Live Chat +44 20 3322 1167
+49 30 5683 73042
Das Patientenservice Team ist jetzt erreichbar: Mo-Fr 9:00 - 18:30
  • 100% DiskretionVertrauliche Beratung & neutrale Verpackung
  • Original Markenmedikamentevon unserer in der EU registrierten Apotheke
  • Keine versteckten GebührenAlle Preise enthalten Lieferung
  • Expressversand24 Stunden Versand

Levogynon (Levonelle): Nebenwirkungen

Regelmäßig ist Levogynon sehr gut verträglich. Dennoch sind verschiedene Nebenwirkungen möglich und Gegenanzeigen zu beachten. Besondere Beachtung sollte auch möglichen Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln gewidmet werden. Einige andere Wirkstoffe können die empfängnisverhütende Wirkung von Levogynon abschwächen und so die angestrebte Wirkung einer "Pille danach" vereiteln.

Mögliche Nebenwirkungen von Levogynon

Sehr Häufig:

Zwischenblutungen, Kopfschmerzen, Schmerzen im Unterbauch, Übelkeit, Müdigkeit, Wasseransammlungen im Gewebe (Ödeme), Durchfall.

Häufig:

Spannungsgefühle in den Brüsten, Erbrechen, Durchfall, Schwindel, eine mehr als einwöchige verspätete Regelblutung, Schmier- und Zwischenblutungen im gesamten Anwendungszyklus.

Selten:

Störungen des Zuckerstoffwechsels bei vorbestehendem Diabetes mellitus, stärkere Regelschmerzen, allergische Reaktionen wie Ausschlag, Nesselsucht, Juckreiz.

Welche Wechselwirkungen gibt es?

Die gleichzeitige Einnahme verschiedener Arzneimittel wirkst sich negativ auf den Wirkungseintritt von Levogynon aus. Barbiturate (bestimmte Schlafmittel), Antiepileptika wie zum Beispiel Barbexaclon, Carbamazepin, Phenytoin, Primidon, Oxcarbazepin, Topiramat und Felbamat, Antibiotika wie Rifampicin oder Ampicillin sowie Tetrazykline beschleunigen den Abbau von Levonorgestrel.

Diese Wirkstoffe verringern so die Wirkung von Levogynon. Möglicherweise kommt so dann doch zu einer Empfängnis, deshalb ist diesen Wechselwirkungen erhöhte Aufmerksamkeit zu schenken. Der natürliche Extrakt Johanniskraut, der meist gegen Depressionen eingesetzt wird, beeinflusst die Aufnahme von Levogynon ebenfalls negativ.

Gegenanzeigen zu Levogynon

Bei individuellen Unverträglichkeiten gegen den Wirkstoff Levonorgestrel darf das Arzneimittel nicht angewendet werden. Von einer Behandlung mit Levogynon wird dringend abgeraten bei:

  1. Blutungen aus der Scheide unklarer Genese.
  2. Lebererkrankungen.
  3. Einnahme von Arzneimitteln gegen Tuberkulose (Ritonavir) und AIDS (Rifabutin, Rifampicin).
  4. Erkrankungen des Darms.

Leber- und Darmerkrankungen können die Aufnahme des Wirkstoffes Levonorgestrel behindern, was die Wirkung von Levogynon stark beeinträchtigen kann.

Besondere Vorsicht ist geboten bei:

  • Neigung zu Thrombosen und Embolien
  • Erhöhtes Risiko für Eileiter- und Bauchhöhlenschwangerschaften
  • Schlaganfall, Angina Pectoris, Herzinfarkt und Herzklappenfehlern
  • Schwer medikamentös einzustellendem Bluthochdruck (Hypertonie)
  • Diabetes mellitus
  • Nierenerkrankungen
  • Herzerkrankungen
  • Fettstoffwechselstörungen und Adipositas (Fettsucht)
  • Depressionen

Schwangerschaft und Stillzeit

Von der Anwendung Levogynons während einer Schwangerschaft ist abzusehen, auch wenn keine negativen Auswirkungen von Levogynon und Levonorgestrel bei einer einmaligen Einnahme auf das werdende Kind bekannt sind. Während der Stillzeit ist eine strenge Nutzen-Risiko-Analyse vor der Anwendung notwendig, da grundsätzlich Hormone wie Gestagen in die Muttermilch übergehen können.

Es wird empfohlen, den Beipackzettel für Levogynon vor der Einnahme sorgfältig zu lesen.

Arzneimittel auswählen
Medizinischen Fragebogen ausfüllen
Der Arzt stellt Ihr Rezept aus
Apotheke versendet Ihr Medikament