Live Chat Telefon
Patientenservice jetzt erreichbar: Mo-Fr 09:00 - 18:30
  • Privater & vertraulicher ServiceDiskrete Verpackung und Zahlung
  • Original MedikamenteWie aus Ihrer lokalen Apotheke
  • Transparenter Preisinkl. Rezept, Medikament & Lieferung
  • Schnelle LieferungFür Ihre Bestellung

Aciclovir: Nebenwirkungen

Welche Nebenwirkungen sind bekannt?

Häufig:

Kopfschmerzen und Schwindel werden ebenso wie Übelkeit, Erbrechen und Durchfall häufig festgestellt. Bauchschmerzen, Juckreiz, Hautausschläge sowie eine erhöhte Sensibilität gegen Sonnenstrahlen zählen zu den häufigen Nebenwirkungen ebenso wie Erschöpfung und Fieber.

Gelegentlich:

Beobachtet wurden unter anderem Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut wie Hautausschläge. Ferner Magen-Darm-Störungen wie mit Durchfall und Bauchschmerzen; auch Schwindel. Verwirrtheitszustände und Wahnvorstellungen sowie Schläfrigkeit.

Im Bereich der Blutwerte wurden erhöhte Werte bei Blut-Bilirubin Blut-Leber-Enzymen, Blut-Harnstoff und, Blut-Kreatinin gemessen. Blutzellen zeigen eine verminderte Zahl auf. Vermehrte Haarausdünnung als sogenannter diffuser Haarausfall konnte nicht mit letzter Sicherheit auf die Einnahme von Aciclovir zurückgeführt werden.

Selten:

Abgeschlagenheit mit Schlaflosigkeit; massiver Müdigkeit; teilweise Atembeschwerden bis hin zu schweren allergische Reaktionen (anaphylaktischer Schock, sogenanntes Quincke-Ödem, massive Luftnot) wurden selten beobachtet. Schwere allergische Zustände mit Atemnot sind ein medizinischer Notfall. Die Behandlung ist in diesem Fall sofort abzubrechen und ein Arzt hinzuziehen. Bei den Blutwerten verminderte der Anzahl roter Blutkörperchen (Anämie), verminderte Anzahl weißer Blutkörperchen (Leukopenie) und verminderte Anzahl der Blutplättchen.

Sehr selten:

Psychische, halluzinatorische Entfremdungserlebnisse wie das Sehen und Hören nicht vorhandener Dinge, allgemeine körperliche Unruhe, Zittern sowie unsicherer Gang mit fehlender Koordination wurden beobachtet. Auch eine langsame, hölzerne, verwaschene Sprache, wirres Reden, sprunghafte Gedanken (Wahn), Krampfanfälle oder Erkrankungen des Gehirns (Enzephalopathie).

Bewusstseinsstörungen bis hin zur Bewusstlosigkeit (Koma) sind sehr seltene Nebenwirkungen. Sie traten für gewöhnlich bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion oder anderen schweren Grunderkrankungen auf, die das Auftreten von Nebenwirkungen fördern. Nach Absetzung von Aciclovir verschwanden die Nebenwirkungen regelmäßig schnell. Es kam vereinzelt auch zu Leberentzündungen (Hepatitis), Gelbsucht, zu akutem Nierenversagen mit Harnverhalt, Schmerzen im unteren Rücken (Nierenschmerzen).

Wechselwirkungen von Aciclovir

Bei Aciclovir ist im Zusammenhang mit:

  • Probenicid und Cimetidin wegen möglicher Nierenprobleme
  • Mycophenolat-Mofetil
  • Theophyllin

erhöhte Vorsicht geboten. Der Arzt sollte über die gleichzeitige Einnahme dieser Stoffe/Arzneimittel informiert werden. Probenecid dient zur Behandlung von Gicht, Cimetidin wird bei Problemen mit Magensäure eingesetzt, Mycophenolat-Mofetil ist ein Anti-Abstoßungsmittel nach Transplantationen und Theophyllin wird bei Atemwegserkrankungen eingesetzt.

Besondere Hinweise und Gegenanzeigen

Einnahme während Schwangerschaft oder Stillzeit

Eine Behandlung mit Aciclovir in der Schwangerschaft sollte unter einer strengen ärztlichen Nutzen-Risiko-Analyse erfolgen. Die Datenlage von Aciclovir zur Anwendung während der Schwangerschaft zeigt keine erhöhte Missbildungsrate. Aciclovir geht in die Muttermilch über. Während der Behandlung darf daher nicht gestillt werden.

Fahrtüchtigkeit und Bedienung von technischen Geräten/Maschinen

Aciclovir kann die Fähigkeit zum Führen eines Fahrzeugs oder dem Bedienen von Maschinen negativ beeinträchtigen.

Bei einer Unverträglichkeit gegen Aciclovir darf dieser nicht eingenommen werden. Bei eingeschränkter Nierenfunktion oder fehlender Harnabsonderung (Anurie) sollte vor der Behandlung mit Aciclovir eine besonders strenge ärztliche Nutzen-Risiko-Abwägung erfolgen.

Arzneimittel auswählen
Medizinischen Fragebogen ausfüllen
Der Arzt stellt Ihr Rezept aus
Apotheke versendet Ihr Medikament