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Wirkungsdauer der Potenzmittel im Vergleich

Als 1998 das Potenzmittel Viagra auf den Markt kam, galt es zurecht als Sensation. Endlich ein wirksames Potenzmittel, dass in rund 70 -80 % der Impotenzfälle für eine stabile Erektion sorgen konnte. Inzwischen ergänzen weitere, ähnlich potente Arzneimittel aus der Wirkstoffreihe der Phosphodiesterase-5-Hemmer (PDE-5-Hemmer), wie zum Beispiel Cialis und Levitra , Viagra. Die drei enthaltenen Wirkstoffe Sildenafil, Vardenafil und Tadalafil sind sich chemisch ähnlich und arbeiten mit einem vergleichbarem Wirkprinzip.

Obwohl die Potenzmittel grundsätzlich viele Gemeinsamkeiten aufweisen, gibt es zum Teil beachtliche Unterschiede. Anwender interessiert häufig besonders die Wirkungsdauer der Mittel im Vergleich. Für den möglichen Anwendernutzen spielt - zeitlich gesehen- nicht nur die Wirkungsdauer, sondern auch die Schnelligkeit des Wirkungseintritts eine erhebliche Rolle.

Phosphodiesterase-5-Hemmer

Die drei beliebtesten Arzneimittel gegen erektile Dysfunktion (Impotenz) Viagra (seit 2013 auch Viagra Generikum Sildenafil), Cialis und Levitra zählen zu PDE-5-Hemmer. Ihre Wirkung verdanken sie im Wesentlichen der Hemmung des Enzyms Phosphodiesterase Typ 5. Dieser Vorgang führt zu einer Steigerung des Stickstoffmonoxid-Anteils in der glatten Muskelzelle des Schwellkörpers im Penis. Die folgende Muskelentspannung und die gesteigerte Zufuhr von Blut erleichtert in Kombination mit ausreichender sexueller Stimulation die Erektion.

Potenzmittel gegen Impotenz

PDE-5-Hemmer zeichnen sich durch eine sehr zuverlässige Wirksamkeit aus. Ältere Potenzmittel wie etwa Apomorphin Hydrochlorid oder Alprostadil konnten eine zuverlässige Wirksamkeit nicht erreichen, beziehungsweise waren in der Anwendung kompliziert oder sogar schmerzhaft. Erst mit den PDE-5-Hemmern konnte sich eine einfache, gängige und wirksame Anwendung per einfacher Tabletteneinnahme durchsetzen.

PDE-5-Hemmer Wirkung

Wirkungsdauer von Viagra (Sildenafil)

Viagra überzeugt mit einer durch Studien sehr gut belegten, zuverlässigen Wirksamkeit mit einer Erfolgsquote von rund 82 Prozent. Viagra wirkt nach 20 bis 30 Minuten im Kontext von sexueller Stimulation.

Viagra gegen Impotenz

Nach rund 70 Minuten wird das Maximum der Wirkung erreicht. Viagra wirkt bis zu 4 Stunden lang. Gleichzeitiger Alkoholgenuss kann die Wirkung abschwächen oder unterbinden. Eine zweite Dosis darf erst nach 24 Stunden eingenommen werden.

Wirkungsdauer von Levitra (Vardenafil)

Levitra punktet mit einer zuverlässigen Wirksamkeit und einer ähnlichen Erfolgsquote wie Viagra um die 80 Prozent. Levitra wirkt schnell innerhalb von etwa 20 Minuten und erreicht ebenfalls eine Wirkungsdauer bis zu 4 Stunden.

Levitra gegen Impotenz

Dabei ist der Wirkstoff Vardenafil ebenfalls für ältere Patienten mit schweren Vorerkrankungen wie Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) und Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Herzinsuffizienz, koronare Herzerkrankung, Hypertonie und Herzinfarkt) geeignet. Levitra Orodispersible, Vardenafil in Form einer Schmelztablette, bietet die Möglichkeit einer besonders diskreten und unkomplizierten Anwendung. Levitra ist das verträglichste Mittel unter den PDE-5-Hemmern.

Wirkungsdauer von Cialis (Tadalafil)

Cialis mit dem aktiven Wirkstoff Tadalafil vereint eine zuverlässige Wirksamkeit mit einer etwas längeren Zeitspanne für den Wirkungseintritt (45-90 Minuten) mit einer erheblich gesteigerten Wirkdauer bis zu 24 Stunden, teilweise wird sogar von 36 Stunden gesprochen. Cialis ist daher das bisher einzige Potenzmittel, das spontanen Sex ohne eine direkt zuvor erfolgte Einnahme des Arzneimittels erlaubt.

Cialis gegen Impotenz

Dabei werden die hohen Dosierungen von 10 mg und 20 mg unterschieden, die mindestens 20 Minuten und bis zu 24-36 Stunden vor dem Sex eingenommen wird. Ein Vorausplanen sexueller Aktivitäten und sei über 24 oder 36 Stunden wird obsolet.

Wirkungsdauer von Cialis täglich (5mg)

Cialis mit 2,5 mg und 5 mg, auch als Cialis täglich (pro Tag) bekannt, werden dagegen täglich eingenommen und stellen eine kontinuierliche Wirkung sicher. Dies macht ein fast normales Leben mit der erektilen Dysfunktion möglich, da Betroffene nur einmal am Tag an die Tabletteneinnahme denken müssen und in der Folge stets eine Erektion erreichen können.

Cialis täglich gegen Impotenz

Cialis 5 mg pro Tag zeigt außerdem bei leichtem bis mäßigem benignen Prostatasyndrom eine Linderung, der Harnstrahl wird unter Einnahme des Potenzmittels wieder stärker.

Vergleich der Potenzmittel im Hinblick auf Neben- und Wechselwirkungen

PDE-5-Hemmer führen häufig zu Gesichtsrötungen, Schwindel, Sodbrennen und verstopfte Nasen. Viagra gefährdet auf Dauer das Farbsehen. Bei allen Potenzmitteln des Phosphodiesterase-5-Hemmer Typs ist die potentielle Wechselwirkung mit Nitrathaltigen Herzmitteln zu beachten. Hier droht in allen Fällen ein starker Blutdruckabfall, da sich die Potenz- und Herzmittel in ihrer Wirkung verstärken.

Alle Potenzmittel können kränkliche und schwache männliche Anwender mit ihrer zuverlässigen Herbeiführung einer Erektion überfordern. Der geschlechtliche Akt erfordert eine erhebliche Energie im Herz-Kreislauf-Bereich und steigert die Pulsrate sehr hoch. Alkohol und fettreiche Speisen können die Aufnahme von PDE-5-Hemmern verzögern oder sogar unterbinden.

Nebenwirkungen von Viagra (Sildenafil) in tabellarischer Übersicht:

Häufig (1 von 10) Gelegentlich (1 von 100) Selten (1 von 1000)
Gesichtsrötung Unregelmäßiger Herzschlag oder Herzrasen Bluthochdruck (Hypertonie) oder Blutdruckabfall
Verdauungsstörungen Muskelschmerzen Ohnmacht
Beeinflussung des Sehvermögens Übelkeit und Erbrechen Taubheit oder plötzliche Schwerhörigkeit
Lichtempfindlichkeit und Schwindel Brustschmerzen Nasenbluten

Nebenwirkungen von Cialis in tabellarischer Übersicht:

Häufig (1 von 10) Gelegentlich (1 von 100) Selten (1 von 1000)
Kopfschmerzen Schwindel und verschwommenes Sehen Schwellungen der Augenlider und rote Augen
Rücken- und Muskelschmerzen Atembeschwerden Schwerhörigkeit oder Taubheit
Gesichtsrötung Herzklopfen und Herzrasen Krampfanfälle
VerstopfteNase Nasenbluten Nesselsucht

Nebenwirkungen von Levitra in tabellarischer Übersicht:

Häufig (1 von 10) Gelegentlich (1 von 100) Selten (1 von 1000)
Verdauungsstörungen Sonnenempfindlichkeit Ohnmacht
Schwindel Veränderung des Blutdrucks Glaukom (erhöhter Augeninnendruck)
verstopfte Nase Sehstörungen und gerötete Augen Muskelsteifheit
Übelkeit Schläfrigkeit Kehlkopfschwellung

Auswahl des passenden Potenzmittels - spielt nur die Wirkdauer eine Rolle?

Bei der individuellen Auswahl des richtigen Potenzmittels hat der behandelnde Arzt das letzte Wort. Er bestimmt nach der medizinischen Vorgeschichte das richtige Mittel. Zwar sind Verwender besonders von der langen Wirkdauer und natürliche Integration von Cialis in ihr tägliches Leben naturgemäß besonders begeistert, dennoch ist im Einzelfall möglicherweise Levitra bei bestimmten Vorerkrankungen besser geeignet. Es sollte nicht nur auf die Wirkungsdauer der Präparate geachtet werden, sondern vor allem auf das individuelle gesundheitliche Befinden eingegangen werden.

Der Arzt wird umfangreiche Informationen zum Lebensstil und Vorerkrankungen einholen, um den Fall individuell besser beurteilen zu können. Besonders schön ist, dass es heute eine Wahl unter wirksamen, modernen Potenzmitteln gibt. Die erektile Dysfunktion als Heimsuchung der 2. männlichen Lebenshälfte verliert so ihren Schrecken.

Quellen:

Zuletzt aktualisiert: 06.01.2016

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