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Mercilon Nebenwirkungen, Wechselwirkungen, Gegenanzeigen

Mercilon ist eine kombinierte Antibabypille, die die Hormone Ethinylestradiol und Desogestrel enthält. Obwohl die Antibabypille als sehr gut verträglich gilt, kann es zu unerwünschten Begleiterscheinungen und Einschränkungen kommen.

Nebenwirkungen von Mercilon

Unter der Einnahme von Mercilon werden häufig Gewichtszunahme, Verstimmungen, Kopfschmerzen, Migräne, Magenbeschwerden, Übelkeit, Erbrechen und ein Spannungsgefühl in der Brust beobachtet.

Gelegentlich treten Pigmentstörungen und Hautflecken auf, die unter Sonneneinwirkung verstärkt werden können. Mercilon kann zu Depressionen und Veränderungen der Libido führen.

Mögliche Nebenwirkungen von Mercilon in tabellarischer Form:

Häufig Gelegentlich Selten
depressive Stimmung,, Wasseransammlung im Körper, allergische Reaktionen,
Stimmungsschwankungen, verminderter Sexualtrieb (Libido), gesteigerter Sexualtrieb,
Kopfschmerzen Migräne Unverträglichkeit von Kontaktlinsen,
Übelkeit Erbrechen Erythema nodosum, Erythema multiforme
Bauchschmerzen Durchfall Flüssigkeitsabsonderung aus der Brust
Brustschmerzen, Hautausschlag Flüssigkeitsabsonderung aus der Scheide,
Brustspannen Nesselsucht Gewichtsabnahme
Gewichtszunahme Brustvergrößerung

Als seltene Nebenwirkungen werden Zwischenblutungen, Pilzinfektionen und Entzündungen der Scheide beschrieben. Unter Umständen können Kontaktlinsen schlechter verträglich sein. Ebenfalls selten ist das Auftreten von Bluthochdruck, Veränderungen im Fettstoffwechsel oder ein gutartiger Lebertumor.

Wechselwirkungen von Mercilon mit anderen Medikamenten

Unter der Einnahme der nachfolgenden Präparate kann die Wirkung von Mercilon erniedrigt oder aufgehoben sein. Wird das Arzneimittel zur Schwangerschaftsverhütung verordnet, sind zusätzliche Schutzmaßnahmen erforderlich. Davon betroffen ist die Verabreichung von Schlafmitteln (Barbiturate) und Antibiotika (Tetracycline, Griseofulvin, Ampicillin, Rifampicin).

Vorsicht ist bei Johanniskraut (Antidepressivum) und Antiepileptika (Felbamat, Topiramat, Phenytoin, Hydantoin, Primidon, Barbexaclon, Carbamazepin, Oxcarbazepin) geboten. Ebenfalls können Aktivkohle (Durchfallmittel) oder Phenylbutazon (Gichtmittel) die Wirkung von Mercilon reduzieren.

Da der Blutzuckerspiegel beeinflusst wird, sollten orale Gaben von Insulin und Antidiabetika angepasst werden. Bei Untersuchungen der Schilddrüse ist zu berücksichtigen, dass der Wirkstoff Ethinylestradiol zur einer Erhöhung der Schilddrüsenhormone im Blut führt. Der Wirkstoff Theophyllin zur Behandlung von Asthma bronchiale und COPD verlängert die Wirkung von Mercilon.

Gegenanzeigen: Wann darf Mercilon nicht eingenommen werden?

Bei einer Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe Desogestrel und Ethinylestradiol muss die Einnahme unverzüglich beendet werden. Bei bestehender oder auftretender Schwangerschaft ist von einer Verordnung des Präparates Mercilon abzuraten. Das Gleiche gilt für eine bestimmte Herpes-Infektion in der Schwangerschaft, die als Herpes gestationis bezeichnet wird.

Ein bösartiger Tumor der Brust kann unter Östrogeneinwirkung von einem stärkeren Wachstum betroffen sein. Deshalb ist eine Einnahme des Präparates bei Brustkrebs ausgenommen. Kommt es zu einer Wucherung der Gebämutterschleimhaut (Endometriose) oder treten diagnostisch nicht abgeklärte Blutungen der Scheide auf, darf die Einnahme von Mercilon nicht fortgeführt werden.

Bei Lebererkrankungen wie Entzündungen, Gelbsucht, Tumoren oder einer Stoffwechselerkrankung mit gestörter Bildung des roten Blutfarbstoffs (Prophyrie) ist die Kombinationspille kontraindiziert. Nach einer Normalisierung der Leberwerte (Transaminasen) liegt die erneute Verordnung des Präparates im Ermessen des Arztes. Mercilon sollte bei Sichelzellanämie, Bluthochdruck, Mittelohrschwerhörigkeit, Fettsucht und Fettstoffwechselstörungen nicht verabreicht werden.

Erkrankungen der Blutgefäße, die akut oder zurückliegend zu Gefäßverschlüssen (Thrombose) von Venen oder Arterien führten, sind von der Einnahme des Präparates ausgenommen. Dazu gehören Venenentzündung (Thrombophlebitis), Lungenembolie, Schlaganfall, Herzinfarkt, Herzklappenfehler und Angina Pectoris. Bei bestimmten Erkrankungen kann der Arzt das Risiko abwägen und ihren Verlauf durch entsprechende Laborwerte prüfen.

Unter Umständen muss die Therapie bei Krampfadern, Blutdruckanstieg, Depressionen, Migräne, Diabetes, Asthma, Epilepsie, Endometriose, Veitstanz, Multipler Sklerose, Funktionsstörungen von Herz und Nieren, Erkrankungen von Leber und Gallenblase, Fettstoffwechselstörungen und Übergewicht, sowie gutartigen Veränderungen der Brustdrüse und Gebärmutter abgebrochen werden.

Eine Einnahme von Mercilon kann die Entstehung von Thrombosen begünstigen. Verschlüsse von Blutgefäßen sind lebensgefährlich und können Herz-Kreislauf-Erkrankungen zur Folge haben. Das Thrombose-Risiko wird durch Rauchen, Bluthochdruck, Bettlägerigkeit, Übergewicht, Störungen des Fettstoffwechsels und der Blutgerinnung gesteigert.

Durch Mercilon wird die Milchbildung stillender Mütter verringert. Zum Schutz des Säuglings muss vor der ersten Einnahme des Arzneimittels abgestillt werden, da die Wirkstoffe auf das Kind übergehen können. Eine Behandlung von Kindern mit dem Kombinationspräparat ist ausgeschlossen.

Warnhinweise bei der Anwendung von Mercilon

Erbrechen und Durchfall setzen die Wirksamkeit des Präparates herab. Dabei sollte an zusätzliche Maßnahmen zur Schwangerschaftsverhütung gedacht werden. Vor HIV oder sexuell übertragbaren Krankheiten kann die Kombinationspille nicht schützen.

Mercilon verstärkt Erkrankungen wie Multiple Sklerose. Bei Anzeichen einer Thrombose, sowie bei Verdacht auf eine allergische Reaktion sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden.

Quellen:
  1. Gebrauchsinformation: Information für Anwenderinnen; Mercilon - Tabletten. Merck Sharp & Dohme GmbH. URL: msd.at
  2. Beipackzettel Mercilon. Wort & Bild Verlag. URL: apotheken-umschau.de
  3. Ethinylestradiol + Desogestrel. Gesundheitsportal Onmeda gofeminin GmbH. URL: onmeda.de

Veröffentlicht am 01.12.2016

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