Live Chat Telefon
Patientenservice jetzt erreichbar: Mo-Fr 09:00 - 18:30
  • Privater & vertraulicher ServiceDiskrete Verpackung und Zahlung
  • Original MedikamenteWie aus Ihrer lokalen Apotheke
  • Transparenter Preisinkl. Rezept, Medikament & Lieferung
  • Schnelle LieferungFür Ihre Bestellung

Wechselwirkungen von Potenzmittel und Alkohol

Mit dem bekannten Arzneimittel Viagra kam 1998 das erste einer Reihe von sehr wirksamen Potenzmitteln auf den Markt. Viagra und die nachfolgenden Arzneimittel Levitra und Cialis ermöglichen eine bessere Durchblutung des Penis. Sie ermöglichen damit, vor allem bei der im Alter weit verbreiteten, erektilen Dysfunktion in etwa 70 % der Fälle eine stabile Gliedversteifung.

Allerdings können Wechselwirkungen mit anderen Substanzen, unter anderem auch mit Alkohol auftreten. Betroffene sind oft unsicher, ob sie nach Einnahme von Viagra & Co. auf jedes Bier oder Glas Wein verzichten müssen. Sie befürchten, dass die Potenzmittel mit Alkohol nicht wirken.

Erektile Dysfunktion - ein gängiges Problem

Bei der Sexualstörung erektiler Dysfunktion sind betroffene Männer nicht mehr in der Lage, eine für den Geschlechtsverkehr erforderliche, Erektion zu erreichen beziehungsweise aufrecht zu erhalten.

Das männliche Glied wird dabei regelmäßig nicht genügend durchblutet, um eine stabile Erektion zu erreichen. Moderne Potenzmittel wie Viagra, Viagra Generikum Sildenafil & Co. hemmen bestimmte chemische Botenstoffe in den Gefäßen und sorgen auf diese Weise in 70 % der Fälle wieder für eine angemessene Erektion. Die erektile Dysfunktion (Impotenz) geht häufiger mit ernsten Erkrankungen wie einem Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) oder Herzerkrankungen einher.

Alkohol und seine Wirkung im menschlichen Körper

Insgesamt hängt die Fähigkeit zu einer Erektion bei sexueller Stimulation eng mit der Gehirnchemie zusammen. Botenstoffe, die zentral vom Gehirn aus gesteuert werden, erreichen über die Nerven das männliche Glied. In der Folge wird der Penis stärker durchblutet und wird steif.

Alkohol wirkt als Nervengift dämpfend auf die Nervenfunktionen. Nur sehr kleine Mengen von Alkohol werden subjektiv manchmal noch als sexuell stimulierend empfunden. Diese individuelle Empfindung entsteht aber aufgrund der psychisch enthemmenden Wirkung.

Alkohol verhält sich aufgrund seiner dämpfenden Wirkung somit gegensätzlich - antagonistisch - zu Viagra, Cialis und Levitra, weil dessen anregende, vitalisierende Wirkung behindert wird. In der Folge kann sich nach Alkoholkonsum die Erektion verzögern, schwächer ausfallen oder ganz ausbleiben.

Selbst sexuell gesunde Männer ohne erektile Dysfunktion haben möglicherweise schon häufiger die Erfahrung gemacht, dass ungehemmter Alkoholgenuss einem befriedigenden sexuellen Erlebnis im Wege stand, weil die Erektion ausblieb. Grundsätzlich wird davon abgeraten bei der Einnahme von Potenzmittel große Mengen an Alkohol zu konsumieren, jedoch spielen hierbei Faktoren wie die individuelle Dispostion des Mannes sowie welches Präparat eingenommen wird.

Alkohol und Potenz - insgesamt wenig kompatibel

Regelmäßiger Alkoholkonsum kann nicht nur die Ausbildung des berüchtigten Bierbauches fördern. Wissenschaftler finden immer mehr Belege dafür, dass regelmäßiger Konsum von Ethanol das gesamte Fortpflanzungssystem des Mannes schädigen kann. Männer, die regelmäßig Alkohol konsumieren, weisen einen niedrigeren Testosteronspiegel und häufig geschädigte Hoden auf.

Die Wahrscheinlichkeit für Potenzprobleme steigt mit der Menge des konsumierten Alkohols. Regelmäßiger, starker Alkoholkonsum scheint sich damit direkt auf die Erektionsfähigkeit auswirken.

Alkohol soll auch den Anteil weiblicher Sexualhormone, vor allem von sogenannten Östrogenen im männlichen Organismus steigern und kann so zur Verweiblichung des Mannes beitragen. Alkohol hat zudem viele Kalorien, Übergewicht und Bauchfett sind häufig eine direkte Folge von übermäßigem Alkoholkonsum.

Bauchfett gilt als gefährliches Fett, dass weibliche Hormone bildet und ausschüttet. Gerade Bier muss in dieser Hinsicht sehr kritisch gesehen werden. Hopfen enthält zusätzlich sekundäre Pflanzenstoffe, die weiblichen Östrogenen ähneln und eine ähnliche Wirkung wie diese entfalten.

Diese sogenannte Phytoöstrogene aus Hopfen beeinflussen die Potenz negativ und beeinträchtigen unter Umständen auch die Fortpflanzungsfähigkeit des Mannes. Die Ausbildung eines sogenannten Bierbusens durch Wachsen des männlichen Brustgewebes geht zu großen Teilen auf die vermehrte Verbreitung der weiblichen Hormone im männlichen Körper zurück.

Alkoholkonsum, vor allem regelmäßiger, sollte also insgesamt im Hinblick auf die Potenz als solche äußerst misstrauisch betrachtet werden. Unter Umständen trägt gerade Alkohol zum Entstehen der Impotenz maßgeblich bei, die dann mit einem Potenzmittel behoben werden muss.

Gefahren von Alkohol in der Kombination mit Potenzmitteln

Es droht nicht nur das Ausbleiben der Erektion, wenn Alkohol und Potenzmittel zusammen eingenommen werden. Die gefäßerweiternden Potenzmittel sorgen außerdem für eine Senkung des Blutdruckes. Dieser Effekt wird durch Alkohol noch verstärkt und kann zu einem gefährlichen Blutdruckabfall bei gleichzeitig erhöhtem Ruhepuls führen.

Besonders Männer mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Herzinsuffizienz, koronare Herzerkrankung und Herzinfarkt) können gesundheitlich gefährdet sein und verstärkt von Nebenwirkungen wie Schwindel, Kopfschmerzen und Kreislaufstörungen betroffen sein. Dies gilt umso mehr, wenn sie eventuell noch weitere wechselwirkende Substanzen über Arzneimittel zu sich nehmen.

Wenn möglich sollte im Zusammenhang mit Potenzmitteln auf Alkohol ganz verzichtet werden, beziehungsweise der Alkoholgenuss auf eine kleine Menge zum Anstoßen reduziert werden. Dann können Viagra & Co. ihre Wirkung optimal entfalten. Bei Impotenz sollte außerdem insgesamt der Alkoholkonsum auf ein geringes Maß reduziert werden.

Zuletzt Aktualisiert: 07.01.2016

Arzneimittel auswählen
Medizinischen Fragebogen ausfüllen
Der Arzt stellt Ihr Rezept aus
Apotheke versendet Ihr Medikament