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Trimethoprim (100mg, 200mg): Nebenwirkungen

Welche Nebenwirkungen sind bekannt?

Gelegentlich

Nausea (Übelkeit mit Erbrechen), Durchfälle, Bauchschmerzen, Völlegefühl und Blähungen, Mangel an Appetit, Müdigkeit und ein allgemeines Schwächegefühl, Entzündungen von Mundschleimhaut und Zunge, Hautausschläge mit Juckreiz , Geschmacksveränderungen.

Selten

Erhöhung der Leberenzymwerte (Transaminasen), Veränderungen am Blutbild wie die Verminderung der Blutplättchen, Verminderung der weißen Blutzellen, Blutarmut (Anämie), Hirnhautentzündung, Fieber, Anstieg von Kreatin- und Harnstoffwerten.

Sehr selten, vereinzelt auftretend

Fieber, das mit Ablösungen der Haut einhergeht (Stevens-Johnson-Syndrom und Lyell-Syndrom), Schuppung der Haut (exfoliative Dermatitis), Hautausschläge in knotiger Form, erhöhte Empfindlichkeit der Haut gegenüber Sonnenlicht, Entzündung der Bauchspeicheldrüse, nicht andauernde Zeugungsfähigkeitseinschränkung beim Mann.

Hinweise zu anhaltenden Begleiterscheinungen

Bei einer Langzeitanwendung von Trimethoprim sind vereinzelt Samenbildungsstörungen beim Mann beobachtet worden.

Treten unter Trimethoprim schwere, anhaltende Durchfällen auf, sollte eine pseudomembranöse Kolitis vom Arzt ausgeschlossen werden. Gegebenenfalls ist das Absetzen des Präparats unter diesen Umständen erforderlich.

Antibiotika wie Trimethoprim beeinträchtigen die natürliche Darmflora negativ. Dies kann unter anderem dazu führen, dass Wirkstoffe zur Verhütung, wie z.B. die Antibabypille einer Schwangerschaft nicht mehr wirksam sind. Es wird deshalb dringend empfohlen, für die Dauer der Anwendung von Trimethoprim zusätzliche lokale Verhütungsmaßnahmen anzuwenden. Auch ist es nützlich, die Darmflora nach Anwendung von Trimethoprim entsprechend mit bestimmten Präparaten zu unterstützen.

Medikamentöse Wechselwirkungen

Die gleichzeitige Einnahme verschiedener Arzneimittel kann die Wirkung von Trimethoprim beeinträchtigen. Auch Trimethoprim beeinflusst andere Substanzen.

  • Das Malaria-Mittel Pyrimethamin kann in Kombination mit Trimethoprim zu Blutbildveränderungen (Anämie, zu niedrige Anzahl der Blutplättchen und weißen Blutzellen) führen.
  • Dicumarol wird in seiner gerinnungshemmenden Wirkung verstärkt. Vermehrte Blutungen und Hämatome sind möglich.
  • Das Anti-Abstoßungsmittel Cyclosporin kann bei gleichzeitiger Gabe eine Nierenfunktionsstörung auslösen.
  • Trimethoprim verstärkt die Nebenwirkungen des Anti-Krampmittels Phenytoin.
  • Trimethoprim hemmt die Folsäurebildung. In Kombination mit anderen Wirkstoffen, die diese Wirkung ebenfalls haben, kann es zu manifesten Folsäuremangelzuständen wie zum Beispiel Blutarmut kommen. Diese Wechselwirkung wurde beobachtet in Kombination mit Phenytoin, Methotrexat, Primidon , Barbituraten und dem gängigen Schmerzmittel Aminosalicylsäure.

Gegenanzeigen zu Trimethoprim

Bei individuellen Unverträglichkeiten oder Allergien gegen den Wirkstoff Trimethoprim darf das Arzneimittel nicht angewendet werden. Von einer Behandlung mit Trimethoprim wird dringend abgeraten bei:

  • Kindern unter 6 Jahren
  • Senioren ab 60 Jahren
  • einer bestehenden Schwangerschaft
  • schweren Nierenfunktionsstörungen
  • Lebererkrankungen
  • krankhaften Blutbildveränderungen
  • behinderten Kindern mit einer Chromosomen-Aberration

Erhöhte Vorsicht im Sinne einer strengen Nutzen-Risiko-Analyse und einer lückenlosen, ärztlichen Beobachtung während der Behandlung der Blasenentzündung ist geboten bei:

  • einer Neigung zu Thrombosen und Embolien
  • bei leichten Nierenfunktionsstörungen
  • bei leichten Leberfunktionsstörungen
  • bei Folsäuremangel

Schwangerschaft und Stillzeit

Trimpethoprim sollte in der Schwangerschaft nur innerhalb einer strengen Nutzen-Risiko-Analyse Anwendung finden. Die Hemmung von Folsäure durch den Wirkstoff erhöht das Risiko von Fehlbildungen beim ungeborenen Kind.

Trimethoprim geht nur in geringsten Mengen in die Muttermilch über, so dass nach derzeitigem Erkenntnisstand keine Gefahr für das Kind besteht. Es wird empfohlen, den Beipackzettel für Trimethoprim vor der Einnahme sorgfältig zu lesen.

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