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NuvaRing: Wirkung

Der NuvaRing ist ein biegsamer Ring aus transparentem Kunststoff, der zur hormonellen Empfängnisverhütung dient. Er wird in die Scheide eingeführt und verbleibt dort mehrere Wochen. Seine Wirkungsweise und seine Sicherheit sind weitgehend identisch mit oralen Kontrazeptiva, anders als bei der Anti-Baby-Pille gelangen die hormonellen Wirkstoffe des NuvaRings nicht über den Magen-Darm-Trakt, sondern über die Schleimhaut der Vagina in die Blutbahn.

Der größte Vorteil der Empfängnisverhütung durch einen Vaginalring besteht darin, dass nicht täglich und zu einem bestimmten Zeitpunkt Hormone eingenommen werden müssen, das Verhütungspräparat also nicht vergessen werden kann. Ebenso wie bei oralen Kontrazeptiva können mit seiner Verwendung jedoch auch unerwünschte Nebenwirkungen verbunden sein. Einige Vorerkrankungen oder während der Verwendung auftretende Symptome sind absolute Gegenanzeigen, die Empfängnisverhütung durch den NuvaRing muss in solchen Fällen abgebrochen werden.

Die Wirkung des NuvaRings

Ebenso wie orale Kontrazeptiva ("Anti-Baby-Pille") ist der NuvaRing ein Mittel zur hormonellen Empfängnisverhütung. In der Gynäkologie wird er auch als "vaginales Freisetzungssystem" bezeichnet, da die Freisetzung der Hormone in der Vagina erfolgt. Der Vaginalring hat einen Durchmesser von etwa fünf Zentimetern und ist mit Hormonen imprägniert.

Die Wirkstoffe des NuvaRings: Synthetische Hormone

Als Wirkstoffe enthält der NuvaRing niedrige Dosierungen der Hormone Ethinylestradiol und Etonogestrel - eine Wirkstoffkombination, die auch in vielen Anti-Baby-Pillen Verwendung findet. Ethinylestradiol ist ein synthetisches Östrogen (weibliches Geschlechtshormon), Etonogestrel ein Derivat des synthetischen Gestagens Desogestrel. Im Rahmen des natürlichen weiblichen Zyklus verhindern Gestagene unter anderem einen weiteren Eisprung, sobald eine Eizelle befruchtet wurde - im Zusammenspiel mit Östrogenen sorgen sie in diesem Fall für den Erhalt der Schwangerschaft.

Als Wirkstoffe von hormonellen Kontrazeptiva - der Pille oder einem NuvaRing - unterdrücken sie den Eisprung. Außerdem verändern sie die Beschaffenheit der Gebärmutterschleimhaut, so dass Spermien den Muttermund nicht mehr passieren können. Beide Hormone werden durch den NuvaRing kontinuierlich in die Scheide abgegeben und gelangen über die Vaginalschleimhaut ins Blut. Ihre Wirksamkeit entfalten sie also nicht lokal, sondern systemisch und auf der Grundlage komplexer biochemischer Prozesse.

Arzneilich nicht wirksame Bestandteile eines NuvaRings sind Magnesiumdistearat sowie Polyethylen-co-vinylacetat als Kunststoffmischung für die Fertigung des Ringes und Trägermaterialien für die Kontrazeptions-Hormone.

Gibt es den Vaginalring in unterschiedlichen Größen?

Den NuvaRing gibt es nur in einer Größe, da er sich an den Körper der Trägerin anpasst. Zudem ist ein millimetergenauer Sitz für seine Wirksamkeit nicht wichtig. Wenn er nach dem Einsetzen nicht zu spüren ist, war seine Applikation erfolgreich.

Wie sicher ist die Verhütung mit dem NuvaRing?

Ein NuvaRing ist ein sehr sicheres Verhütungsmittel, dessen Wirksamkeit auf dem gleichen Niveau wie der Empfängnisschutz durch orale Kontrazeptiva liegt.

Ein Indikator für die Sicherheit verschiedener Verhütungsmethoden ist der Pearl-Index. Der jeweilige Wert gibt an, wie viele Frauen, die mit einer bestimmten Methode zwölf Monate lang verhüten, in diesem Zeitraum schwanger werden. Der Pearl-Index eines Vaginalrings liegt zwischen 0,4 und 0,65 - die Methode versagt statistisch innerhalb eines Jahres also bei weniger als einer Frau. Zum Vergleich: Für die Anti-Baby-Pille ergeben sich Werte zwischen 0,1 und 0,9, die sogenannte Mini-Pille mit besonders niedrigen Hormonkonzentrationen und einem sehr strikten Einnahme-Regime hat einen Pearl-Index zwischen 0,5 und 3.

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