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Welche Ursachen hat ein vorzeitiger Samenerguss?

Der vorzeitige Samenerguss gehört zur Kategorie der häufigsten sexuellen Funktionsstörungen. Fachkreisen ist er bekannt unter dem Begriff Ejaculation praecox beziehungsweise verfrühter Orgasmus. Durchschnittlich tritt diese Diagnose bei jedem fünften Mann auf. Schlussendlich beziehen sich all diese Bezeichnungen auf ein und die gleiche männliche Funktionsstörung, welche unabhängig vom Alter ist. Hierbei können Männer ihre Ejakulation nicht beziehungsweise nicht ausreichend kontrollieren.

Seitens der Betroffenen wird häufig das Gefühl beschrieben, während des sexuellen Kontaktes nicht genug lange durchzuhalten. Oft erleben diese Männer den Höhepunkt zu früh. Partnerinnen leiden häufig insofern unter einem verfrühten Samenerguss, da sie keine Befriedigung erfahren können. Durch eine fachkundige Diagnose ist es möglich, einen Mann jeden Alters professionell zu behandeln.

Wann genau ist von vorzeitigem Samenerguss die Rede?

Aus ärztlicher Sicht gibt es drei verschiedene Kriterien, nach denen die Diagnose eines vorzeitigen Samenergusses gestellt werden kann. Folgende Eckpunkte sind unmittelbar mit den Ursachen verbunden.

  • Zeitdruck: Männer empfinden die Zeit bis zum Samenerguss als zu kurz.
  • Kontrollverlust Betroffene beschreiben, der schlussendliche Zeitpunkt des Samenergusses
  • emotionale Belastung für gesamte Partnerschaft, Mann als auch Frau
Vorzeitiger Samenerguss Dauer

Neben diesen Kriterien gibt es weitere Definitionsmöglichkeiten, welche die Klassifikation klarer eingrenzen. Dies ist insofern wichtig, als dass die jeweilige Dauer von sexuellen Kontakten von Paar zu Paar sehr unterschiedlich sein kann.

Aus diesem Grund definierten Fachärzte weitere zeitliche Definitionsgrundlagen:

  • mindestens einer der beiden Partner leidet unter einem zu kurzen, sexuellen Kontakt
  • einer beziehungsweise beide Partner wünschen sich einen signifikant längeren Zeitraum für den Geschlechtsverkehr

Gleichzeitig verhindern diese eindeutigen Definitionskriterien, dass bereits ein einmaliger vorzeitiger Samenerguss als pathologisch deklariert wird.

Psychische Ursachen einer Ejaculation praecox

Als typische psychische Ursachen gilt es, wenn Männer, die zwischen fünf beziehungsweise zehn Minuten zum Orgasmus benötigen, diesen Zeitraum als nicht ausreichend empfinden. Schließlich gibt es andererseits zahlreiche Männer, für welche dieser Zeitraum als befriedigend definiert wird.

Trotz dieser verschiedenen Wahrnehmungsformen sind die klaren psychischen Ursachen für einen vorzeitigen Samenerguss bis dato noch unklar. Aus der langjährigen Praxis als auch internationalen Forschungsergebnissen werden folgende Faktoren als psychische Ursachen oft angeführt:

  • Angst:
    Aufgrund erster beziehungsweise vorheriger Erfahrungen mit sexuellen Kontakten entwickeln Männer auf lange Sicht Angst vor weiteren intimen Kontakten. Bleibt diese bestehen, kann sie Ejaculation praecox verursachen.
  • Alter:
    Studien belegen, dass vor allem jüngere Männer von vorzeitigem Samenerguss betroffen sind. In vereinzelten Fällen beschreiben auch Ältere dieses Phänomen. Experten vermuten, dass diese zahlenmäßigen Unterschiede eng verknüpft sind mit den jeweiligen Erfahrungen von Betroffenen. Der Statistik zur Folge gelingt die Ejakulationskontrolle älteren Männern besser, als jüngeren.
  • ängstlich, depressive Gründe:
    Diese erektile Dysfunktion entsteht zum Teil auch als Resultat von Depressionen beziehungsweise aus Angst vor einer nicht zufriedenstellenden Leistung. Hinzu kommen Bedenken, von der Partnerin abgewiesen zu werden. Im Extremfall folgen Ängste, diese nicht befriedigen zu können.
  • unrealistische Vorstellungen:
    Über verschiedene Medien werden zum Teil sehr verschiedene, irreale Vorstellungen von sexuellen Kontakten konstruiert. Männer, welche versuchen, diese in ihr Intimleben zu übertragen, leiden nicht selten an vorzeitigem Samenerguss.
  • negative Kindheitserfahrungen:
    Diese Erfahrungen müssen nicht unbedingt mit sexuellen Traumata verbunden sein. Vielmehr leiden beispielsweise Männer unter vorzeitigem Samenerguss, wenn sie während der Kindheit kaum Möglichkeiten hatten, Erfahrungen zu machen, die das Selbstbewusstsein stärken. Aufgrund der Engen Korrelation von sexuellen Kontakten mit der eigenen Psyche, können sich unerwünschte beziehungsweise teilweise auch unterdrückte Gefühle in Form von sexuellen Funktionsstörungen widerspiegeln.
  • alltägliche Belastungen:
    Als Voraussetzungen für positiv verlaufende sexuelle Kontakte gilt beispielsweise eine innere Entspannung. Diese können durch Strapazen oder Sorgen verschiedenen Charakters gestört sein. Beispielsweise zählen hierzu stressige Bedingungen am Arbeitsplatz, finanzielle Belastungen oder Beziehungsprobleme.

Physische Ursachen von Ejaculation praecox

Zu den physischen Ursachen zählen unter anderem:

  • Innervationsstörungen:
    Empfinden Männer einer kontinuierlich starken Erregungszustand, ist von einer Innervationsstörung zu sprechen. Diese wird durch organische Ursachen verursacht und kann sich bereits in der frühen Kindheit, teilweise unentdeckt, ausbilden.
  • Nebenwirkungen von Medikamenten:
    Verschiedene Formen von erektilen Dysfunktionen werden durch Medikamente verursacht.

Folgende Präparate können beispielsweise auch Ejaculation praecox beziehungsweise Erektionsstörungen verursachen:

  • Antihypertensiva (Mittel gegen Bluthochdruck)
  • Antidepressiva (Präparate gegen Depressionen)
  • Arzneimittel gegen gutartige Prostatavergrößerung
  • Mehrfachkombinationen verschiedener Wirkstoffe
  • Opiate (Schmerzmittel)
  • Sympathomimetika (Präparate mit Wirkstoffen, welche den Sympathikus beeinflussen. Der Teil des vegetativen Nervensystems zählt ist mitverantwortlich für die Kontrolle des Samenergusses und wird durch den Sympathikus gesteuert.)

Anzeichen für weitere Erkrankungen

Ähnlich wie Erektionsstörungen kann ein vorzeitiger Samenerguss als körpereigenes Warnsignal für weitere Krankheiten gelten. Entsprechend ist die Konsultation eines Facharztes empfehlenswert, da die Möglichkeit besteht, dass eine der nachfolgenden physiologisch bedingten Ursachen als elementarer Auslöser gilt:

Begleiterscheinung von Impotenz

Vorzeitiger Samenerguss gilt als häufige Begleiterscheinung. Ärzte fokussieren hierbei primär die Behandlung der erektilen Dysfunktion, worauf eine Verbesserung der Ejakulationskontrolle zu erwarten ist.

körpereigene Neurotransmitter

Neurotransmitter sind unterschiedliche Botenstoffe, die im Gehirn produziert werden. Für eine Auslösung der Erektion ist der Botenstoff Serotonin verantwortlich. Ein erhöhter Serotoninspiegel im Gehirn ermöglicht eine längere Zeitspanne von der Erektion bis zum schlussendlichen Samenerguss.

Diese Ursache für vorzeitigen Samenerguss kann medikamentös behandelt werden. Sobald der Serotonin-Haushalt wieder den natürlichen Werten entspricht, tritt eine Besserung ein. Heute gehen Forscher davon aus, die Veränderung des körpereigenen Serotonin-Haushalts aufgrund von genetischen Veränderungen zustande kommen.

Häufigkeit des Geschlechtsverkehrs

Sexuelle Abstinenz zählt zu einer weiteren Ursache für vorzeitigen Samenerguss. Hierzu zählen männliche Erwachsene, die über einen längeren Zeitraum über keinen Geschlechtsverkehr hatten. In diesem Fall ist durch eine Regelmäßigkeit sexueller Kontakte mit einer verbesserten Kontrolle zu rechnen. Sollte dies nicht eintreten, kann alternativ ärztlicher Rat hinzugezogen werden.

Welche Ursachen gelten als zeitweise oder lebenslang?

Fachexperten weisen aufgrund der Vielzahl möglicher Ursachen darauf hin, dass es sich dabei entweder um lebenslange beziehungsweise erworbene Formen handelt. Ärzte nehmen im Rahmen der Diagnose folgende Aspekte mit auf:

  • Lebenslange Formen von vorzeitigem Samenerguss:
    Diese Art tritt ab dem ersten sexuellen Kontakt eines Mannes auf. Sie steht weder im Zusammenhang mit der Sexualpartnerin beziehungsweise -partner noch mit der jeweiligen erotischen Situation.
  • Erworbene Formen von Ejaculation praecox:
    In den meisten Fällen tritt diese Form in Kombination mit verschiedenen Grunderkrankungen auf. Männer mit dieser Diagnose beobachteten vor dem Auftreten der Störungen einen normalen Verlauf des Samenergusses.

Dank heutiger medizinischer Entwicklung sind beide Formen medikamentöse beziehungsweise psychotherapeutisch behandelbar.

Quellen:

Veröffentlicht am 01.07.2016

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