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Aldara: Wirkung

Was ist Aldara und bei welchen Erkrankungen wird dieses Arzneimittel eingesetzt?

Aldara ist ein Arzneimittel, das unter anderem zur äußerlichen Behandlung von Condylomata acuminata eingesetzt wird. Condylomata acuminata sind Feigwarzen, die speziell im Genitalbereich auftreten und deshalb auch Genitalwarzen heißen.

Auslöser für die Feigwarzenbildung sind Viren der Familie Papillomaviridae. Der in Aldara enthaltene Wirkstoff ist Imiquimod. Diese Substanz ist ein Virostatikum und hemmt damit die Vermehrung von Viren. Imiquimod findet nicht nur bei Feigwarzen, sondern auch bei einer leichten, kleinflächigen Form von Hautkrebs, dem Basaliom Anwendung.

Weiterhin sprechen auch Formen der aktinischen Keratose auf die Substanz an. Dabei handelt es sich um eine Hautschädigung in Form von Wucherungen, die durch intensive UV-Strahlung hervorgerufen wird und teilweise eine Vorform von späteren bösartigen Veränderungen der Haut ist.

Wie wirkt Aldara?

Imiquimod als Wirkstoff von Aldara ist ein Immunmodulator. Solche Substanzen greifen Erreger nicht direkt an, sondern treiben das menschliche Immunsystem zu Höchstleistungen an. So greift auch Aldara weder die Feigwarzen als solche, noch den Papillom Virus an, sondern moduliert das Immunsystem so um, dass es diese Arbeit übernimmt.

Es wird eine Entzündungsreaktion provoziert, indem sich Imiquimod an Oberflächenmoleküle der Makrophagen binden, die ein wesentlicher Teil der körperlichen Abwehr im menschlichen Organismus sind. Vorteilhaft an Aldara ist, dass es im Vergleich mit vielen anderen Behandlungsmethoden gegen Warzen die Haut an der Auftragsstelle nicht per se beschädigt.

Tabuthema - Genitalwarzen

Feig- oder Feuchtwarzen im Genitalbereich sind vielen Menschen äußerst unangenehm, wobei sich die meisten Betroffenen über die Ursprünge und die leichte Übertragbarkeit auf andere nicht im Klaren sind. Es handelt sich bei den Genitalwarzen um eine Viruserkrankung, ausgelöst durch das humane Papillomvirus (HPV). Das Virus, das auch als Kondyloma Virus bezeichnet wird, kommt in verschiedenen Formen vor.

Die gesamte Familie der Papillomaviridae erfasst um die 200 Arten, von denen 40 Arten im Genitalbereich aktiv sind. Von diesen 40 Arten gehören die meisten zu den sogenannten Niedrig-Risiko- Typen. Bei diesen besteht im Vergleich zu den Hoch-Risiko-Typen nur eine geringe Gefahr der späteren Entartung und damit der Ausbildung von Krebs.

Feigwarzen werden zu über 90% von der eher harmlosen Virenvariante ausgelöst. Dennoch ist eine anhaltende Infektion mit den Viren im Genitalbereich alles andere als harmlos. Zum einen wird bei ungeschütztem Geschlechtsverkehr das Virus leicht durch Schmierinfektion auf andere übertragen. Selbst ein Kondom bietet keinen 100%tigen Schutz gegen eine Infektion. Feigwarzen haben sich daher zusammen mit Herpes genitalis und Chlamydieninfektionen zu einer der am meisten vorkommenden Geschlechtskrankheiten entwickelt.

Man kann davon ausgehen, dass mehr als 50% der gesamten Bevölkerung bereits mit dem Virus Kontakt hatten und Antikörper im Blut aufweisen. Nicht immer zeigt der Virus Symptome und bildet Warzen aus, dies geschieht nur in 1-2% aller Fälle. Etwa 5-10% aller Infizierten bilden für das Auge nicht sichtbare Läsionen der Haut aus. Die meisten Menschen zeigen keine Auffälligkeiten während sich das Virus in den oberen Hautschichten eingenistet hat.

Ob sich die Feuchtwarzen ausbilden, hängt auch mit der Stärke des Immunsystems Betroffener ab. Man kann letztendlich die weitere Entwicklung der Warzen nie wirklich voraussehen. Handelt es sich doch um die Variante, die zur Bildung von Krebs neigt, drohen Krebsarten wie Gebärmutterhalskrebs oder Peniskrebs. Alles spricht daher für eine möglichst frühzeitige und konsequente Behandlung der Warzen.

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