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Marvelon: Nebenwirkungen

Welche Nebenwirkungen sind bekannt?

Häufig:

Es wurde häufig von Brustspannen, einer Gewichtszunahme, von depressiven Verstimmungen, Magenbeschwerden, Übelkeit und Erbrechen, Kopfschmerzen bis hin zu Migräne berichtet.

Gelegentlich:

Gelegentlich ist mit Depressionen, Veränderungen der Libido, dunklen Flecken im Gesicht sowie anderen Pigmentierungsstörungen zu rechnen.

Selten:

Selten wurden Kontaktlinsenprobleme, Scheidenentzündungen, Pilzinfektionen im Scheidenraum, Zwischenblutungen, gutartige Lebertumore, Blutdruckanstieg und Veränderungen des Fettstoffwechsels beobachtet.

Sehr selten:

Sehr selten muss mit Gefäßverschlüssen in Leber und Darm, Milchfluss, Brustvergrößerungen, der Bildung von Zysten an den Eierstöcken sowie bösartigen Lebertumoren gerechnet werden.

Während er Einnahme von Marvelon ist auf jegliche Anzeichen von verstopften Venen oder Arterien besonders zu achten. Diese sind unter anderem: Starke Schmerzen oder Schwellungen eines Beins mit möglichem Druckschmerz, eine Erwärmung oder Änderung der Hautfarbe des betroffenen Beins.

Weiterhin bedürfen unvermittelt auftretende, unerklärliche Atemnot mit starkem Brustschmerz oder Symptome eines Herzinfarktes/Schlaganfalls unverzüglicher ärztlicher Abklärung.

Welche Wechselwirkungen hat Marvelon?

Marvelon kann in Wechselwirkung mit folgenden Substanzen und Wirkstoffen treten. Zu diesen gehören u.a.:

  • Schlafmittel aus der Gruppe der Barbiturate
  • Antibiotika wie Rifampicin, Griseofulvin, Ampicillin und Tetracycline
  • Johanniskraut
  • Virenhemmern wie zum Beispiel Ritonavir und Nelfinavir
  • Antiepileptika, unter anderem Barbexaclon, Hydantoin, Carbamazepin, Phenytoin, Primidon, Oxcarbazepin, Topiramat und Felbamat
  • Phenylbutazon
  • Aktivkohle

Die empfängnisverhütende Wirkung kann durch die Wechselwirkungen beeinträchtigt werden. Der Arzt sollte informiert deshalb werden, wenn eines oder mehrere dieser Arzneimittel und Substanzen gleichzeitig mit Marvelon eingenommen werden.

Orale Antidiabetika müssen unter Umständen in ihrer Dosis angepasst werden, wenn Marvelon angewendet wird. Laborwerte von Schilddrüsenhormonen können verfälscht sein. Leiden Patientinnen, die Marvelon einnehmen, auch unter chronischen Herzkrankheiten oder Nierenerkrankungen, sollten regelmäßig die verschiedenen Mineralstoffspiegel im Blut gemessen werden.

Weitere Hinweise und Gegenanzeigen

Marvelon während Schwangerschaft oder Stillzeit

Marvelon darf weder während der Schwangerschaft, noch während der Stillzeit eingenommen werden. Nur so sind mögliche Risiken für das Kind auszuschließen.

Gegenanzeigen

Ethinylestradiol und Drospirenon sind in einigen Fällen kontraindiziert.

Überempfindlichkeit gegen einen der Wirkstoffe oder die Kombination schließen die Anwendung aus. Ebenso eine Schwangerschaft oder Stillzeit. Auch bestehende oder frühere bösartige, hormonabhängige Tumore wie Brustkrebs können einen Einfluss auf die Eignung der Anwendung haben. Herpesinfektionen in einer vorausgegangenen Schwangerschaft.

Weiterhin Wucherungen der Gebärmutterschleimhaut. Auch Blutungen aus der Scheide. Akute oder frühere schwere Lebererkrankungen sind kontraindiziert ebenso wie erhöhte Leberwerten. Akute oder frühere Blutgefäßerkrankungen, die zu Thrombosen in Arterien oder Venen geführt haben.

Störungen der Blutgerinnung, Lungenembolie und Schlaganfall, Angina Pectoris, Herzinfarkt und Herzklappenfehler sind weitere Ausschlussgründe. Ebenso schwer einstellbarer Bluthochdruck (Hypertonie). Auch Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) und schwere erbliche Fettstoffwechselstörungen oder Adipositas (Fettsucht). Mittelohrschwerhörigkeit, die während einer Schwangerschaften auftrat oder sich verschlimmert hat, zählt hierzu. Auch Migräne und Lupus erythematodes.

Besondere Vorsicht und Überwachung durch den Arzt sind angezeigt im Zusammenhang mit

  • zuvor aufgetretenen Venenentzündungen.
  • Blutdruckanstieg.
  • Herz- und Nierenfunktionsstörungen.
  • Asthma.
  • Chorea minor.
  • multipler Sklerose.
  • Endometriose.
  • Fettstoffwechselstörungen oder erheblichem Übergewicht.
  • Erkrankungen der Brustdrüse.

Die Wirkstoffkombination in Marvelon kann die Entstehung von Thrombosen fördern. Jedenfalls legen dies einige themenspezifische Studien nahe. Ohne dass eine generelle Warnung ausgesprochen werden kann, ist diesem Punkt große Beachtung zu schenken.

Frauen mit weiteren zusätzlichen Risikofaktoren könnten hier besonders gefährdet sein. Das sind Raucherinnen, Bluthochdruck-Kranke, Frauen mit Störungen der Blutgerinnung oder des Fettstoffwechsels.

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