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Azithromycin: Wirkung

Was ist Azithromycin und bei welchen Erkrankungen wird der Wirkstoff eingesetzt?

Der Wirkstoff Azithromycin gehört zu einer relativ neuen Klasse von Antibiotika, den sogenannten Makrolid-Antibiotika. Diese Klasse der antibiotischen Substanzen überzeugt mit einer angenehm nebenwirkungsarmen Anwendbarkeit gegen ein breites Erregerspektrum, unter anderem ist es wirksam gegen grampositive, gramnegative und Stäbchen Erreger. Mit den Attributen gramnegativ und grampositiv wird Bezug auf ein bewährtes Nachweisverfahren für Mikroorganismen genommen, das jeweils eine bestimmte Färbung der Erreger bewirkt. Auf diese Weise kann man Mikroorganismen klassifizieren.

Aufgrund der großen Erregerbandbreite kann Azithromycin gegen eine Vielzahl von Infektionen eingesetzt werden, wobei es dabei auf die Dosierung ankommt. Meds4all setzt hier einen Anwendungsschwerpunkt bei bakteriellen Infektionen im Urogenitaltrakt und im Bereich der Geschlechtsorgane. Typische Erkrankungen in diesem Bereich sind Tripper und durch Chlamydien ausgelöste Infektionen, die auch häufig in Kombination auftreten.

Wie wirken Antibiotika gegen Mikroorganismen?

Mikroorganismen wie Bakterien prägen unsere natürliche Umgebung und sind auch in unserem Organismus vorhanden. Einige sind unserer Gesundheit zuträglich wie etwa die Milchsäurebakterien der gesunden Darm- und Vaginalflora, andere hingegen lösen Krankheiten wie verschiedene Infektionen aus.

Mit der Entdeckung des Penicillins im 20. Jahrhundert wurde deutlich, dass einige Substanzen in der Lage sind, das unerwünschte Wachstum von Erregerkulturen zu hemmen und somit viele Infektionskrankheiten zu heilen. Viele dieser Stoffe, die in der Folge als Antibiotika bezeichnet wurden, sind ursprünglich wie das Penicillin natürlich, beispielsweise aus Pilzen gewonnen worden. Heute dominieren bei der Herstellung dieser Wirkstoffe regelmäßig synthetische oder teilsynthetische Produktionsmuster.

Problematisch ist, dass Mikroorganismen gegen Antibiotika resistent werden können. Resistenz bedeutet, dass die Erreger nicht mehr sensibel für den jeweiligen Stoff sind und dass das Antibiotikum dann nicht mehr wirksam ist. Es müssen daher immer neue antibiotische Stoffe entwickelt werden, um weiterhin gegen bestimmte Infektionen erfolgreich vorgehen zu können. Der Wirkstoff Azithromycin gehört zu einer solchen Gruppe moderner Antibiotika. Antibiotika können bakteriostatisch wirken, also die Vermehrung von Bakterien hemmen oder bakterizid durch Vernichtung von Erregern. Azithromycin wirkt bakteriostatisch.

Wie wirkt Azithromycin?

Der Wirkstoff Azithromycin ist ein Makrolid- Antibiotikum. Ihren Namen beziehen diese Stoffe von einer bestimmten biochemischen Struktur, die Wasserstoff, Sauerstoff, Kohlstoffe und organische Säuren miteinander in einer Ringform verbindet.

Antibiotika greifen regelmäßig in den Stoffwechsel der Mikroorganismen ein. Auch die Makrolide hemmen ein bestimmtes Eiweiß, das für die Vermehrung der Erreger von Bedeutung ist.

Azithromycin wird bei folgenden Infektionen eingesetzt:

  • bakterielle Infektionen der unteren und Atemwege, dazu zählen beispielsweise Nasennebenhöhlen-, Rachen- sowie Mandelentzündungen, bakterielle Infektionen der Bronchien und auch die Lungenentzündung.
  • bakterielle Infektionen der Geschlechtsteile durch Gonokokken (Tripper) und durch Chlamydien - auch bevorzugt als Kombinationsbehandlung
  • bakterielle Infektionen der Haut, die durch Staphylokokken ausgelöst werden.

Azithromycin wirkt nicht bei Harnwegsinfektionen - hier besteht eine Wirkungslücke gegen die verbreiteten Enterobacteriaceae, die regelmäßig die klassischen Harnwegsinfektionen auslösen. Sofern die Harnwegsreizung als Folge von Chlamydien oder Gonokokken auftritt, ist die Wirksamkeit von Azithromycin gegeben.

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