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Wirkstoffcheck Finasterid

Finasterid eignet sich zur Behandlung früher Arten von hormonbedingtem Haarausfall (androgenetische Alopezie) bei Männern zwischen 18 und 41 Jahren. Am Ende einer bis zu fünf Jahre langen Behandlung wird oft ein deutliches Nachlassen der Beschwerden als auch eine signifikante Verbesserung des Haarwachstums verzeichnet.

Zudem kann eine gutartige Prostatavergrößerung (benigne Prostatahyperplasie BPH) mit diesem Wirkstoff therapiert werden.. Finasterid zeichnet sich darüber hinaus durch geringe Nebenwirkungen aus. Dennoch wurden im Rahmen wissenschaftlicher Untersuchungen vor allem Sexualstörungen beobachtet.

Überblick

Neben dem Einsatz bei androgenetischer Alopezie bewährt sich Finasterid zur Behandlung von gutartigen Prostatavergrößerungen. Bei Letzterem kommt der Wirkstoff in höheren Dosierungen (5 mg) als bei Haarausfall (1 mg) zum Einsatz. Gleichzeitig wird durch Finasterid einer möglichen Blasenentleerungsstörung bei Männern ab 50 Jahren vorgebeugt.

Finasterid wird nach individueller Verordnung des Arztes unzerkaut mit Wasser (circa ein Glas Wasser) eingenommen. Die Einnahme kann gemeinsam oder unabhängig davon erfolgen. Die Anwendung des Medikaments mit Finasterid erfolgt einmal täglich.

Es darf keine vergessene Dosis durch zwei gleichzeitig angewendete Filmtabletten ersetzt werden. Grundsätzlich handelt es sich um einen Wirkstoff, der für Langzeittherapien geeignet ist. Von einem vorzeitigen Abbruch der Einnahme ist abzuraten, um einen möglichen Rückfall (erneuter Haarausfall) zu vermeiden.

Der Wirkstoff Finasterid

Finasterid gehört der Wirkstoffgruppe 5-alpha-Reduktasehemmer an. Eine Doppelblindstudie unterstrich seine vorteilhafte Wirkung. Circa 85 Prozent der Studienteilnehmer zwischen 41 und 60 Jahren verzeichneten eine erfolgreiche Behandlung des Haarausfalls. Circa 65 Prozent der Anwender bemerkten zudem ein zunehmendes Haarwachstum.

Die World Anti-Doping Agency (WADA) hat die Einnahme von Finasterid im Rahmen von sportlichen Wettkämpfen verboten. Der Wirkstoff besitzt keine leistungssteigernde Funktion, sondern erschwert den Nachweis von Dopingmitteln im Blut.

Die Wirkungsweise von Finasterid

Haarausfall bei Männern wird häufig durch eine ganz bestimmte Störung ausgelöst. Oft spielen einerseits erbliche Faktoren, aber eine Überempfindlichkeit der Haarfollikel gegen das Hormon Dihydrotestosteron (DHT) eine wichtige Rolle. DHT verkürzt die Wachstumsphase von Haaren. Zudem dünnt es diese deutlich aus. Der Wirkstoff Finasterid senkt diesen Spiegel an DHT direkt in der männlichen Kopfhaut.

androgentische Alopezie

Dies wird durch eine gezielte Hemmung des Enzyms 5-alpha-Reduktase vom Typ II (in den Haarfollikeln), welches das männliche Geschlechtshormon Testosteron schließlich in DHT umwandelt. Aufgrund dessen wird die ungünstige Wirkung von DHT auf die Haarwurzel präventiv unterbunden und die Haare wachsen auf natürliche Weise.

Diese Wirkung wurde bis dato ausschließlich bei Männern mit leichter bis mittelgradiger androgenetischer Alopezie. Bei Patienten mit vollständigem Haarverlust beziehungsweise Geheimratsecken ist bei diesem Wirkstoff keine rekuperierende Wirkungsweise zu erwarten.

Schlussendlich verlangsamt sich der fortschreitende Haarausfall bei Männern, die mindestens fünf Jahre lang mit Finasterid behandelt wurden. In etwa 50 Prozent der Behandlungen begünstigt die Wirkung ein verbessertes Wachstum der männlichen Haare.

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Eine erste sichtbare Wirkung ist etwa nach sechs bis zwölf Monaten der Einnahme zu erwarten.

Bis dato sind die Ursachen für eine gutartige Prostatavergrößerung noch nicht wissenschaftlich belegt. Fachärzte gehen davon aus, dass es sich hierbei um eine wachstumsfördernde Hormonverschiebung handelt.

Es ist sehr wahrscheinlich, dass diese durch das männliche Sexualhormon Dihydrotestosteron handelt. So fördert dieses beispielsweise das Wachstum von Prostatagewebe.

Testosteron wird von Nebennieren beziehungsweise Hoden ausgeschüttet und anschließend vorrangig Enzym 5-Alpha-Reduktase (Typ II) in Dihydrotestosteron verwandelt.

Aufgrund der Tatsache, dass Finasterid diese Umwandlung in Dihydrotestosteron aufhält, indem es das verantwortliche Enzym hemmt, wird eine sich fortschreitende Vergrößerung der Prostata verhindert. Gleichzeitig begünstigt Finasterid oftmals eine sichtbare Verkleinerung der Prostata.

Nebenwirkungen von Finasterid

Das verschreibungspflichtige Arzneimittel kann bei der Einnahme Nebenwirkungen verursachen. Dabei hängt dies von den individuellen Eigenschaften der einnehmenden Person ab. Sollten Begleiterscheinungen auftreten, sind diese meist von leichter, vorübergehender Natur. Oft verschwinden diese während der Behandlung mit Finasterid beziehungsweise nach Beendigung dieser ohne weitere medikamentöse Therapiemaßnahmen.

Gelegentlich traten Erektions- oder Ejakulationsstörungen, wie beispielsweise eine verminderte Samenergussmenge auf. Vereinzelt bemerken Patienten nachlassendes, sexuelles Verlangen.

Darüber hinaus wurden folgende Nebenwirkungen in nicht bekannter Häufigkeit beobachtet: allergische Überempfindlichkeitsreaktionen wir Juckreiz, Schwellungen von Gesicht oder Lippen, Hautausschlag, Nesselsucht (Quaddelbildung), Hodenschmerzen, Brustvergrößerung, Berührungsempfindlichkeit der Brust, Palpitationen (Herzklopfen), erhöhte Leberwerte.

Nach beendeter Therapie mit diesem Wirkstoff sind andauernde Erektionsschwierigkeiten aufgetreten. Die Samenqualität verbesserte oder normalisierte sich nach Beendigung der Einnahme wieder. Wurde Finasterid im Rahmen einer Dauermedikation eingenommen, kam es zu Unfruchtbarkeit. Ergebnisse klinischer Langzeitstudien liegen diesbezüglich nicht vor.

Wenn eine oder mehrere der folgenden Nebenwirkungen auftreten sollten, ist die Einnahme von Finasterid sofort zu beenden und ein Arzt aufzusuchen: Atembeschwerden, Nesselsucht (Quaddelbildung), Beschwerden beim Schlucken oder Schwellungen von Hals, Gesicht und/oder Zunge.

Wechselwirkungen von Finasterid

Bis dato sind keine Wechselwirkungen von Finasterid mit anderen Arzneimitteln bekannt. Dies gilt auch für alkoholische Getränke und Mahlzeiten jeder Art.

Gegenanzeigen von Finasterid

Bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff ist von einer Einnahme abzusehen. Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren ist Finasterid nicht geeignet. Dies gilt ebenso für Frauen, da klinische Studien die Unwirksamkeit des Wirkstoffes belegten.

Besondere Vorsicht ist während der Schwangerschaft oder Stillzeit gegeben. Frauen dürfen diese Filmtablette weder berühren noch zerstoßen oder zerbrechen. Finasterid wird auch über die Haut aufgenommen. Sollte die betroffene Frau ein männliches Kind erwarten, kann es durch den direkten Kontakt eventuell zu Missbildungen im Bereich der kindlichen Geschlechtsorgane kommen.

Während sexueller Kontakte eines Finasterid einnehmenden Patienten mit Frauen ist darauf zu achten, dass männliche Spermien nicht in den weiblichen Körper gelangen dürfen.

Als zusätzlichen Schutz hat der Hersteller die Tablette mit einem dünnen Film überzogen. Bleibt dieser im unbeschädigten Ausgangszustand, wird ein Kontakt zum Wirkstoff vermieden und eine Berührung ist ungefährlich.

In jedem Fall ist vor der Einnahme von Finasterid eine fachärztliche Anamnese durchzuführen. Bei eingeschränkter Leberfunktion oder häufiger Harnentleerung darf der Wirkstoff nicht eingenommen werden. Dies gilt auch bei Tumoren im Prostatagewebe.

Männer mit einem extrem verminderten Harnfluss und/oder großem Restharnvolumen benötigen während der Anwendung dieses Wirkstoffs ohne Ausnahmen eine engmaschige ärztliche Kontrolle.

Quellen:

Veröffentlicht am 10.05.2016

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