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Der Wirkstoff Avanafil gegen Impotenz

Avanafil ist ein Wirkstoff aus der Gruppe der PDE-5-Hemmer, der verschreibungspflichtig ist und erfolgreich in der Behandlung gegen erektile Dysfunktion bei erwachsenen Männern eingesetzt wird. Der Arzneistoff Avanafil wird in wissenschaftlichen Kreisen auch als (S)-4-(3-Chlor-4-methoxyphenylamino)-2-(2-hydro- xymethylpyrrolidin-1-yl)pyrimidin-5-carbon- säure(pyrimidin-2-ylmethyl)amid oder Avanafilum bezeichnet.

Wirkungsweise von Avanafil

Avanafil sorgt für eine Versteifung des Penis und zählt somit zur Arzneimittelgruppe der Potenzmittel. Wegen seiner biologischen Wirkung gehört Avanafil auch in die Wirkstoffgruppe der Phosphodiesterase-Hemmer.

Männer, die sexuell erregt sind, setzen Stickstoffmonoxid (NO) in den Blutgefäßen des männlichen Geschlechtsorganes frei und fördert damit den Blutfluss. Gleichzeitig wird in den einzelnen Zellen der Blutgefäße der Botenstoff cGMP freigesetzt, was wiederum zu einer besseren Durchblutung führt.

Der vorzeitige Abbau des Botenstoffes cGMP wird ebenfalls durch den Wirkstoff Avanafil gezielt gehemmt. Die Blutgefäß-Muskulatur des Schwellkörpers kann sich besser entspannen. Der Blutfluss erhöht sich und kann zu einer vollständigen Erektion führen. Bei einer fehlenden sexuellen Erregung im Vorfeld bleibt Avanafil wirkungslos.

Studien zur Wirksamkeit von Avanafil

Die Verträglichkeit und Wirkung von Avanafil wurde durch klinische Studien von unabhängigen Institutionen sehr gut belegt. Daher erhielt der Wirkstoff Avanafil in der EU auch seit dem 13. Juni 2013 seine Zulassung. Es konnte inzwischen durch die Studien nachgewiesen werden, dass PDE-5 als erektionsfördernde Substanz anderen Substanzen gegenüber deutlich überlegen ist und ein verhältnismäßig geringes Risiko für Nebenwirkungen birgt.

Der Wirkstoff Avanafil ist sowohl für Patienten mit leichten, mittelschweren oder sogar schweren Erektionsstörungen wirksam. Auch Patienten mit Diabetes mellitus als möglicher Ursache für die Impotenz können von diesem Wirkstoff profitieren, ohne ein erhöhtes gesundheitliches Risiko befürchten zu müssen.

Die doppelblinden und durch Placebos kontrollierten Studien wurden an insgesamt 1168 Teilnehmer durchgeführt und liefen über mindestens 6 Monate. Der Wirkstoff Avanafil ist somit ein gut verträgliches Mittel für alle Männer mit einer erektilen Dysfunktion und kann kurzfristig bei Störungen im Sexualleben helfen.

Dosierung und Anwendungshinweise

Avanafil ist unter dem Handelsnamen Spedra in 3 verschiedenen Dosierungen erhältlich. In einer Tablette ist jeweils 50, 100 oder 200 mg Avanafil enthalten. Als ideale Dosis für den Einstieg gilt 100 mg. Sollten hierbei unerwünschte Nebenwirkungen auftreten bzw. die gewünschte Wirkung ausbleiben, kann nach ärztlicher Absprache die Gabe auf 50 mg herabgesetzt oder auf 200 mg erhöht werden.

Avanafil ist besonders für seinen raschen Wirkungseintritt bekannt. Bereits nach 15 bis 30 Minuten nach der Einnahme kann, unter der Voraussetzung von sexueller Stimulation, eine Erektion aufgebaut werden. Die Substanz sollte idealerweise mit Wasser eingenommen werden, da Alkohol oder Grapefruit Einfluss auf den Abbau des Wirkstoffs und somit auf die Wirkung haben können.

Nebenwirkungen von Avanafil

Bei der Anwendung von Medikamenten mit dem Wirkstoff Avanafil kann es zu Nebenwirkungen kommen.

Nebenwirkungen von Avanafil in tabellarischer Übersicht:

Häufig (1 von 10) Gelegentlich (1 von 100) Selten (1 von 1000)
Kopfschmerzen Schwindel und verschwommenes Sehen Stimmungsstörungen
Rücken- und Muskelschmerzen Atembeschwerden Mundtrockenheit
Hitzegefühl Herzklopfen und Herzrasen Krampfanfälle
Verstopfte Nase Nasenbluten Gewichtszunahme

Männer, die unter Priapismus (eine vollständige Erektion von 4 Stunden oder länger) leiden, sollten umgehend einen Arzt konsultieren, denn eine unbehandelte Dauererektion kann zur Schädigung des Penisgewebes und zu einer dauerhaften Impotenz führen.

Wechselwirkungen von Avanafil mit anderen Medikamenten

Eine gemeinsame Einnahme von Medikamenten mit dem Wirkstoff Avanafil und gefäßerweiternder Mittel auf Nitro-Basis ist verboten, da Avanafil eine blutdrucksenkenden Wirkung verstärkt. Es kann zu einer gefährlichen Blutdrucksenkung kommen, wenn ein Patient zum Beispiel nach einem Herzinfarkt in der Klinik behandelt werden muss und seine letzte Einnahme von Avanafil weniger als 12 Stunden her war. In einem solchen Fall muss auf alle Fälle der behandelnde Arzt daraufhin gewiesen werden.

Avanafil wirkt wie alle PDE5-Hemmer gefäßerweiternd, es kann daher die Wirkung entsprechend blutdrucksenkender Mittel (zum Beispiel Calciumkanal-Blocker oder Alpha-Sympatholytika) verstärken und zu Benommenheit, Schwindel bis hin zu Ohnmachtsanfällen führen. Da Avanafil nach der Einnahme rasch wieder abgebaut wird, sollte vor der gleichzeitigen Anwendung mit starken oder moderaten CYP3A4-Mitteln ein Facharzt gefragt werden. Auf alle Fälle sollten jedoch zwischen den einzelnen Einnahmen eine Pause von mindestens 2 Tagen liegen.

Aus Sicherheitsgründen sollte ebenfalls auf die gemeinsame Einnahme von Avanafil und Mitteln wie Phenobarbital, den Virenhemmer Efavirenz, dem Tuberkulose-Mittel Rifampicin, verschiedenen Antiepileptika und Bosentan sowie Carbamazepin verzichtet werden, auch wenn es hierzu noch keine entsprechenden Studien gibt.

Auf Alkohol sollte während der Einnahme von Medikamenten mit dem Wirkstoff Avanafil verzichtet werden.

Gegenanzeigen (Kontraindikationen)

Das Arzneimittel Avanafil darf nicht angewendet werden bei:

  • einer Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff Avanafil
  • von Patienten mit frischem (weniger als 6 Monate) Schlaganfall, Herzinfarkt oder anderen lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörung
  • bei dauerhaft zu niederen oder zu hohen Blutdruck
  • bei Patienten mit einer erlittenen Angina pectoris
  • bei Herzmuskelstörungen und Wassereinlagerungen im Körper der NYHA-Klasse 2
  • bei schwerer Störungen der Leberfunktion
  • bei Patienten mit schweren Störungen der Nierenfunktion
  • bei erblich bedingten Erkrankungen der Netzhaut
  • bei Männern, die an einem Verlust des Sehvermögens leiden
  • für Patienten, die gefäßerweiternder Mittel auf Nitro-Basis einnehmen

Medikamente mit dem Wirkstoff Avanafil dürfen nur nach Absprache und unter ständiger Kontrolle eines Artztes eingenommen werden, wenn:

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorliegen
  • starke Blutdruckschwankungen durch verengte Blutgefäße vorliegen
  • Verhärtung der Schwellkörper oder Missbildungen des Penis vorliegen
  • eine Sichelzellanämie, Blutkrebs oder ein Multiples Myelom vorliegen
  • Störungen der Blutgerinnung vorliegen
  • Magengeschwüre vorhanden sind

Quellen:

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