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Habe ich Adipositas? - Definition & erste Anzeichen

Das Thema Übergewicht und Adipositas beschäftigt viele Menschen intensiv. Abnehmen liegt im Trend und mindestens im Wochenrhythmus wird eine innovative Diätform empfohlen. Viele Menschen verwirrt das Thema. Sie fragen sich, wie man starkes Übergewicht, medizinisch als Adipositas bezeichnet, bei sich selbst erkennt. Sie möchten außerdem wissen, ob sie selbst tatsächlich übergewichtig im Sinne des medizinischen Verständnisses sind.

Fettleibigkeit und Übergewicht

Man kann sich dem Begriff Fettleibigkeit (Adipositas) auf verschiedene Arten nähern. Unter anderem wird man über übliche körperliche Symptome sprechen oder Richtwerte wie zum Beispiel den BMI heranziehen. Körperfett kann man auch messen. Allgemein wird die folgende Definition anerkannt: starkes Übergewicht oder Adipositas ist eine über das normale Maß hinausgehende Vermehrung von Körperfett im menschlichen Organismus.

Der Body-Mass-Index - BMI

Ursprünglich war der Körpermasseindex (Body Mass Index (BMI)) eine rein versicherungsmathematische Größe in Sterblichkeitstabellen. Dieser Wert setzt das Körpergewicht in Relation zu Körpergröße und liefert so einen guten Richtwert um zu erkennen ob eine Person normalgewichtig oder übergewichtig ist. Hierfür müssen Sie nur Ihre Körpergröße ins Quadrat setzen und das Körpergewicht durch diesen Wert teilen:

BMI = Gewicht (kg)
Größe (m) x Größe (m)

Seit einiger Zeit wird der Quotient aus Gewicht und Körpergröße zum Quadrat (kg/m²) zur Einschätzung und Bewertung des Körpergewichts eingesetzt. Bis zu einem Wert von 25 gilt das Gewicht als normal.

BMI Rechner für Erwachsene

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(c) www.BMI-Rechner.net | Kalorientabelle

Stufen von Adipositas

Nach den Festlegungen des BMI beginnt ab einem Wert von 25 - 29,9 eine Art Vorstufe der Adipositas, man spricht auch von der Präadipositas. Adipositas der Stufe I wird mit Werten zwischen 30 und 34,9, Grad II zwischen 35 und 39,9 sowie Grad III ab 40 verbunden.

Genauigkeit des BMI

Der BMI ist nicht immer genau. Darauf weisen seine Kritiker hin. So berücksichtigt die Formel individuelle Besonderheiten bei bestimmten Personengruppen nicht. Zum Beispiel können sportliche, muskulöse Menschen aufgrund ihres hohen Anteils an Muskelmasse einen hohen BMI im Bereich der Adipositas aufweisen. Muskeln sind schwerer als Fett. Trotz eines hohen BMI-Wertes sind diese Menschen nicht übergewichtig. Im Durchschnitt vermag der BMI jedoch eine recht gute Aussage zur Einschätzung des eigenen Körpergewichts geben.

Hier noch einmal die Rechenschritte zur Bestimmung des BMI:

  1. Man teilt sein Gewicht (in Kilogramm) durch die Körpergröße in Metern zum Quadrat.
  2. Anhand einer BMI-Tabelle (aus dem Internet) lässt sich anhand des Ergebnisses ablesen, ob und wie stark das Übergewicht ausgeprägt ist. Ab einem Wert von 30 beginnt Adipositas Grad I.

Klassische Messmethoden

Körperfettwaagen oder -zangen können den Körperfettanteil noch wesentlich genauer feststellen, als dies mit Hilfe des BMI möglich ist. Allerdings messen meist nur die Geräte, welche Ärzte und Ernährungsberater einsetzen, professionell und exakt. Wer also genau wissen möchte, wie es um seinen Körperfettanteil bestellt ist, sollte sich einer solchen Messung unterziehen.

Typische erste körperliche Anzeichen von Übergewicht

Auch ohne theoretische Definitionen und Messungen kann man aufgrund bestimmter physischer Symptome Hinweise dafür gewinnen, dass man möglicherweise übergewichtig ist. Dazu zählen etwa:

  • Eine erkennbar verringerte körperliche Ausdauer und schnelle Ermüdung.
  • Bisher nicht gekannte Kurzatmigkeit und verstärktes Schwitzen.
  • Eine verringerte Beweglichkeit und Bewegungseinschränkungen sowie Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule, der Hüfte und der Knie.
  • Allgemein Schmerzen in Gelenken.

Schließlich bemerken die meisten Menschen deutlich, dass sich ihre Kleidergröße nach oben hin verändert, ihre Kleidung enger sitzt und sie besonders im Bauchraum an Umfang gewinnen.

Typische Folgekrankheiten bei Adipositas

Übergewicht speziell im Bauchraum ist ein wesentlicher Teil des sogenannten metabolischen Syndroms. Neben der Adipositas zählen zu dieser Symptomgruppe Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), Hypertonie (erhöhter Blutdruck) und erhöhte Blutfettwerte. Das metabolische Syndrom gilt als einer der entscheidenden Risikofaktoren für Herzkrankheiten (Koronare Herzkrankheit, Herzinfarkt, Herzschwäche, Herzrhythmusstörungen) und andere Folgeerkrankungen wie Schlaganfall.

Es gilt heute außerdem als wissenschaftlich erwiesen, dass Übergewicht das Risiko für bestimmte Krebserkrankungen erhöht. Gewichtsmäßig überlastete Gelenke bilden häufig verstärkt Verschleißerscheinungen und Arthrose aus. Bei vielen Menschen wirkt sich starkes Übergewicht auf die psychische Befindlichkeit aus, da sie sich mit ihrer äußeren Erscheinung unwohl fühlen und sozial verunsichert sind. Depressionen sind bei stark übergewichtigen Menschen relativ weit verbreitet.

Adipositas (Fettsucht) - was nun?

Wer übergewichtig ist, denkt meist als Erstes an eine Diät. Vor radikalen, einseitigen Diäten und Hungerkuren ist zu warnen. Häufig münden diese in den sogenannten Jojo-Effekt ein. Betroffene bringen kurze Zeit nach der mit Mühe durchgestandenen Diät noch mehr Kilos auf die Waage als zuvor. Ihr Stoffwechsel hat sich auf eine geringere Nahrungszufuhr eingestellt.

adipositas-vorbeugen

Dauerhaft sollten vielmehr eine schrittweise, individuelle Ernährungsumstellung und eine Veränderung des Lebensstils angestrebt werden. Beide versprechen nachhaltigere Erfolge beim Abnehmen. Oft ist professionelle Unterstützung hilfreich. Für erste Erfolge in der Umstellungsphase können auch Arzneimittel wie Alli oder Xenical in Betracht gezogen werden. Diese reduzieren den Fettanteil in der Nahrung.

Xenical Adipositas

Ein Arzt entscheidet, ob diese Arzneimittel im Einzelfall bei den Bemühungen um eine Gewichtsreduzierung in Frage kommen. Weiterhin gilt es, mehr körperliche Bewegung in den Alltag zu integrieren. Auch sollte man sich fragen, inwieweit Stress die Zunahme an Körpergewicht begünstigt hat. Viele Menschen tendieren unter Stress zu verstärkter Nahrungsaufnahme. Hier sind Entspannungsmethoden wie autogenes Training und Yoga vielen nützlich. Einigen Menschen hilft es, wenn sie mit Gleichgesinnten in einer Gruppe den Kampf gegen das Übergewicht aufnehmen.

Beim Abnehmen gilt es vor allem, entspannt und geduldig dranzubleiben. Man wurde nicht in wenigen Tagen übergewichtig und verliert die überflüssigen Kilos auch nicht in wenigen Tagen. Geduld ist gefragt.

Letzte Aktualisierung: 4.12.2015

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