Live Chat Telefon
Patientenservice jetzt erreichbar: Mo-Fr 09:00 - 18:30
  • Privater & vertraulicher ServiceDiskrete Verpackung und Zahlung
  • Original MedikamenteWie aus Ihrer lokalen Apotheke
  • Transparenter Preisinkl. Rezept, Medikament & Lieferung
  • Schnelle LieferungFür Ihre Bestellung

Doxycyclin: Nebenwirkungen

Welche Nebenwirkungen sind bekannt?

Nebenwirkungen ohne Angabe der Häufigkeit

Eine typische Nebenwirkung von Doxycyclin ist ein Hefepilz-Befall im Mund- und Rachenraum, im Magen-Darm-Trakt und an den Geschlechtsteilen.

Bei Kindern wurden während der Behandlung bleibende Verfärbungen an den Zähnen beobachtet. Auch Störungen des Knochenwachstums wurden gemeldet. Eine Überdosierung von Doxycyclin kann - besonders während der Schwangerschaft - Leberschäden und Bauchspeicheldrüsenentzündungen hervorrufen.

Häufig:

Häufig beobachtet wurden Magen-Darm Beschwerden wie Sodbrennen, Druck In der Magengegend, Übelkeit und Erbrechen, Blähungen, Fettstühle und Durchfall.

Gelegentlich:

Gelegentlich wurde von Entzündungen im Mund und Rachen wie Mundschleimhautentzündungen sowie Rachenschleimhautentzündungen berichtet. Auch Heiserkeit und Schluckbeschwerden wurden gemeldet. Allergische Reaktionen wie Hautausschlag, Nesselsucht, aber auch von Juckreiz und Rötungen wurden berichtet. Ebenso Schwellungen unklarer Genese, Kopf - und Gelenkschmerzen, Fieber, Wassereinlagerungen im Gewebe (Ödeme), Asthma, Anaphylaktische Schockzustände mit Atemnot, Lichtempfindlichkeit mit Sonnenbrand, Ablösung von Nägeln, Blutgerinnungsstörungen sowie Blut im Urin.

Selten:

Selten erhöht sich der Schädelinnendruck, was starke Kopfschmerzen hervorruft. Sehstörungen und Blutbildveränderungen wie die Abnahme der roten Blutkörperchen und Blutplättchen sowie eine Zunahme der weißen Blutkörperchen kommen ebenso vor wie Lympherkrankungen, Blutarmut (Anämie) und veränderte Blutkörperchen.

Selten wurden auch Nierenschädigungen, Empfindungsstörungs- und Sensibilitätsstörungen, Gelenkschmerzen, Herzrasen mit innerer Unruhe, Muskelschmerzen gemeldet. Selten ebenfalls Angstzustände und Störungen an den Sinnesorganen wie Geruchs- und Geschmacksstörungen. Von Überempfindlichkeitsreaktionen mit Gesichts-, Zungen - und Kehlkopfschwellungen wurde berichtet ebenso wie von Atemwegsverengungen mit Atemnot, von starkem Blutdruckabfall bis hin zu Schock und Herzstillstand.

Sehr selten und vereinzelt:

Gemeldet wurden vereinzelt eine schwarze Haarzunge, schwere kolikartige Darmentzündungen und epileptische Krampfanfälle.

Wechselwirkungen mit Doxycyclin

Arzneiwirkstoffe können sich gegenseitig und mit anderen Substanzen beeinflussen und in Wechselwirkung treten.

  • Säurebinder für den Magen, Abführmittel, Anionenaustauscherharze, medizinische Kohle, Milch, kalziumhaltige Getränke sowie alle Wirkstoffe mit Eisen, Aluminium, Magnesium und Kalzium: Sie alle verlangsamen die Aufnahme von Doxycyclin und werden teilweise auch schlechter aufgenommen. Es wird daher dringend empfohlen, Doxycyclin nur in einem zeitlichen Abstand von mindesten 2-3 Stunden zur Einnahme der genannten Stoffe und Arzneimittel einzunehmen.
  • Blutverdünner: Doxycyclin steigert die blutverdünnende Wirkung von sogenannten Antikoagulantia und Sulfonylharnstoffen. Die Blutungsneigung kann sich verstärken. Während einer Behandlung mit Doxycyclin sind die Blutgerinnungswerte vom Arzt zu kontrollieren, um eine mögliche Dosisanpassung vornehmen zu können.
  • Barbiturate (Schlafmittel) sowie die Wirkstoffe Primidon, Rifampicin, Carbamazepin und das Epilepsiemittel Phenytoin: Sie können Doxycyclin unwirksam machen. Eine Dosiserhöhung ist empfohlen. Gleiches gilt bei chronischem Alkoholmissbrauch.
  • Andere Antibiotika wie Penicilline und Cephalosporine dürfen nicht mit Doxycyclin kombiniert werden. Die Substanzen machen sich gegenseitig weniger wirksam.
  • Narkosemittel wie Methoxyfluran und Immundepressiva wie Cyclosporin: Zusammen mit Doxycyclin kann es zu schweren Nierenschäden kommen. Isotretinoin: Verstärkt zusammen mit Doxycyclin das Risiko für einen Anstieg des Schädelinnendrucks.
  • Asthmamittel Theophyllin: Zusammen mit Doxycyclin erhöht sich das Risiko für Magen-Darm-Beschwerden.
  • Verhütungsmittel (Östrogen-Gestagen-Kombinationen): Sie verlieren in Kombination mit Doxycyclin unter Umständen ihre Wirksamkeit. Es ist rechtzeitig an alternative, zusätzliche Verhütungsmittel zu denken.

Besondere Hinweise und Gegenanzeigen

Doxycyclin während der Schwangerschaft und Stillzeit

Doxycyclin ist während Schwangerschaft und Stillzeit wegen der Gefahr ernster Wachstumsstörungen beim Kind kontraindiziert.

Doxycyclin bei Kindern

Auch Kinder unter 8 Jahren sind von der Behandlung mit Doxycyclin wegen der Gefahr schwerer Zahn- und Knochenwachstumsstörungen ausgeschlossen.

Doxycyclin bei bestimmten Vorerkrankungen

Der Wirkstoff ist kontraindiziert bei:

  • Einer Überempfindlichkeit gegen Tetrazykline.
  • Schweren Leberfunktionsstörungen.
  • Niereninsuffizienz.
  • Myasthenia gravis (Neuromuskuläre, degenerative Erkrankung).
  • Stoffwechselstörungen (Galaktose-Unverträglichkeit, Laktase-Mangel und Glukose-Galaktose-Aufnahmestörung).

Fahrtüchtigkeit und Bedienung von technischen Geräten/Maschinen unter Doxycyclin

Doxycyclin kann zu vorübergehender Kurzsichtigkeit führen. Das Führen eines Kraftfahrtzeugs und das Bedienen von technischen Maschinen können deshalb mit Doxycyclin gefährlich werden.

Weitere Hinweise

Erhöhte Vorsicht ist geboten:

  • Bei Anwendungen über mehrere Wochen. Hier sollten regelmäßig Blut-, Leber- und Nierenuntersuchungen durchgeführt werden.
  • Bei allergischen Reaktionen droht Lebensgefahr! Hier muss sofort ein Arzt hinzugezogen werden
  • Bei Sonnenbädern während der Behandlung. Die Lichtempfindlichkeit der Haut kann erhöht sein
  • Bei Infektionen mit Streptokokken-, Staphylokokken oder Pneumokokken wirkt Doxycyclin im Regelfall nicht.
Arzneimittel auswählen
Medizinischen Fragebogen ausfüllen
Der Arzt stellt Ihr Rezept aus
Apotheke versendet Ihr Medikament