Live Chat +44 20 3319 5191
+49 30 5683 73042
Das Patientenservice Team ist jetzt erreichbar: Mo-Fr 9:00 - 18:30
  • 100% DiskretionVertrauliche Beratung & neutrale Verpackung
  • Original Markenmedikamentevon unserer in der EU registrierten Apotheke
  • Keine versteckten GebührenAlle Preise enthalten Lieferung
  • Expressversand24 Stunden Versand

Evra-Pflaster: Dosierung & Anwendung

Die Dosierung der Hormone im Evra Pflaster

Jedes Evra Pflaster enthält 0,6 Milligramm Ethinylestradiol und 6 Milligramm Norelgestromin. Jedes Pflaster verbleibt sieben Tage auf der Haut und setzt in dieser Zeit seine hormonellen Wirkstoffe kontinuierlich frei. Pro Tag gelangt über die Haut eine Dosierung von 20 Mikrogramm Ethinylestradiol sowie 150 Mikrogramm Norelgestromin in die Blutbahn.

Wie erfolgt die Anwendung des Evra Pflasters?

  • Das Verhütungspflaster ist etwa 20 Quadratzentimeter groß. Es wird fest auf die Haut geklebt - geeignete Stellen sind der Bauch, der Oberkörper, die Außenseite des Oberarms, die Hüfte oder das Gesäß.
  • Wichtig ist, dass die Hautpartien für die Applikation des Pflasters unbehaart, gesund, trocken, sauber und nicht gefettet sind.
  • Die Kleidung sollte an der gewählten Stelle möglichst nicht oder nur wenig reiben.
  • Um die Haut nicht unnötig zu reizen, sollten die Pflaster abwechselnd an verschiedenen Hautstellen verwendet, während des jeweiligen Zyklus jedoch innerhalb des gleichen Körperbereiches aufgetragen werden.
  • An den Brüsten sowie an verletzten, geröteten oder gereizten Hautstellen darf die Applikation des Evra Pflasters nicht erfolgen.

Grundsätzlich darf zur gleichen Zeit immer nur ein Pflaster getragen werden. Frauen, die zum ersten Mal mit einem Evra Pflaster verhüten, sind in der ersten Anwendungswoche noch nicht sicher vor einer unerwünschten Schwangerschaft geschützt.

Pflasterwechsel - alle sieben Tage

Das Pflaster wird über 21 Tage angewendet und alle sieben Tage - immer am gleichen Wochentag - gewechselt. Ein Pflasterwechsel zu ein- und derselben Uhrzeit ist jedoch nicht erforderlich. In jedem Zyklus sind also drei Evra Pflaster erforderlich. Das erste Pflaster wird am ersten Tag der Monatsblutung aufgeklebt, der Wechsel erfolgt jeweils am 8. und am 15. Zyklustag. In der Zwischenzeit wird das Verhütungsmittel nicht entfernt. Baden, Duschen, Schwimmen oder Saunagänge sind mit einem Evra Pflaster problemlos möglich, ohne dass es seine Haftungsfähigkeit verliert oder seine empfängnisverhütende Wirkung einbüßt.

Falls der Termin für den Pflasterwechsel einmal vergessen wurde, kann dieser innerhalb von 48 Stunden nachgeholt werden, ohne dass der Empfängnisschutz verlorengeht - für diese Zeitspanne sind die Pflaster mit einer Hormonreserve ausgestattet. Danach ist die Verhütung jedoch nicht mehr sicher. In diesem Fall muss zusammen mit dem Pflasterwechsel ein neuer Zyklus begonnen werden. Die Termine der nächsten Pflasterwechsel sowie der Abbruchblutung verschieben sich entsprechend. In den ersten sieben Tagen muss ein zusätzliches Verhütungsmittel - beispielsweise ein Kondom - verwendet werden, da der Empfängnisschutz durch das Evra Pflaster in dieser Zeit nicht zuverlässig ist.

Pro Zyklus eine pflasterfreie Woche

Nach 21 Tagen wird die Anwendung des Pflasters für sieben Tage unterbrochen. In diese Zeit fällt meist die Menstruationsblutung. Ebenso wie bei der Verwendung anderer hormoneller Verhütungsmittel (Pille, Vaginalring) handelt es sich dabei um eine Entzugs- bzw. Abbruchblutung, die ausgelöst wird, weil die externe Zufuhr von Hormonen unterbrochen wird. Unabhängig davon, ob die Blutung stattgefunden hat oder noch nicht zu Ende ist, beginnt am 8. Tag ein neuer Verhütungszyklus. Der pflasterfreie Zeitraum darf auf keinen Fall länger als sieben Tage dauern, da eine sichere Schwangerschaftsverhütung sonst nicht mehr gegeben ist.

Was passiert, wenn sich ein Pflaster löst?

Der Hersteller gibt anhand der Ergebnisse interner Untersuchungen an, dass sich rund zwei Prozent aller Evra Pflaster während der Verwendung lösen und empfiehlt, den Sitz des Pflasters täglich zu überprüfen.

Falls sich das Pflaster teilweise oder ganz von der Haut gelöst hat, darf es nur dann weiter verwendet werden, wenn es noch von allein klebt und sicher haftet. Hormone und Kleber befinden sich bei den Evra Pflastern in ein- und derselben Schicht - wenn der Kleber zerstört oder nicht mehr ausreichend vorhanden ist, reicht auch die Hormonbeschichtung nicht mehr für einen sicheren Empfängnisschutz. Eine zusätzliche Fixierung des Verhütungspflasters durch andere Materialien (Wundpflaster) ist daher sinnlos und in Bezug auf die Wirksamkeit des Verhütungsmittels irreführend. Ein nicht mehr sicher klebendes Evra Pflaster ist durch ein neues zu ersetzen. Falls sich das Pflaster weniger als 24 Stunden nicht auf der Haut befunden hat, werden der Verlauf des Zyklus und die Termine für den regulären Pflasterwechsel hierdurch nicht berührt. Die Verhütungswirkung bleibt in diesem Fall in vollem Maß erhalten.

Ein neuer Zyklus muss begonnen werden, wenn sich das Pflaster für länger als 24 Stunden teilweise oder vollständig abgelöst hat und folglich die Hormonzufuhr für diesen Zeitraum reduziert oder unterbrochen war. Auch hier ist in der ersten Zykluswoche eine zusätzliche Empfängnisverhütung nötig.

Verhütung mit einem Evra Pflaster unter ärztlicher Beratung

Vor der ersten Applikation sollten sich Frauen, die an dieser Verhütungsmethode interessiert sind, von ihrem Gynäkologen beraten lassen. Anhand des aktuellen Gesundheitszustands, dem Vorliegen von Risikofaktoren und der klinischen Vorgeschichte der Patientin entscheidet der Arzt, ob eine hormonelle Verhütung sowie die Hormonkombination des Evra Pflasters zu empfehlen sind oder ob eine andere Verhütungsmethode Vorrang haben sollte. Auch eine Schwangerschaft muss vor der Anwendung von Verhütungspflastern sicher ausgeschlossen werden.

Vor- und Nachteile dieses Verhütungsmittels

Frauen entscheiden sich für ein Evra Pflaster oft, weil damit keine tägliche Tabletteneinnahme verbunden ist und kein striktes Einnahme-Regime eingehalten werden muss. Da die Hormone gleichmäßig an den Körper abgegeben werden und keine Hormonspitzen entstehen, sind die Verhütungspflaster für manche Frauen besser verträglich als die Anti-Baby-Pille. Auch für Frauen mit Magen-Darm-Erkrankungen können die Pflaster eine sinnvolle Pillen-Alternative sein, da Erbrechen oder Durchfall keinen Einfluss auf ihre Verhütungswirkung haben. Durch die hormonelle Verhütung nehmen oft Stärke und Dauer der Regelblutung ab, Menstruationsbeschwerden werden abgemildert.

Nachteilig im Vergleich zu anderen Verhütungsmitteln ist, dass die Pflaster unter Umständen auch für andere sichtbar sind, was manche Frauen als kosmetisches Problem erleben.

Arzneimittel auswählen
Medizinischen Fragebogen ausfüllen
Der Arzt stellt Ihr Rezept aus
Apotheke versendet Ihr Medikament