Live Chat +44 20 3319 5191
+49 30 5683 73042
Das Patientenservice Team ist jetzt erreichbar: Mo-Fr 9:00 - 18:30
  • 100% DiskretionVertrauliche Beratung & neutrale Verpackung
  • Original Markenmedikamentevon unserer in der EU registrierten Apotheke
  • Keine versteckten GebührenAlle Preise enthalten Lieferung
  • Expressversand24 Stunden Versand

Was sind die wichtigsten Geschlechtshormone der Frau?

Die Geschlechtshormone der Frau sind für die Entwicklung der Geschlechtsorgane, Sexualfunktion und Fortpflanzung verantwortlich. Besonders wichtig ist das Wissen um die Hormone und deren komplexen Zusammenhänge, wenn durch hormonelle Verhütungsmethoden oder einer Hormonersatztherapie in den Hormonhaushalt eingegriffen wird.

Überblick

Die Geschlechtshormone einer Frau haben einen großen Einfluss auf die Entwicklung und den Zustand des weiblichen Körpers. Sie spielen bei der Entwicklung der Geschlechtsorgane, des Sexualtriebes und der Fortpflanzung eine große Rolle.

Hormondrüsen im weiblichen Körper

Gebildet werden die Sexualhormone der Frau hauptsächlich in den Eierstöcken und anderen Keimdrüsen des Körpers, wie beispielsweise dem Gehirn. Die Hormone einer erwachsenen Frau lassen sich grob in zwei Gruppen unterteilen.

In die Östrogene und die Gestagene, die ebenfalls unter dem Begriff Gelbkörperhormone genannt bekannt sind. Daneben gibt es noch andere Hormone, die wichtige Funktionen im weiblichen Körper steuern.

Die Östrogene

Unter dem Begriff Östrogene werden eine Gruppe von Hormonen wie Estron, Estriol oder Estradiol zusammen gefasst. Insgesamt gehören über 30 Hormone zu dieser Gruppe. Östrogene gehören neben den Gelbkörperhormonen zu den wichtigsten Sexualhormonen im weiblichen Körper.

Gebildet werden die Östrogene in den Follikeln der Eierstöcke während der Reifephase und im Fettgewebe der Haut. Östrogene erfüllen im weiblichen Körper die unterschiedlichsten Aufgaben. Zu diesen Aufgaben gehören unter anderem das Wachstum der Geschlechtsorgane, das Aufbauen der Gebärmutterschleimhaut oder die Ausbildung der sekundären Geschlechtsorgane, wie den Brüsten. Aber auch ganz allgemein haben Östrogene einen großen Einfluss auf das Wohlbefinden von Frauen.

So sind sie nicht nur für das Einsetzen der Periode verantwortlich oder machen eine Schwangerschaft möglich, sondern haben auch viel mit dem seelischen Gleichgewicht von Frauen zu tun. Ebenfalls können sich die Hormone positiv auf Knochen und Herz auswirken.

Künstlich hergestellte Östrogene kommen in der Schwangerschaftsverhütung oder im Rahmen einer Hormonersatztherapie bei Wechseljahresbeschwerden zum Einsatz.

Die Gelbkörperhormone

Gelbkörperhormone, auch Gestagene genannt, gehören ebenfalls zu den wichtigsten Geschlechtshormonen im weiblichen Körper. Bei fruchtbaren Frauen werden diese Hormone in der zweiten Hälfte des Zyklus im Gelbkörper des Eierstocks produziert.

Der Gelbkörper selbst entsteht nach dem Eisprung im Ovarialfollikel. Während einer Schwangerschaft wird das Hormon zusätzlich in der Plazenta gebildet. Das Gelbkörperhormon ist im Körper der Frau dafür verantwortlich, dass die Gebärmutter auf eine Schwangerschaft vorbereitet wird. Kommt es zu einer Schwangerschaft, verhindert das Hormon einen erneuten Eisprung und bereitet die Drüsen der Brust auf eine mögliche Milchabgabe vor.

Zudem sorgt das Gelbkörperhormon dafür, dass die Basalttemperatur, also die morgendliche Körpertemperatur, ansteigt. Künstlich hergestellte Gelbkörperhormone werden unter anderem in der hormonellen Schwangerschaftsverhütung eingesetzt.

Diese künstlichen Gestagene sorgen dafür, dass der Eisprung verhindert wird. Ein Nebeneffekt dieser Hormone ist es, dass Frauen eine regelmäßigere Regelblutung bekommen. Wenn die Schleimhaut der Gebärmutter regelmäßig abgebaut wird, hat das außerdem den Vorteil, dass das Risiko der Tumorentwicklung reduziert wird.

Androgene

Der Begriff Androgene ist eine Bezeichnung für männliche Geschlechtshormone, die aber ebenfalls im weiblichen Körper produziert werden. Gebildet werden die männlichen Hormone in den Eierstöcken und in der Nebennierenrinde.

Frauen, die nach den Wechseljahren unter Östrogenmangel leiden, haben im Verhältnis einen Überschuss an männlichen Hormonen im Körper. Androgene sind bei Frauen unter anderem dafür verantwortlich, dass sich Schambehaarung ausbildet und der Sexualtrieb angeregt wird.

Testosteron

Bei Testosteron handelt es sich um das wichtigste männliche Sexualhormon. Testosterone werden der Gruppe der Androgene zugeordnet und in geringen Mengen im weiblichen Körper produziert. Ort der Produktion ist, wie bei allen Androgenen, der Eierstock und die Nebennierenrinde.

Sowohl bei Männern, als auch bei Frauen sorgt das Hormon dafür, dass die Knochen wachsen und die Muskeln sich ausbilden. Außerdem hat das Testosteron die Fähigkeit, den Cholesterinspiegel im Blut zu senken.

Leiden Frauen unter einem Überschuss an Testosteron, kann das zu einer Vermännlichung ihres Erscheinungsbildes führen. Sie bekommen vermehrt Körperbehaarung und entwickeln eine tiefere Stimme.

Sogenannte Antiandrogene können die Wirkung der Androgene durch die Blockade bestimmter Rezeptoren abschwächen. Die Antiandrogene sind sozusagen die Gegenspieler der Androgene und können dem weiblichen Körper künstlich zugeführt werden.

GnRH

Das Hormon GnRH ist ebenfalls unter der Bezeichnung Gonadoliberin bekannt. Das RH im Namen des Hormons bedeutet Releasing Hormon, also auslösendes oder anregendes Hormon. Das Hormon wird im Hypothalamus, also in einem Bereich des Zwischenhirns, gebildet.

Die Wirkung des GnRH ist, dass es die Ausschüttung zweier Sexualhormone initiiert. Diese Hormone sind das Follikel-stimulierendes Hormon und das Luteinisierendes Hormon. Damit obliegt dem GnRH die gesamte Steuerung über die Sexualfunktion von Männern und Frauen.

Follikel-stimulierendes Hormon

Das Follikel-stimulierendes Hormon, das ebenfalls unter der Abkürzung FSH bekannt ist, entfaltet seine Wirkung in den Geschlechtsdrüsen der Menschen. Bei Frauen stimuliert das Hormon die Reifung der Eizellen im Eierstock und fördert die Östrogenproduktion.

Bei Männern ist das Hormon für die Entwicklung der Spermien zuständig. Ausgeschüttet wird das Follikel-stimulierende Hormon vom Hypophysenvorderlappen.

Luteinisierendes Hormon

Beim luteinisierenden Hormon, oder LH, handelt es sich um ein Hormon des Hypophysenvorderlappens. Genauso wie das Follikel-stimulierendes Hormon wirkt sich das luteinisierende Hormon auf die Geschlechtsdrüsen des Menschen aus.

Bei Männern sind das die Hoden und bei Frauen die Eierstöcke. Das Hormon sorgt im weiblichen Körper dafür, dass die Eireifung und der Eisprung stimuliert werden. Außerdem ist das luteinisierende Hormon dafür zuständig, dass sich der Gelbkörper ausbildet. Insgesamt kann das LH als ein Steuerhormon des weiblichen Körpers bezeichnet werden. Produziert wird es in der Hypophyse.

Quellen:

Veröffentlicht am 13.06.2016

Arzneimittel auswählen
Medizinischen Fragebogen ausfüllen
Der Arzt stellt Ihr Rezept aus
Apotheke versendet Ihr Medikament