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Geschlechtskrankheiten effektiv vorbeugen

Die Sexualität ist ein natürlicher und wichtiger Bestandteil des Lebens. So gehört zum lustvollen Empfinden ganz selbstverständlich ein verantwortungsvoller Umgang mit dem Partner und sich selbst. Um Geschlechtskrankheiten vorzubeugen, ist Safer Sex eine wirkungsvolle Methode.

Verantwortungsbewusster Sex heißt, unbedingt zu vermeiden, dass Körperflüssigkeiten wie Sperma, Blut, Vaginal- und Darmsekret während des Geschlechtsverkehrs ausgetauscht und in den Körper des Sexualpartners gelangen können. Einfach in der Anwendung und präventiv im Schutz vor Geschlechtskrankheiten, sollte deshalb ein Kondom bei jedem sexuellen Kontakt genutzt werden.

Kondome - Seit Jahrhunderten ein bewährtes Schutzmittel

Moderne Kondome sind dünner als die menschliche Haut und passen sich in der richtigen Größe genau an den Penis an. Sie werden einfach über das erigierte Glied abgerollt. Ihre Verwendung ist ohne Nebenwirkungen. Latexallergiker können auf ein breites Angebot von Kondomen aus Polyurethan zurückgreifen.

Über die Entstehung von Kondomen ist kaum etwas bekannt. Ihre Geschichte beginnt wohl 1200 Jahre vor Christus. Seitdem haben sich die Materialien von den anfänglich verwendeten Ziegenblasen zu Leinen, Schafblinddärmen, Samt, Seide, Gummi, Latex und Naturkautschuk entwickelt. Die ersten Gummikondome waren mit einer Längsnaht versehen. Sie wurden mittlerweile von reißfesten und nahtlosen Kondomen aus Naturkautschuk abgelöst.

Kondome schützen vor Geschlechtskrankheiten

Inzwischen werden Kondome nach internationaler Norm und strengen Richtlinien, mit hohen Ansprüchen an die Sicherheit hergestellt. Ihre Nutzung sollte jedoch konsequent nach den Vorgaben des Herstellers erfolgen. Studien zeigen, dass Kondome ein wichtiger Schutz sind und das Risiko sexuell übertragbarer Infektionen deutlich reduzieren.

Ein Gespräch mit dem Partner über den gemeinsamen Schutz braucht anfangs etwas Mut. Am einfachsten ist es, die Wünsche zu Sexualität und Nutzung eines Kondoms offen und direkt anzusprechen. Wenn ein Partner kein Kondom nutzen möchte, sollte der Grund hinterfragt werden. Sofern die Ablehnung bestehen bleibt, ist besser dem eigenen Gefühl zum Safer Sex zu vertrauen.

Vorsichtsmaßnahmen, wenn ein Kondom reißt

Sollte trotz aller Vorsichtsmaßnahmen ein Kondom verrutscht oder beschädigt sein, ist vor allem Ruhe zu bewahren. Wer eine Ansteckung befürchtet, sucht bestenfalls schnell einen Arzt auf. Besteht der Verdacht auf eine HIV-Infektion kann eine sogenannte Post-Expositons-Prophylaxe erfolgen. Dazu wird in einem Zeitraum von 4 Wochen ein antivirales Medikament verabreicht.

Im Fall einer Kondompanne sollten Frauen unbedingt auf eine vaginale Spülung verzichten. Dabei könnten die Krankheitserreger in tiefere Regionen gespült werden. Hingegen verringern Männer die Infektionsgefahr, indem sie urinieren und den Penis anschließend gleich abbrausen. Sperma, das in die Augen gelangt ist, sollte schnell ausgespült werden. Oral aufgenommenes Sperma sofort ausspucken und auf ein Zähneputzen verzichten, damit die Erreger nicht weiter in den Mund- und Rachenraum vordringen können.

Welches Kondom am besten passt, kann nur ausprobiert werden. Entscheidend für die Größe sind die Penisbreite und Eicheldicke. Ein passgenaues Kondom lässt sich leicht abrollen, ist kaum spürbar und sicher in der Nutzung. Sitzen Kondome zu locker, können sie beim Sex verrutschen. Dagegen reißen und schmerzen zu kleine Kondome. Außerdem erschlafft der Penis zu schnell, so dass eine zufriedenstellende und andauernde Erektion für den Geschlechtsverkehr nicht erzielt werden kann.

Femidom – das

Das Kondom für Frauen ist in der Anwendung anspruchsvoller. Seit den 90er Jahren gewinnt es in westlichen Ländern zunehmend an Bekanntheit. Afrikanische Frauen nutzen das 18 Zentimeter lange Hilfsmittel häufiger. Es besteht aus reißfestem Kunststoff und ist mit zwei Ringen versehen. Der äußere Ring wird vor den großen Schamlippen platziert. In die Vagina wird der innere Ring eingeführt und wie bei einem Diaphragma um den Muttermund gelegt.

Kondome schützen vor Geschlechtskrankheiten

Vor dem Geschlechtsverkehr sollte die Frau unbedingt mit einem Finger prüfen, ob das Femidom glatt an der Scheidenwand anliegt. Nach der Nutzung kann am äußeren Ring gedreht und das Schutzmittel aus der Vagina gezogen werden. Das Sperma verbleibt im Femidom und kommt dadurch nicht mit der Scheide in Berührung.

Das Femidom eignet sich vor allem für Frauen mit einer neuen oder häufig wechselnden Partnerschaft. Die Anwendung kann spontan erfolgen. Sie ist frei von Allergenen, ohne Nebenwirkungen, nicht störend im Liebesspiel und bietet der Frau mehr Unabhängigkeit von der Entscheidung ihres Partners, kein Kondom nutzen zu wollen oder dieses nicht vertragen zu können.

Dental Dams - Sicherheit beim Oralverkehr

Das sogenannte Lecktuch wird beim Oralverkehr auf die Scheide oder den Anus gelegt, um sich vor der Übertragung von krankheitsauslösenden Keimen zu schützen. Um die Haftung des Tuches zu verbessern wird zuvor ein fettfreies Gleitmittel aufgetragen. Vorzugsweise ist das Tuch mit beiden Händen festzuhalten.

Das Tuch darf nicht verrutschen, da sonst eine Gefahr zur Aufnahme von Vaginal- oder Darmsekret besteht. Dental Dams sind für den Geschlechtsverkehr ungeeignet. Die Folie ist in verschiedenen Aromen erhältlich. Jedoch empfinden die meisten Nutzer den gummiartigen Geschmack als unangenehm.

Hygiene als Schutzmaßnahme

Zu jedem sexuellen Kontakt gehört eine ausreichende Körperpflege. Vor allem nach Fingerspielen ist dringend zu empfehlen, die Hände zu waschen. Um eine Schmierinfektion zu vermeiden, verfügt jeder Partner bestenfalls über ein eigenes Gleitmittel. Sexspielzeug muss nach dem Gebrauch und vor einer Weitergabe gereinigt, sowie desinfiziert werden. Das verwendete Desinfektionsmittel muss für Schleimhäute geeignet sein.

Körperhygiene ist ein wichtiger Faktor, um gesund zu bleiben. Jedoch sollte mit der Reinigung nicht übertrieben werden, um die empfindlichen Schutzmechanismen des Körpers nicht zu zerstören. Von Intimsprays und Scheidenspülungen ist deshalb dringend abzuraten. Sie trocknen die Scheide zunehmend aus. Dadurch steigt lediglich die Gefahr, dass Erreger sexuell übertragbarer Krankheiten leichter eindringen können.

Quellen:
  1. Vorbeugung und Schutz vor sexuell übertragbaren Infektionen (STI). Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). URL: gib-aids-keine-chance.de
  2. Schutz vor sexuell übertragbaren Infektionen. Verein Lilli. URL: lilli.ch
  3. Femidom, Diaphragma und Co. Berufsverband Frauenärzte e.V. URL: frauenaerzte-im-netz.de

Veröffentlicht am 22.08.2016

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