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Condyline: Wirkung

Was ist Condyline und bei welchen Erkrankungen wird das Arzneimittel eingesetzt?

Das Arzneimittel Condyline ist ein Mittel zur äußerlichen Behandlung von Genitalwarzen (auch Feigwarzen oder lateinisch Condylomata acuminata genannt). Es enthält den Wirkstoff Podophyllotoxin. Dieser Wirkstoff gehört zur Gruppe der Zytostatika, da er das Zellwachstum bremsen kann.

Tückischerweise haben nur 1-2 % aller Menschen sichtbare Feigwarzen. Die Infektion kann auch mit dem bloßen Auge nicht erkennbare Hautläsionen ausbilden, die dennoch ansteckend sind. Oft zeigen sich überhaupt keine äußeren Anzeichen für die Infektion. Rund 60 % aller Menschen sollen Antikörper gegen die Viren im Blut tragen, so dass man insgesamt von einer Durchseuchungsrate von rund 75-80 % ausgehen kann. Dabei leben die Viren in den Stachel- und Plattenepithelzellen der obersten Hautschichten. Dies betrifft bevorzugt feuchte, warme Bereiche wie Schleimhäute, also etwa die Schamlippen der Frau und das innere der Scheide, beim Mann die Eichel, die Vorhaut und den Hodensack.

Arzneimittel wie Condyline beseitigen die Feigwarzen und damit das sichtbare Symptom der Virusinfektion. Erscheinen immer neue Warzen, muss auch an eine weitere, zusätzliche Stabilisierung des Immunsystems zur Eindämmung der Viren selbst gedacht werden.

Wie wirkt Condyline?

Der Wirkstoff Podophyllotoxin wird ursprünglich als Rohstoff Podophyllin aus einer Pflanze gewonnen und gehört zu den sogenannten Lignanen. Lignane sind unter anderem antioxidativ wirkende, sekundäre Pflanzenstoffe. Gleichzeitig spricht man bei Podophyllotoxin von einem Spindelgift. Podophyllotoxin wirkt stark auf den Spindelapparat der Zelle ein. Dieser Spindelapparat ist eine Struktur in der Zelle, die die Zellteilung ermöglicht.

Wird die Spindel biochemisch angegriffen und zerstört, können sich entsprechende Zellen nicht mehr teilen, die Zellvermehrung stoppt. Spindelgifte finden unter anderem auch in der Chemotherapie In der Bekämpfung von Krebs Anwendung. Hier hemmt Podophyllotoxin in Condyline die Zellteilung der Feigwarzen und leitet deren Absterben ein (Nekrose). Früher wurde der Rohstoff direkt verwendet, er zeigte jedoch negative Eigenschaften und starke Nebenwirkungen, die Podophyllotoxin nicht mehr aufweist.

Genitalwarzen - ein verkanntes Problem

Feig- oder Feuchtwarzen im Genitalbereich sind eine Erkrankung, über die die meisten Menschen nicht gern sprechen. Es ist dabei auch nur wenig bekannt, dass diese Warzen tatsächlich eine Viruserkrankung sind. Die Warzen selbst verkörpern die äußere Erscheinung der Virusinfektion. Erreger dieser Erkrankung sind in über 90 % der Fälle sogenannte Niedrigrisiko-Formen des humanen Papillomvirus (HPV), den man auch Kondyloma Virus nennt.

Im Genitalbereich tummeln sich etwa 40 Arten der insgesamt weit über 200 Arten umfassenden Virenfamilie Papillomaviridae. Bei den Genitalwarzen unterscheidet man Hochrisikotypen von Niedrigrisikotypen. Hochrisikotypen werden teilweise als Auslöser bestimmter Krebsarten angesehen. Ihr Entartungspotential ist so hoch, dass sie als Hauptursache für Krebsarten wie Gebärmutterhalskrebs, das seltene Peniskarzinom und den noch selteneren Analkrebs sowie verschiedene Krebsarten des Mund-Rachen-Raums gelten.

Voraussetzung für die Entwicklung von Krebs in diesem Zusammenhang scheint die länger fortdauernde Infektion betroffener Körperbereiche mit den Erregern zu sein. Schon dies allein ist ein Grund, gegen jede Form der Genitalwarzen konsequent medikamentös vorzugehen.

Die Viren werden durch Schmierinfektion, also Kontakt von Haut zu Haut übertragen, macht somit ungeschützten Geschlechtsverkehr zu einem ständigen Risiko für eine Ansteckung. Allerdings spielt auch der allgemeine Immunstatus des einzelnen Menschen eine entscheidende Rolle für das Ansteckungsrisiko und vor allem auch die spätere Ausbildung von sichtbaren Warzen. In der Tat gehören Genitalwarzen zu den am meisten verbreitesten Geschlechtskrankheiten - neben Herpes genitalis und Infektionen mit Chlamydien.

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