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Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es für Impotenz?

Erektile Dysfunktion oder Impotenz bezeichnet eine Störung der männlichen Erektionsfähigkeit, welche zahlreiche Auslöser haben kann. Je nach Ursache der Potenzstörung sind diverse Behandlungsmöglichkeiten verfügbar.

Erektionsstörungen erkennen und akzeptieren

Bei der Behandlung von Impotenz werden psychologische und physische Behandlung oft kombiniert, um sicher zu stellen, dass alle möglichen Ursachen von Erektionsstörungen untersucht und aktiv therapiert werden. Hierbei ist es besonders wichtig, dass eine offene Kommunikation mit dem Sexualpartner stattfindet, um zusätzliche psychische Belastungen zu vermeiden.

Viele Männer empfinden Erektionsstörungen als peinlich und leiden infolgedessen unter Selbstzweifeln, welche sich bis zu Depressionen weiterentwickeln können. Die Symptome einer erektilen Dysfunktion sollten daher nie ignoriert, sondern aktiv behandelt werden. Eine zeitige Diagnose gibt meist eine bessere Chance für die erfolgreiche Behandlung und hilft, potentiell schwerwiegende Ursachen wie Arteriosklerose rechtzeitig zu erkennen und zu behandeln. Impotenz ist in vielen Fällen heilbar und verschiedene Potenzmittel können die Symptome systematisch verringern.

Für die erfolgreiche Behandlung von Potenzstörungen sollten Betroffene ihre Symptome genau beobachten und ihrem Arzt mitteilen, um die Ursachen korrekt zu analysieren. Die wichtigsten Punkte der medizinischen Sexualanamnese bei erektiler Dysfunktion sind:

  • Beginn
  • Dauer
  • Entwicklung
  • Schweregrad
  • sexuelle und nichtsexuelle erektile Kapazität (nächtliche Erektion)

Behandlung von Impotenz mit Sexualtherapie

Werden Potenzstörungen überwiegend oder allein durch psychologische Faktoren ausgelöst, können diese mit einer individuellen Sexualtherapie behandelt werden. Sexualtherapie ist ein pyschotherapeutisches Verfahren, dessen Ansatz sich auf Symptome, Erfahrungen und Paarberatung spezialisiert. Dabei werden therapeutische Übungen mit einer Bearbeitung von Beziehungsproblemen kombiniert.

Das Verfahren hat sich in mehreren Studien als effektiv erwiesen und wird bereits seit über 30 Jahren verwendet, weshalb es als erste Option angewiesen wird bei Patienten mit überwiegend psychosozialen und paarbezogenen Ursachen erektiler Dysfunktion.

Darüber hinaus kann eine verkürzte Sexualtherapie oder Beratung aber auch hilfreich sein für Patienten, bei denen Impotenz eindeutig auf organischen Ursachen beruht. Dementsprechend kombinierte Behandlungsmöglichkeiten sind jedoch noch nicht überall in Deutschland verfügbar.

Die Inhalte der Sexualtherapie basieren auf einer Analyse der psychosozialen Aspekte der Impotenz, dazu gehören:

  • psychische Befindlichkeit
  • Partnerschaftsanamnese
  • Fähigkeit zur Problembewältigung
  • berufliche und allgemeine Lebenssituation

Behandlung von Erektionsstörungen mit Potenzmitteln

Der Grund für physisch bedingte erektile Dysfunktion ist eine Durchblutungsstörung, wodurch eine ausreichende Blutzirkulation in den Penis verhindert wird. Über die Jahre hinweg haben sich jedoch einige Wirkstoffe als besonders effektiv gegen Erektionsstörungen bewiesen. Sogenannte Phosphodiesterase-5-Hemmer (PDE-5-Hemmer) erweitern die Gefäße im Körper und sorgen dadurch für eine bessere Blutzufuhr.

Wirkungsweise PDE-5-Hemmer Viagra Cialis Levitra Spedra Sildenafil Vardenafil Tadalafil Avanafil Potenzmittel

Zur Klasse der PDE-5-Hemmer gehören die Wirkstoffe Slidenafil, Vardenafil, Tadalafil und Avanafil, welche in den bekannten Potenzmitteln Viagra, Levitra, Cialis und Spedra enthalten sind. Die Medikamente variieren in Reaktionszeit und Wirkungsdauer, wobei Dosierung und Potenzmitteltyp je nach der Stärke der Beschwerden persönlichen Umständen angepasst werden sollten.

Zahlreiche Studien haben die Wirksamkeit von PDE-5-Hemmern bei der Behandlung von Erektionsstörungen nachweisen können. Trotzdem ist es wie bei allen Medikamenten äußerst wichtig, dass Männer bei der Anwendung von Potenzmitteln exakt den Anweisungen Ihres Arztes folgen. Sollten Erektionsstörungen bei diagnostiziert worden sein, die unter Zustimmung eines Arztes medikamentös behandelt werden können, sollten die Angaben der Packungsbeilage genau beachtet werden.

Wie alle Arzneimittel können auch PDE-5-Hemmer unerwünschte Nebenwirkungen verursachen, welche jedoch beim Großteil der Patienten nur leichte Beschwerden sind. Männer mit niedrigem Blutdruck oder Herzproblemen sollten von der Behandlung mit Potenzmitteln allerdings absehen, da derartige Vorerkrankungen das Risiko für ernsthafte Nebenwirkungen stark erhöhen.

Operative und lokale Behandlung von Potenzproblemen

Neben der effektiven Behandlung von Impotenz mithilfe von PDE-5-Hemmern sind weitere medizinische Behandlungsmöglichkeiten verfügbar, welche aufgrund ihrer teils schwerwiegenden Nachteile weniger häufig zur Anwendung kommen.

Schwellkörper-Injektionstherapie und Transurethale Applikation

Für Patienten, bei denen die Nutzung von Medikamenten nicht möglich ist, können diese lokal angewendeten Therapien eine Alternative darstellen. Bei der Schwellkörper-Injektionstherapie (SKAT) wird ein Prostaglandin-E1-Präparat vom Betroffenen selbst direkt in die Schwellkörper injiziert, während bei der transurethalen Applikation (MUSE) der Wirkstoff mit einem Applikator in die Harnröhrenöffnung eingeführt wird. Beide Methoden können lokale Schmerzen als Nebenwirkungen haben und aufgrund der Anwendungsform Infektionen verursachen.

Operative Eingriffe und Penisprothesen (Schwellkörperimplantate)

Der Einsatz von Penisprothesen ist seit der Markteinführung von Potenzmitteln wie Viagra nur noch wenig verbreitet. Hier werden in einer Operation die beiden Hauptschwellkörper des Penis mit künstlichen Implantaten ersetzt. Problematisch sind hier die typischen Risiken eines operativen Eingriffs und dass die Implantate unter Umständen nach einiger Zeit erneuert werden müssen.

Chirurgische Eingriffe der Blutgefäße zur Behandlung von Erektionsstörungen werden nur noch in Ausnahmefällen vorgenommen, da die Risiken oft nicht durch den Nutzen aufgewogen werden. Bei undurchlässigen oder verschlossenen Penisarterien können operativ neue Verbindungen in den Arterien hergestellt werden. Besteht ein erhöhter Blutabfluss in den Penisvenen, kann operativ eingegriffen werden, um einen verfrühten Abfluss des aufgestauten Blutes zu verhindern.

Vakuumpumpe (Penispumpe)

Die sogenannte Vakuumpumpe wird vom Patienten lokal angewendet und erzeugt einen Unterdruck, durch den ein verstärkter Blutfluss in den Penis unterstützt wird. Sobald dadurch eine Erektion erreicht ist, wird ein Ring um die Peniswurzel gestreift, um das vorzeitige Abfließen des Blutes aus den Schwellkörpern zu verhindern. Die Nutzung einer Penispumpe erfordert jedoch etwas Übung, kann bei der Anwendung unangenehm sein und bei zu hohem Unterdruck zu Gewebeschäden führen. Auch die korrekte Verwendung des Penisrings muss genau nach Anleitung erfolgen, da ein längerer Blutstau die Schwellkörper schädigen kann.

Quellen:

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