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Wirkung von Metformin

Metformin (1,1-Dimethylbiguanid, Metformium) ist ein Arzneimittel aus der Gruppe der Biguanide und eines der wichtigsten oralen Antidiabetika. Die Wirkstoffgruppe der Biguanid-Derivate wurde vor allem zur Behandlung der Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) entwickelt, klinische Bedeutung für diese Indikation besitzt heute nur noch Metformin.

Die Metformin-Behandlung des Diabetes Typ II gilt als First-Line-Therapie und somit als bevorzugte erste Behandlungsoption nach Diagnosestellung. Der klinisch relevante Wirkstoff von Metformin ist in der Regel das Salz Metforminhydrochlorid. Das Medikament ist sowohl als Monopräparat als auch in Kombination mit anderen Wirkstoffen verfügbar.

Indikationen für die Verordnung von Metformin

Verordnet wird Metformin bei nicht insulinabhängigem Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) (Diabetes Typ II, "Altersdiabetes"). Nebenindikationen sind das Vorhandensein von leichtem bis krankhaftem Übergewicht (Fettleibigkeit, Adipositas), sofern Diäten und körperliche Bewegung ohne medikamentöse Unterstützung keine Senkung des Blutzuckerspiegels bewirken.

Daneben wird Metformin seit Jahren erfolgreich zur Behandlung des Polyzystischen Ovarialsyndroms (PCO-Syndrom) verwendet. Unter einem PCO-Syndrom leiden zwischen 5 und 15 Prozent aller Frauen. In ihren Eierstöcken bilden sich vermehrt Zysten aus, der Spiegel an männlichen Geschlechtshormonen ist erhöht. Häufige Folgen der Erkrankung sind Menstruationsstörungen und Fruchtbarkeitsprobleme, aber auch die Ausbildung männlicher Geschlechtsmerkmale. Weitere Begleiterscheinungen eines PCO-Syndroms sind oft Übergewicht sowie eine Insulinresistenz, woraus sich ein erhöhtes Risiko für einen Diabetes Typ II ergibt.

Durch seine Wirkung auf den Zuckerstoffwechsel sowie die Blockade der Produktion des Geschlechtshormons Testosteron kann Metformin die Symptome von Diabetes mildern und die Fertilität verbessern. Allerdings wird es hier als sogenanntes Off-Label-Medikament verwendet, da es seitens der europäischen und nationalen Arzneimittelbehörden keine Zulassung für diese Indikation besitzt. Off-Label-Therapien sind in der klinischen Praxis häufig, die Kosten dafür werden von den gesetzlichen Krankenkassen jedoch nicht immer übernommen.

Welche Wirkung entfaltet Metformin?

Die Bedeutung von Metformin für die Behandlung des Diabetes Typ II ergibt sich vor allem aus seiner blutzuckersenkenden Wirkung. Das Präparat hemmt die Neubildung von Glukose (Traubenzucker) in der Leber, vermindert die Aufnahme von Glukose aus der Nahrung und stimuliert die Verwertung von Glukose in den Muskeln. Hieraus resultieren außerdem günstige Einflüsse auf den Fettstoffwechsel, die zusammen mit der Dämpfung des Hungergefühls die Gewichtsabnahme unterstützen können. Metformin hat keine stimulierende Wirkung auf die Insulinausschüttung, seine Einnahme führt daher nicht zu Hypoglykämien (Unterzuckerungen).

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Studien zufolge ist Metformin das einzige Antidiabetikum, das bei einem Diabetes Typ II das Risiko für kardiovaskuläre Folgeerkrankungen (Koronare Herzkrankheit, Herzinsuffienz, Angina pectoris, Herzinfarkt) verringert.

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