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NuvaRing: Dosierung & Anwendung

Wie erfolgt die Dosierung der Hormone?

Den NuvaRing gibt es ausschließlich mit einer Standard-Dosierung, die für eine sichere Empfängnisverhütung während eines Monatszyklus konzipiert ist. Jeder Vaginalring enthält 2,7 Milligramm Ethinylestradiol und 11,7 Milligramm Etonogestrel. Nach dem Einsetzen setzt der NuvaRing permanent niedrige Mengen der Hormone frei.

Wie geht die Anwendung des NuvaRings vor sich?

  • In der Regel wird der NuvaRing am ersten Tag der Menstruation analog zu einem Tampon in die Scheide eingeführt
  • Er verbleibt 21 Tage in der Vagina und wird danach entfernt
  • In den kommenden sieben Tagen erfolgt die Menstruationsblutung

Ebenso wie bei der Einnahme der Pille handelt es sich dabei um eine sogenannte "Abbruchblutung", die durch die Unterbrechung der externen Hormongaben ausgelöst wird. In vielen Fällen ist sie schwächer als eine "normale" Regelblutung. Durch die Hormonkonzentration im Blut hält der Empfängnisschutz durch den NuvaRing auch in der ringfreien Woche an. Nach der einwöchigen Unterbrechung wird - unabhängig davon, ob die Blutung bereits beendet ist - ein neuer Ring in die Scheide eingesetzt.

Disziplin bei der Verwendung eines Vaginalrings

Mit diesem Rhythmus wirkt ein NuvaRing als Antikonzeptionsmittel letztlich analog zur Anti-Baby-Pille - auch die Intervalle von Hormongaben und hormonfreien Zeiten sind identisch. Anders als bei oralen Antikontrazeptiva sind Verwendungsfehler so gut wie ausgeschlossen. Falls der Ring beim Geschlechtsverkehr als unangenehm empfunden wird oder versehentlich aus der Scheide rutscht, kann er pro Tag für maximal drei Stunden außerhalb der Vagina verbleiben, ohne dass seine empfängnisverhütende Wirkung hierdurch gemindert oder aufgehoben wird.

Vor einer erneuten kurzen "Pause" sollte er danach für mindestens 24 Stunden unterbrechungsfrei getragen werden. Vor dem Wiedereinsetzen kann der NuvaRing unter lauwarmem Wasser gereinigt werden. Seife, andere Reinigungssubstanzen oder Desinfektionsmittel dürfen dabei auf keinen Fall verwendet werden, da sie die Hormon-Imprägnierung des Vaginalrings zerstören würden. Bei Unterbrechungszeiten von mehr als drei Stunden ist eine zusätzliche Verhütung durch Kondome oder andere Barrieremittel empfehlenswert.

Wichtig ist zeitliche Disziplin im Hinblick auf die siebentägige Anwendungsunterbrechung. Um die kontrazeptive Wirkung und damit die Sicherheit der Verhütung mit dem NuvaRing nicht zu gefährden, müssen die Entfernung des alten und das Einsetzen des neuen Rings stets am gleichen Wochentag sowie zur gleichen Uhrzeit vorgenommen werden.

Verhütung mit dem NuvaRing unter ärztlicher Beratung

Frauen, die mit dem NuvaRing verhüten wollen, sollten vor dem Einsetzen des ersten Rings grundsätzlich ihren Gynäkologen konsultieren. Nur der Arzt kann beurteilen, ob eine hormonelle Verhütung für die betreffende Frau überhaupt geeignet ist. Für die Anwendung des NuvaRings gelten im Wesentlichen die gleichen Einschränkungen und Gegenanzeigen wie für eine Verhütung mit der Anti-Baby-Pille.

Vor der Verordnung des NuvaRings wird der Arzt die Frau nach früheren und aktuellen Erkrankungen befragen sowie körperlich untersuchen. Auch eine Schwangerschaft muss vor dem Einsetzen des Vaginalringes sicher ausgeschlossen werden. Außerdem informiert er die Patientin über Vor- und Nachteile, Risiken und Nebenwirkungen sowie mögliche Alternativen zur Verhütung mit einem NuvaRing, erklärt die Verwendung des Ringes und vereinbart einen Termin zur Nachkontrolle.

Vor- und Nachteile eines NuvaRings

Viele Frauen entscheiden sich für einen NuvaRing, um sich die tägliche Einnahme oraler Kontrazeptiva zu ersparen. Gleichzeitig genießen sie mit dieser Verhütungsmethode alle Vorteile, die auch die Anti-Baby-Pille bietet. Da die Hormone nicht über den Magen-Darm-Trakt aufgenommen werden, wird der Empfängnisschutz durch einen NuvaRing anders als bei oralen Kontrazeptiva durch Erbrechen oder Durchfall nicht gemindert. Meist nehmen auch die Stärke sowie die Dauer der Monatsblutung ab, außerdem kann die hormonelle Verhütung einen positiven Einfluss auf belastende Menstruationsbeschwerden haben.

Aufgrund von Gebärmuttersenkungen oder schweren Verstopfungen kann der NuvaRing in Einzelfällen ausgestoßen werden. Bei anatomische Einschränkungen für eine sichere Anwendung wird der Arzt jedoch von vornherein darauf sowie auf alternative Verhütungsmöglichkeiten verweisen. Verwenderinnen eines NuvaRings sollten in regelmäßigen Abständen kontrollieren, ob der Verhütungsring noch intakt und vorhanden ist, da sonst das Risiko einer Schwangerschaft besteht.

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