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Champix (Varenicilin): Wirkung

Champix ist ein Mittel zur medikamentösen Raucherentwöhnung. Der darin enthaltene Wirkstoff Vareniclin ist seit 2006 auch in Europa zugelassen, in Deutschland ist er seit 2007 zur Nikotinentwöhnung zugelassen. Champix ist in Form von Filmtabletten mit einer Dosierung von 0,5 oder einem Milligramm Vareniclin erhältlich. Das Medikament ist grundsätzlich verschreibungspflichtig. Eine Verordnung an Jugendliche unter 18 Jahren sollte unterbleiben, da es keine gesicherten Ergebnisse über Wirkungsbesonderheiten in dieser Altersgruppe gibt.

Welche Wirkung entfaltet Champix?

Champix ist ein nikotinfreies Arzneimittel, das auf neuronaler Ebene wirkt. Es unterbricht den Suchtmechanismus, indem es die Nikotinrezeptoren im Gehirn besetzt und hierdurch den Suchtmechanismus unterbricht. Durch diese Wirkung hemmt es auch die Effekte einer weiteren Nikotinaufnahme während der Behandlung - die Suchtbefriedigung durch Nikotin fällt fort, da es vom Nervensystem nicht mehr als der begehrte Suchtstoff wahrgenommen werden kann und mit dem Rauchen kein Genuss verbunden ist.

wirkung champix

Das Medikament hilft entwöhnungswilligen Rauchern dabei, die Nebenwirkungen des Nikotinentzuges und das sogenannte Craving - das starke Verlangen nach dem Suchtmittel - zu überwinden. Nach der letzten Zigarette müssen Ex-Raucher für etwa zehn Wochen mit Craving-Symptomen rechnen. Zur Unterstützung der Entwöhnung muss Champix daher mindestens zwölf Wochen eingenommen werden.

Wie wirkt der Suchtstoff Nikotin?

Um die Wirkung von Champix, bzw. die Bedeutung einer Raucherentwöhnung zu verstehen, sind einige grundlegende Kenntnisse über die Entwicklung einer Nikotinsucht hilfreich. Tabakrauch enthält mehrere tausend chemische Substanzen. Die Suchtentstehung ist vor allem an die Aufnahme von Nikotin gekoppelt, daneben entwickeln starke Raucher meist auch eine psychische Abhängigkeit von ihrem Suchtstoff. Beim Rauchen gelangt Nikotin über die Schleimhäute der Atemwege ins Blut und von dort aus ins Gehirn.

Dort dockt es an bestimmten Nervenzellen an und stimuliert diese zur Ausschüttung von neuronalen Botenstoffen (Dopamin, Noradrenalin und geringer Mengen Serotonin) sowie von körpereigenen Opiaten (Endorphinen). Nikotin wirkt damit direkt im Belohnungszentrum des Gehirns, der Suchteffekt ergibt sich daraus, dass für das Erreichen der gewünschten Resultate - Stimulation, Entspannung, allgemeines Wohlbefinden - immer größere Mengen des Suchtstoffs nötig sind. Typische Begleiterscheinungen eines Nikotinentzugs sind neben einem mehr oder weniger stark ausgeprägten Rauchverlangen diverse psychische Reaktionen (Unruhe/Nervosität, Reizbarkeit, Aggressivität, depressive Verstimmungen). Zum Teil machen sich auch Kreislaufsymptome wie niedriger Blutdruck oder ein verlangsamter Puls bemerkbar.

varenicilin champix

Erfolgschancen einer Raucherentwöhnung mit Champix

Für Entwöhnungswillige kann ein Nikotinentzug ein langwieriger Prozess sein. Trotz hoher Motivation und einem ausgeprägten Willen, mit dem Rauchen aufzuhören, sind bis zu einem dauerhaften Rauchstopp meist mehrere Versuche nötig. In der Vergangenheit haben mehrere Studien gezeigt, dass Champix die Erfolgsquote im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die während des Entzugsprozesses statt des Wirkstoffs Vareniclin ein Placebo zu sich nahmen, fast verdoppeln kann.

Klinische Studien mit Champix

Eine Studie aus dem Jahr 2014 belegt einen weiteren interessanten Fakt, der für alle Raucher interessant ist, die planen, ihren Tabakkonsum nicht abrupt zu beenden sondern langsam zu verringern. Die 1.510 Probanden hatten sich das Ziel gestellt, innerhalb von zwölf Wochen mit dem Rauchen aufzuhören - 50 Prozent wurden über insgesamt 24 Wochen mit Champix therapiert, die andere Hälfte erhielt während dieses Zeitraums ein Placebo.

Der Entwöhnungsprozess wurde in beiden Gruppen durch eine psychologische Beratung unterstützt. Ab der 15. Therapiewoche waren 32,1 Prozent der Champix-Gruppe - gegenüber 6,9 Prozent in der Placebo-Gruppe - rauchfrei. Die Veröffentlichung der Ergebnisse der Langzeitbeobachtung ohne medikamentöse Therapie über weitere 28 Wochen steht bisher (Stand: September 2015) aus.

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