durch eine Studie, zu interessanten Erkenntnissen. Ein Inhaltsstoff des weltbekannten potenzsteigernden Medikaments Viagra, mit dem aktiven Wirkstoff Sildenafil, wirkt effektiv gegen die Reisekrankheit "Jetlag" und sogar gegen die tödliche Tropenkrankheit Malaria.

Überblick: Malaria

Der italienische Begriff "Malaria" wird als "schlechte Luft" definiert. Damit sind aufsteigende, unangenehm riechende Sumpfgase aus Morast-Gebieten gemeint. Solche Sphären eignen sich hervorragend als Brutstätte der "berüchtigten" Anopheles-Mücke. Hierbei handelt es sich um ein relativ harmloses Insekt, welches oftmals von einzelligen Parasiten wie dem "Plasmodium Falciparum" befallen wird.

Dieser Parasit bildet die Ursache, für Malaria tropica, welche jährlich ca. 1,2 Millionen Menschen tötet. Bei Plasmodium Falciparum handelt es sich nur um eine von mehreren Arten diverser Einzeller, welche eine solche Krankheit auslösen können. Unter Anderem existieren weitere Krankheitsüberträger von Malaria Tertiana, wie beispielsweise Plasmodium Vivax. Malaria Tertiana ist beinahe gleichermaßen so weit verbreitet wie die Malaria tropica.

Wie verläuft der Fortpflanzungszyklus des Parasiten?

Plasmodium falciparum bevorzugen ebenfalls Feuchtgebiete. Diese gelangen, während der Nahrungssuche der Anopheles-Mücke, über die Speicheldrüse in den Darm des Insekts. Es entstehen Keimzellen, die miteinander verwachsen und sichelförmige Sporozysten bilden. Je nach Entwicklungsstadium und der Art des Wirtes, passen die Einzeller ihre Gestalt an.

Diese kann in den meisten Fällen strich-artig, kugelförmig oder oval-förmig aussehen. Kommt der Mensch ungeahnt mit dem Speichel der Stechmücke in Berührung oder wird von dem Insekt gestochen, geraten die heranreifenden Parasiten über die Haut, in die Blutbahn und somit in die roten Blutkörperchen.

Das Endziel im "Zwischenwirt Mensch" ist die Leber, worin sich die Zellkerne der Parasiten teilen und zu Leberschizonten entwickeln können. Im Gegensatz zu Bakterien besitzt Plasmodium Falciparum einen Zellkern. Leberschizonten können mehrere Tausend Zellkerne enthalten. Diese entwickeln sich zu Merozoiten, dringen in die roten Blutkörperchen ein und bilden Verformungen.

Die Milz des Menschen funktioniert als biologisches Filtersystem und sondert entartete, erstarrte Blutkörperchen ab. Die Milz kann jedoch keine deformierten Blutzellen verwerten und ausscheiden. Dieses Defizit begünstigt eine rapide Vermehrung der Einzeller. Damit können sich folgende Symptome beim Menschen abzeichnen:

  • Kopf-und Gliederschmerzen
  • Hohes Fieber
  • Frösteln
  • Blutarmut
  • Schwere Organschäden
  • Todesfolgen

Neue, herangereifte Keimzellen gelangen als Macro-Gametozyten wiederum in die Blutbahn und werden von der Anopheles-Mücke, während Ihrer Blutaufnahme durch den Stich, aufgenommen und gelangen über die Speicheldrüse in den Darm. Um dem sich ständig wiederholenden Entwicklungszyklus entgegenzuwirken, testeten englische und französische Forscher das Potenz-Mittel Viagra.

Wie wirkt sich Viagra auf Malaria aus?

Bei einem Test in Form eines Vitro Modells, konnten folgende Erkenntnisse gewonnen werden:

  1. Die molekularen Mechanismen, welche Verformungen bei roten Blutzellen ermöglichen, können durch Nachahmung einer Milz-Filtration, den Entwicklungsprozess von Plasmodium Falciparum empfindlich stören.
  2. Während des Experiments kam unter zahlreichen pharmazeutischen Substanzen, der Phosphodiesterase-5-Hemmer Sildenafil zum Einsatz.
  3. Bei einer Phosphodiesterase V handelt es sich um ein Enzym, welches cAMP einen Botenstoff für den Zellstoff-Wechsel, abbaut.
  4. Der Phosphodiesterase-5-Hemmer Sildenafil schränkt den Wirkungsgrad von Phosphodiesterase V ein und erhöht damit den cAMP-Spiegel.
  5. Es folgt eine Stabilisierung der infizierten Erythrozyten (rote Blutkörperchen).
  6. Diese verfestigen sich und können über die Milz ausgeschieden werden.

Noch unbekannt ist die Möglichkeit einer vollständigen Heilung durch Viagra. Die mehr oder weniger gewünschte potenz-steigernde Nebenwirkung einzudämmen oder gänzlich auszuschalten, ist ebenfalls noch unklar. Die medizinische Wissenschaft muss hierfür noch weitere sichere Testergebnisse vorweisen.

Viagra gegen Impotenz

Der Hauptfokus wird zunächst auf Personen gerichtet werden, welche bereits von Malaria infiziert worden sind. Laut bisheriger Forschungsergebnisse dient Viagra ausschließlich zur Vorbeugung von Malaria.

Überblick: Jetlag?

Laut einer weiteren Studie über eine Reise-Suchmaschine im Internet, kamen Forscher erneut zu interessanten Erkenntnissen. Viagra wirkt sich positiv auf die weit verbreitete Reisekrankheit Jetlag, aus.

Jetlag ist weitaus ungefährlicher als Malaria, wird verständlicherweise von Fluggästen als ziemlich unangenehm und lästig empfunden. Diese Krankheit tritt bei Langzeitflügen, während des Überfliegens mehrerer Zeitzonen, auf. Dadurch können folgende Symptome auftreten:

  • Empfindliche Störungen des Schlaf-Wachrhythmus, aufgrund der Zeitumstellung
  • Tagesmüdigkeit
  • Schwindelgefühle
  • Schweißausbrüche
  • Frösteln
  • Konzentrationsschwäche
  • Apathie
  • Verdauungsprobleme
  • Appetitlosigkeit
  • Gereiztheit

Die Anpassung des Organismus an die Zeitumstellung unterscheidet sich beim Menschen in der Konstellation seines Immunsystems sowie in seiner Lebensweise. Der Gesundheitszustand kann sich innerhalb weniger Tage, manchmal in auch 1-2 Wochen wieder stabilisieren.

Wie wirkt sich Jetlag auf den menschlichen Organismus aus?

Die einzelnen Organe im Menschen sind zu bestimmten Tages-und Nachtzeiten besonders aktiv. Daher stammt der Begriff "die innere Organ-Uhr". Wird der Organismus mit einem komplett neuen Rhythmus konfrontiert, geraten die Zyklen der "Organ-Uhr" durcheinander. Diese wird bei Säugetieren, darunter auch beim Menschen, vom Nucleus Suprachiasmaticus oder Hypothalamus, gesteuert.

Dieses dichte Nervennetz befindet sich in einem Teil des menschlichen Gehirns. Es sorgt für geregelte Abläufe der menschlichen Grundbedürfnisse. In bestimmten Zeitintervallen verspürt der Mensch:

  • Hunger
  • Durst
  • Müdigkeit am Abend
  • Nachtschlaf
  • Aktivität am Tag

Die Aktivität des suprachiasmatischen Kerns steuert wiederum das Tageslicht. Das Hormon "Melatonin" wird in der Zirbeldrüse produziert und bildet die Balance des Schlaf-Wachrhythmus. Sobald die Nacht vom Tag abgelöst wird, wandelt sich das Hormon Melatonin in Serotonin um.

Wie wirkt sich Viagra auf Jetlag aus?

Von den 1000 befragten deutschen Fluggästen beugten nur 44% gegen Jetlag vor, wovon 1% Viagra einnahmen. Der Inhaltsstoff "Sildenafil" sorgt für eine vermehrte Serotonin-Produktion und verhindert das Einschlafen. Das Ziel der Fluggäste besteht darin, während der gesamten Flugzeit wach zu bleiben um bei Ankunft am Ziel richtig müde zu werden und auszuschlafen.

Gerade männliche Fluggäste profitieren doppelt von Viagra. Aufgrund des Nebeneffekts der "erektilen Dysfunktion" und dem Ausbleiben des Jetlags. Allerdings wirkt Viagra nur solange, bis alle Inhaltsstoffe des Medikaments im Organismus abgebaut und verbraucht sind.

Fazit

Aufgrund permanenter Forschungen steigert sich auch der Nutzen von Viagra. Es wirkt bei Männern und Frauen nicht nur gegen Libido-Verlust, sondern auch gegen Herzerkrankungen, Alzheimer, Malaria und Jetlag. Jedoch ist noch ausreichend Aufklärungsarbeit für die Patienten nötig, weil die Wirkung diverser Inhaltsstoffe auf den menschlichen Organismus noch nicht ausreichend ausgetestet wurde.

Zu beachten gilt außerdem, dass in der Bundesrepublik Deutschland nur bestimmte Medikamente zugelassen sind und somit der Rezeptpflicht unterliegen. Dazu zählt unter Anderem auch Viagra. Der Patient verpflichtet sich somit einen fachkundigen Arzt zu konsultieren, um sich ausführlich über Wirkung und Nebenwirkungen des Medikaments aufklären zu lassen.

Die Dosis von Viagra entscheidet erstrangig über den Gesundheitszustand des Patienten. Ein gesundes Maß schließt unerwünschte Nebeneffekte, wie schmerzhafte Dauererektionen oder rasanten Blutdruckabfall, aus.

Quellen:

Veröffentlicht am 23.06.2016

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