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Tamiflu: Nebenwirkungen, Wechselwirkungen und Gegenanzeigen

Tamiflu kann wie alle Medikamente unter Umständen unerwünschte Nebenwirkungen hervorrufen. Diese variieren nach Häufigkeit und unterscheiden sich je nach Alter des Patienten. Daher ist bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren mit anderen Nebenwirkungen zu rechnen ist als bei Kindern.

Zu beachten ist auch, dass die in medizinischen Studien festgestellten Nebenwirkungen auch teilweise von der zu behandelnden Krankheit selbst verursacht werden können. So ist beispielsweise die häufigste Nebenwirkung des Wirkstoffes Oseltamivir Übelkeit und Erbrechen. Dies sind jedoch auch Symptome der Grippe, welche es mit Tamiflu zu behandeln gilt. In den meisten Fällen sind diese Nebenwirkungen jedoch leichter Natur.

Mögliche Nebenwirkungen von Tamiflu

Die genannten häufigen und sehr häufigen Nebenwirkungen traten in den Anwendungsstudien in der Mehrzahl nur einmalig bei den Patienten auf. Dies geschah üblicherweise am ersten oder zweiten Behandlungstag. Bei dem Großteil der Patienten konnte die Therapie weitergeführt werden, da die Symptome spontan innerhalb von ein bis zwei Tagen verschwanden.

Sehr häufige Nebenwirkungen

  • Kopfschmerzen
  • Übelkeit

Häufige Nebenwirkungen

  • Erbrechen
  • Schmerzen
Gelegentliche Nebenwirkungen
Allergische, ÜberempfindlichkeitsreaktionenHautentzündung, Hautausschlag
BewusstseinstrübungenKrampfanfälle
LeberwerterhöhungenEkzembildungen
HerzrhythmusstörungenNesselsucht
Seltene Nebenwirkungen
schwere allergische ReaktionStevens-Johnson-Syndrom
Erythema multiformeLeberfunktionsstörungen
Aufregung, Angst, VerwirrtheitWahnvorstellungen, Delirium
Albträume, SelbstverletzungSehstörungen
Magen-Darm-Blutungenblutige Dickdarmentzündung
BlutgefäßschwellungMangel an Blutplättchen

Weitere in medizinischen Studien beobachtete Nebenwirkungen ohne Häufigkeitsangabe waren Schlaflosigkeit, Schwindel, Bindehautentzündungen und allgemeine Schwäche.

Zu beachten ist außerdem, dass es nach der Markteinführung von Tamiflu bei Patienten mit bereits manifestierter Influenza neben Krampfanfällen sehr selten auch zu schwerwiegenden psychologischen Symptomen kam, zum Beispiel Delirium, schwerer Verwirrung, Verhaltensstörungen, Wahnvorstellungen und Sinnestäuschungen. Dies führte in einzelnen Fällen bis zur Selbstverletzung und endete auch tödlich. Die Betroffenen waren großteils Kinder und Jugendliche. Da jedoch auch eine unbehandelte Grippe derartige Symptome hervorrufen kann, ist der Einfluss von Tamiflu in diesen Fällen unklar.

Nebenwirkungen bei Kindern und Jugendlichen unter 12 Jahren

Auch bei der Behandlung von Kindern bis zu 12 Jahren können Nebenwirkungen auftreten. Im Allgemeinen traten die folgenden beobachteten Nebenwirkungen jedoch nur einmalig auf und klangen selbstständig ab, trotz Beibehaltung der Dosis von Oseltamivir.

    • Sehr häufig: Erbrechen
    • Häufig: Bauchschmerzen, Übelkeit, Verdauungsbeschwerden, Kopfschmerzen, Nasenbluten

Welche Wechselwirkungen gibt es?

Die gleichzeitige Einnahme verschiedener Medikamente kann unter Umständen Wechselwirkungen hervorrufen. Diese können sich äußern in veränderter Wirksamkeit der jeweiligen Stoffe oder einem erhöhten Risiko für gefährliche Nebenwirkungen. Für Tamiflu ist dabei zu beachten, dass der aktive Wirkstoff Oseltamivir und dessen Stoffwechselprodukte (Metaboliten) über die Nieren ausgeschieden werden, weshalb eine medikamentöse Beeinflussung der Nierenfunktion zu vermeiden ist.

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Bekannte Wirkstoffe mit einem Einfluss auf die Nierenfunktion sind beispielsweise Methotrexat, Chlorpropamid, Phenylbutazon oder das Gichtmedikament Probenecid. Diese können die Wirkung von Tamiflu beeinträchtigen.

Gegenanzeigen zur Nutzung von Tamiflu

Unter bestimmten Umständen darf Tamiflu generell nicht eingenommen werden. Dies gilt beispielsweise bei einer bekannten Unverträglichkeiten oder Allergien gegenüber dem in Tamiflu enthaltenen Wirkstoff Oseltamivir. Allgemein ist die Datenlage zu Kontraindikationen von Tamiflu noch rudimentär, weshalb bisher keine ausführlichen Angaben gemacht werden können. Eine genau Nutzen-Risiko-Analyse und Anwendung nur unter ärztlicher Kontrolle ist jedoch empfohlen bei folgenden Faktoren:

  • eingeschränkte Nierenfunktion
  • chronische oder akute Abwehrschwäche
  • chronische Herzleiden oder Erkrankungen der Atemwege

Ebenso gibt es keine Dosierungsempfehlung für nierenkranke Kinder sowie zur prophylaktischen Behandlung von frühgeborenen Säuglingen jünger als ein Jahr.

Schwangerschaft und Stillzeit

Es ist bisher nicht geklärt, ob die Verwendung von Tamiflu während der Schwangerschaft und Stillzeit eventuelle Schädigungen des Kindes zur Folge haben kann. Daher ist die Einnahme von Tamiflu während dieser Zeit nicht empfohlen. Ein Übergang des Wirkstoffes in die Muttermilch kann nicht ausgeschlossen werden.

Quellen:

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