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Tamiflu: Nebenwirkungen

Betroffenen, sowie Eltern und Verantwortliche sollten beachten, dass ei Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren mit etwas anderen Nebenwirkungen zu rechnen ist als bei Kindern.

Nebenwirkungen bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren

  1. Sehr häufig
    Kopfschmerzen, Nausea (Übelkeit und Erbrechen)
  2. Häufig
    Generalisierte Schmerzen und Erbrechen
  3. Gelegentlich
    Allergische und Überempfindlichkeitsreaktionen auf den Wirkstoff mit Hautentzündung, Hautausschlag, Nesselsucht, Bewusstseinstrübungen, Krampfanfälle, Leberwerterhöhungen, Ekzembildungen, Herzrhythmusstörungen
  4. Selten
    Verringerung der Blutplättchenzahl, besondere Allergieformen wie zum Beispiel allergischer Erythema multiforme, toxische epidermale Nekrolyse oder Stevens-Johnson-Syndrom
  • Sehr häufig
    Isoliertes Erbrechen
  • Häufig
    Kopfschmerzen, unklare Schmerzen im Bauch-und Oberbauchbereich, Verdauungsstörungen, Übelkeit

Die hier genannten häufigen und sehr häufigen Nebenwirkungen traten in den Anwendungsstudien im Allgemeinen nur einmalig bei den Patienten auf. Meist konnte die Therapie weitergeführt werden, da die Symptome wieder verschwanden.

tamiflu behandlung

Kurz nach der Markteinführung von Tamiflu traten bei einzelnen Patienten mit manifestierter Influenza unter Tamiflu Symptome wie Krampfanfälle und Delirium mit stark veränderten Bewusstseinsgraden, Verwirrungszuständen, anormalem Verhalten, Wahnvorstellungen, Sinnestäuschungen und ähnliche Erscheinungen auf. In sehr wenigen Fällen kam es zur Selbstverletzung oder sogar zum Tod. Diese Erscheinungen betrafen mehrheitlich Kinder und Jugendliche. Auch die unbehandelte Grippe kann solche Symptome hervorrufen, so dass die Rolle von Tamiflu dabei im Unklaren geblieben ist.

Welche Wechselwirkungen gibt es?

Tamiflu ist nierensensibel. Der Wirkstoff Oseltamivir und seine Metaboliten werden über die Nieren ausgeschieden. Wirkstoffe, die die Nierenfunktion beeinflussen, können die Ausscheidung und damit die Wirkung von Tamiflu beeinträchtigen. Arzneisubstanzen wie Chlorpropamid, Methotrexat, Phenylbutazon und das bekannte Mittel gegen Gicht Probenecid zählen zu den die Nieren beeinträchtigenden Substanzen.

tamiflu grippe

Welche Gegenanzeigen zu Tamiflu sind bekannt?

Bei individuellen Unverträglichkeiten oder Allergien gegen den Wirkstoff Tamiflu darf das Arzneimittel nicht angewendet werden. Die Datenlage bei der Kontraindikation von Tamiflu ist noch dünn. Eine strenge Nutzen-Risiko-Analyse und ärztliche Kontrolle scheinen angeraten bei:

  • eingeschränkter Nierenfunktion
  • chronisch abwehrgeschwächten Personen
  • nierenkranken Kindern

Schwangerschaft und Stillzeit

Tamiflu sollte in der Schwangerschaft nur innerhalb einer strengen Nutzen-Risiko-Analyse Anwendung finden. Mögliche Schädigungen des ungeborenen Kindes sind noch nicht abschließend ausgeschlossen worden. Ähnliches gilt für die Stillzeit, da noch nicht hinreichend geprüft wurde, inwieweit Tamiflu in die Muttermilch übergeht.

Es wird empfohlen, den Beipackzettel für Tamiflu vor der Einnahme sorgfältig zu lesen.

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