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Levogynon (Levonelle): Wirkung

Was ist Levogynon und bei welchen Erkrankungen wird es eingesetzt?

Levogynon enthält das synthetische Gestagen Levonorgestrel. Das Hormon wird unter anderem zur Empfängnisverhütung eingesetzt. Gestagene gehören allgemein zu den Sexualhormonen, die im Rahmen des weiblichen Zyklus verschiedene Regelungsfunktionen regulieren.

In bestimmter Dosierung kann Levogynon als sogenannte "Pille danach" eingesetzt werden. Levogynon ist daher ein orales Notfallverhütungsmittel oder Notfallkontrazeptivum. Die "Pille danach" kann im Falle einer ungeschützten Geschlechtsverkehrs eine ungewollte Schwangerschaft verhindern. Seit März 2015 ist Levogynon in Deutschland rezeptfrei erhältlich.

Wie wirkt Levogynon?

Levonorgestrel, der Wirkstoff in Levogynon, gehört zu den Gelbkörperhormonen. In der Funktion als "Pille danach" wirkt das synthetische Levonorgestrel in verschiedener Hinsicht. Eine der Hauptwirkungen von Levogynon betrifft den Eisprung. Das Arzneimittel Levogynon verhindert diesen Eisprung (Ovulation). Allerdings beschränkt sich dessen Wirkung nicht darauf, denn Levogynon kann auch eine Schwangerschaft nach bereits erfolgtem Eisprung verhindern. Die Befruchtung der Eizelle durch ein Spermium setzt die Freisetzung eines reifen Eis, also den Eisprung voraus. Sowohl die Reifung der Eizelle als auch der Eisprung werden hormonell gesteuert und reguliert. Der Anstieg der Konzentration des Luteinisierenden Hormons (LH) im Blut löst etwa14 Tage vor der Regelblutung den Eisprung aus. Gestagene wie das synthetisch hergestellte Levonorgestrel hemmen die Ausschüttung von LH und können so in der "Pille danach" den Eisprung verhindern.

Weiterhin vermindert Levogynon allerdings auch die Beweglichkeit und die Funktionsfähigkeit von Spermien. Der Wirkstoff Levonorgestrel verringert zusätzlich die Anzahl von Spermien in der Gebärmutter. Darüber hinaus verändert er den pH-Wert des Sekrets in der Gebärmutterschleimhaut. Das Sekret wird alkalischer und vermindert so die Beweglichkeit der Spermien. Auch wird das Sekret insgesamt zäher.

Zusammen sorgen diese Faktoren dafür, dass eine Wanderung der Spermien sehr viel unwahrscheinlicher wird. Wissenschaftlich ist es ist noch umstritten, ob Levogynon auch die Einnistung der Eizelle selbst verhindern kann. Einige Untersuchungen sprechen dafür, dass es einen entsprechenden Effekt gibt, andere dagegen.

Relevanz des Einnahmezeitpunkts

Für den Wirkungseintritt von Levogynon ist der Zeitpunkt der Einnahme des Arzneimittels entscheidend. Levogynon verhindert eine Schwangerschaft nur dann zuverlässig, wenn es innerhalb von 72 Stunden (3 Tagen) nach dem ungeschützten Geschlechtsverkehr eingenommen wird. Dabei ist der Grad der Zuverlässigkeit umso größer, je früher die Einnahme von Levogynon nach dem betreffenden Geschlechtsverkehr erfolgt. Levogynon ist somit nicht als dauerhafte Verhütungsmethode geeignet, sondern nur als Notfallkontrazeptivum.

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