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Die Behandlung von Diabetes mellitus

Diabetes mellitus ist eine chronische Stoffwechselerkrankung. Unabhängig vom Typ des Diabetes mellitus zielt eine individuelle Behandlung darauf ab, das schnelle Fortschreiten und dadurch entstehende Folgeerkrankungen zu verhindern. Vereinzelt können unerwünschte Begleiterkrankungen von Diabetes lediglich zeitlich hinausgezögert werden. In Abhängigkeit vom aktuellen Krankheitsstadium und dem allgemeinen Gesundheitszustand des Patienten stehen unterschiedliche Therapiekonzepte zur Verfügung.

Behandlung von Diabetes Typ 1

Ab dem Zeitpunkt der Diagnose von Typ 1 Diabetes erfolgt die Gabe von Insulin. Mindestens vier Mal täglich ist das Hormon zu spritzen. Hierzu stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung:

  • Injektion mithilfe einer Spritze
  • Injektion mithilfe eines Pens
  • durchgehende Infusion durch Insulinpumpe
insulin

Da es sich um ein Eiweiß handelt, ist die orale Einnahme ausgeschlossen. Die notwendige Dosis von Insulin hängt bei jeder Anwendung von jeweils drei Faktoren ab:

  • aktuelle Blutzuckerwerte
  • Menge der aufgenommenen Kohlenhydrate
  • folgende körperliche Beanspruchung (in Sport, Beruf, etc.)

Zur korrekten Anwendung von Insulin erhalten Patienten mit Diabetes Typ 1 und Angehörige eine passgenaue Schulung. Gleichzeitig haben sie die Möglichkeit, sich bei Fragen an den betreuenden Diabetologen zu wenden. Eine korrekte Behandlung von Typ 1 Diabetes ist notwendig, um akute Entgleisungen der Blutzuckerwerte (Unterzuckerung) zu vermeiden. Gleichzeitig dient die regelmäßige Insulinanwendung der Prävention von möglichen Folgeerkrankungen.

Behandlung von Diabetes Typ 2

Im Gegensatz zum angeborenen Typ 1 Diabetes steht bei der Therapie von Typ 2 eine veränderte Lebens- und Ernährungsweise im Vordergrund. Diese bezieht sich folgende Faktoren:

  • Strukturierung der Lebensweise
  • Umstellung der Ernährung
  • Integration von mehr Bewegung im Alltag
  • gezielte Reduzierung des Körpergewichtes
  • Verzicht auf Nikotin- und Alkoholkonsum

Bei einem Großteil der Patienten eignen sich diese Maßnahmen, sollten sie jedoch keinen positiven Einfluss auf den Blutzuckerspiegel haben, ist eine medikamentöse Behandlung von Diabetes Typ 2 angezeigt. Je nach Ausprägung der Stoffwechselerkrankung eignen sich hierfür orale Antidiabetika zur Senkung des Blutzuckers oder eine Insulintherapie. Grundsätzlich sind neben den Blutzuckerwerten folgende Kennwerte bei der Therapie zu fokussieren, um mögliche Begleiterkrankungen an großen Blutgefäßen zu vermeiden:

  • Blutfettwerte
  • Blutdruck
  • Störungen anderer Art

Mediziner gehen davon aus, dass Diabetes Typ 2 nach circa 15 bis 20 Jahren zusätzlich mit Insulin zu behandeln ist. Dies ist dann der Fall, wenn trotz nachhaltigem Lebensstil der Blutzuckerlangzeitwert (HbA1c) höher als 53 mmol / mol (7 Prozent) beträgt.

Deshalb nehmen spezielle Diabetikerschulungen einen besonderen Stellenwert ein. Einerseits erhalten Betroffene umfangreiche Informationen zum Krankheitsverlauf und dessen Ursachen. Gleichzeitig integrieren diese Workshops Methoden, welche Diabetiker auf ein Leben mit der Erkrankung vorbereiten. Hier spielen nicht nur die medikamentösen Therapien, sondern vielmehr auch alternative Behandlungsansätze eine Rolle.

Alternative Diabetestherapien als fixe Basis

US-amerikanischen Schätzungen zur Folge werden im Jahr 2050 rund ein Drittel aller Bürger die Diagnose Diabetes Typ 2 bekommen. In Deutschland hat bereits zehn Prozent der Bevölkerung zwischen 18 und 69 Jahren dieser Erkrankung. Zwischen 2000 und 2012 wurde ein Anstieg von knapp 50 Prozent notiert. Entsprechend entwickeln Diabetologen weltweit umfangreiche Konzepte, um im Rahmen einer ganzheitlichen Diabetestherapie wirksame Maßnahmen zu etablieren.

In diesem Zusammenhang unterstreichen Experten immer wieder, dass der Patient mit Diabetes Typ 2 sehr stark in die Behandlung zu involvieren ist. Eine Therapie ist nur sinnvoll, wenn folgende Anregungen im Alltag aktiv und vor allem kontinuierlich umgesetzt werden.

Ernährung zur Unterstützung der Diabetes-Therapie

Diabetiker sollten vor allem auf eine gesunde Ernährung achten. Im Vordergrund steht hierbei die Vermeidung von Industriezucker in Lebensmitteln und Getränken. Frischen Lebensmitteln sollte gegenüber Fertigprodukten vorgezogen werden. Der tägliche Vitalstoffgehalt kann zusätzlich mit "Superfoods" erhöht werden.

Besteht ein Magnesiummangel, sollte dieser ausgeglichen werden. Als besonders Magnesiumreich gilt z.B. grünes Blattgemüse. Auch der tägliche Genuss von Zimt kann den Blutzuckerspiegel auf natürliche Weise regulieren.

Ausreichend Bewegung gegen Diabetes

Grundsätzlich wird sowohl Diabetikern als auch gesunden Menschen tägliche Bewegungseinheiten von 30 Minuten in den Tagesablauf zu integrieren. Besonders gut geeignet sind hierbei Ausdauersportarten wie Joggen, Radfahren oder Schwimmen. Doch auch ein längerer Spaziergang wirkt sich positiv auf die Gesundheit und das Wohlbefinden aus.

Medikamentöse Behandlungsmethoden bei Diabetes mellitus Typ 2

Medikamentöse Therapieansätze gelten vor allem dann zur ersten Wahl, wenn es sich um einen Typ 2 Diabetes bei übergewichtigen Patienten handelt. In 80 bis 90 Prozent aller Fälle trifft dies zu. Heute ist es möglich, bis zu drei verschiedene Präparate bei fortschreitendem Diabetes Typ 2 zu verabreichen. Sobald der Nüchternblutzucker des Patienten höher als 6,7 mmol / l beträgt und HbAc1 höher als 7 Prozent ist in Abhängigkeit vom Lebensalter in die nächste Therapiestufe zu wechseln.

Nach der aktuellen Einnahme von zwei bis drei oralen Antidiabetika kommen drei verschiedene Behandlungsansätze infrage:

  • ein orales Antidiabetikum und Insulin
  • ausschließlich Insulintherapie
  • intensive, konventionelle Insulintherapie (modifiziert) mit täglichen Insulininjektionen (mehrmals)

Metformin: das älteste Antidiabetikum

Die dreifache Wirkungsweise dient der gezielten Prävention von Herz-Kreislauferkrankungen beziehungsweise anderen Komplikationen im Zusammenhang mit Diabetes mellitus Typ 2. Einerseits hemmt Metformin die Neubildung von Traubenzucker (Glukose) in der Leber. Entsprechend gelangen geringere Mengen in den Blutkreislauf.

Metformin gegen Zuckerkrankheit

Gleichzeitig erhöht sich die Sensibilität der Muskeln, worauf diese größere Glukosemengen aufnehmen können. Der dritte Wirkmechanismus von Metformin besteht in der gehemmten Übertragung von Glukose ins Blut während einzelner Verdauungsvorgänge im Darm.

Januvia

Der in Januvia enthaltene Wirkstoff Sitagliptin ist ein DPP4 - Hemmer (Dipeptidylpeptidase-4-Hemmer). Januvia verhindern den Abbau sogenannter Inkretinhormone. Diese werden nach jeder Nahrungsaufnahme freigesetzt und leiten eine vermehrte Insulinproduktion in der Bauchspeicheldrüse ein, sobald sich der Blutglukosespiegel erhöht. Wenn die Blutzuckerwerte niedrig sind, wirkt Januvia nicht. Gleichzeitig verringert dieses orale Antidiabetikum auch die in der Leber produzierte Glukosemenge, indem es den Glukagonspiegel senkt und den Insulinspiegel erhöht.

Janumet: Kombination von Metformin und Sitagliptin

Seit 2008 gehört die Kombination von Metformin mit dem Sitagliptin zur Standardtherapie von Diabetes Typ 2. Janumet ist vorrangig für Personen geeignet, die bereits einen der beiden Wirkstoffe beziehungsweise die Wirkstoffkombination als Einzelpräparate einnehmen. Diese Fixkombination ist angezeigt, wenn die bisherige Indikation den Blutzuckerspiegel nicht mehr ausreichend reguliert. Seit 2013 ist Janumet zudem zur Kombination mit anderen Antidiabetika, beispielsweise Sulfonylharnstoffe, zugelassen.

Quellen:
  1. Diabetes und Sex. Wort & Bild Verlag. URL: diabetes-ratgeber.net
  2. Diabetes mellitus und Erektionsstörungen. Herzzentrum Marburg im Fachbereich Medizin der Philipps-Universität Marburg. DHL. URL: impotenz-selbsthilfe.de

Veröffentlicht am 29.09.2016

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