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Information

Diflucan 150mg: Definition und Anwendungsgebiete

Diflucan gehört zu der Gruppe der Antimykotika. Der aktive Wirkstoff ist Fluconazol. Kinder, Jugendliche (0 bis 17 Jahre) und Erwachsenen können das verschreibungspflichtige Medikament einnehmen.

Eine ärztliche Verordnung ist empfehlenswert bei Behandlungen von Pilzen, welche durch Infektionen zutage treten. Alternativ wirkt Diflucan effektiv zur Vorbeugung von Candida-Infektionen, wenn das Immunsystem geschwächt ist und nicht mehr seinen Hauptaufgaben nachkommt. Candida zählt als Hefepilz zu einem der häufigsten Erregern von Pilzinfektionen.

Das Arzneimittel eignet sich zur Behandlung von Kryptokokkenmeningitis (Pilzinfektion des Gehirns) und Kokzidioidomykose (Erkrankung der Bronchien und Atemwege). Diflucan wirkt auch gegen Candida-Infektionen, welche in Körperorganen (beispielsweise Lunge oder Herz), im Blut oder im Harntrakt nachgewiesen werden.

Ärzte verordnen das Arzneimittel bei Infektionen der Rachen- und Mundschleimhaut oder Zahnfleischentzündung (Schleimhautsoor). Dies gilt ebenso für Genitalsoor bei Männern oder Frauen. Folgende Gründe sprechen auch für die Verordnung von Diflucan:

  • Borkenflechte
  • Fußpilz
  • Nagelpilz
  • Pilzinfektionen im Bereich der Leisten

Weitere präventive Einsätze des Wirkstoffes Fluconazol sind bei vermuteten Rückfällen von Schleimhautsoor, Kryptokokkenmeningitis und Scheidensoor oder Candida-Infektionen möglich.

Auch bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 0 bis 17 Jahren kann das verschreibungspflichtige Arzneimittel zur Behandlung von Pilzinfektionen angewendet werden. Zu diesen gehören Schleimhautsoor, Kryptokokkenmeningitis und Candida-Infektionen im Blut.

Wie wirkt der aktive Wirkstoff Fluconazol?

Der gut wasserlösliche Wirkstoff Fluconazol dient der Behandlung von Pilzinfektionen und gehört zur Gruppe der Azol-Antimykotika. Er wird vom Körper nach der Einnahme komplett absorbiert. So wirkt er effektiv gegen Candida albicans, Dermatomykosen (Hautpilzerkrankungen) als auch gegen Coccidioidesimmitis in Kombination mit einem Befall der Hirnhäute.

Nach der oralen Einnahme von Fluconazol gelangt dieser Wirkstoff durch die Darmwand direkt ins Blut. Nach etwa 30 bis 90 Minuten erriecht dieser den höchsten Blutspiegel. Nach 30 Stunden sinkt der Blutspiegel von Fluconazol um 50%. Über das Blut gelangt Fluconazol in alle körperlichen Bereiche.

Hierzu zählt das Gehirn ebenso wie die Haut und die Nägel. Das Besondere dieses Wirkstoffes ist, dass der Körper ihn selbst in geringen Mengen produziert, ihn jedoch hauptsächlich direkt über den Urin ausscheidet.

Ein Azol-Antimykotika wie das Fluconazol hemmt das Pilz-Enzym 14-alpha-Demethylase, welches an der Herstellung des mit Cholesterin verwandten Ergosterins (Ergosterol) mit beteiligt ist. Da dieser Stoff für die Stabilität der Pilzmembran verantwortlich ist, kann der Pilz nun nicht mehr wachsen und Fluconazol wirkt pilzwachstumshemmend (fungistatisch).

Im Gegensatz zu Ketoconazol hat Fluconazol nur schwache Auswirkungen auf das menschliche Cytochrom P450. Somit beeinflusst es die Steroidhormonsynthese nicht. Da geringe Mengen an Lactose in Diflucan enthalten sind, ist der Arzt vor der Einnahme bei bekannter Lactoseunverträglichkeit zu konsultieren. Schwangere als auch stillende Frauen können im Regelfall Diflucan einnehmen, wenn vorher in Absprache mit dem Arzt erfolgte.

Dosierung und Anwendung von Diflucan

Diflucan Kapseln sind in verschiedenen Packungsgrößen á 1, 2 oder 4 Stück als Hartkapseln erhältlich. Sie haben die Z.Nr.: 1-19976. Erwachsene nehmen pro Tag maximal 400 mg des Wirkstoffes ein. Pro Hartkapsel sind 150 mg enthalten.

Im Einzelfall erhöhen Ärzte die Dosis auf bis zu 800 mg täglich. Bei Patienten im Kindesalter ist die tägliche Dosis zudem vom Körpergewicht abhängig. Pro Kilogramm werden zwischen drei bis sechs mg verabreicht.

Das verschreibungspflichtige Medikament wird nach ärztlicher Verordnung ein oder zweimal täglich unzerkaut eingenommen. Die Hartkapsel ist mit Wasser zu schlucken. Es ist unerheblich, ob Patienten auch Nahrung während der Einnahme zu sich nehmen oder nicht. Je nach Erreger der Infektion als auch in Abhängigkeit von der Krankheitsentwicklung ist die Behandlungsdauer unterschiedlich lang.

Nebenwirkungen, Wechselwirkungen und Gegenanzeigen

Da im Einzelfall Schwindel oder Krampfanfälle auftreten können, ist vom Bedienen von Maschinen oder vom Führen eines KFZ während der Behandlung mit Diflucan abzusehen. Im Einzelfall kommt es zudem zu leichten allergischen Reaktionen.

Sollten jedoch stark juckende, angeschwollene oder extreme Hautreaktionen an verschiedenen Stellen auftreten, ist ein Arzt zu konsultieren.

Diflucan beeinträchtigt zudem treten häufig folgende Nebenwirkungen auf:

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Häufig Gelegentlich Selten
Kopfschmerzen Verringerung der Anzahl der roten Blutkörperchen Rote oder violette Hautverfärbung
Magenbeschwerden Appetitminderung hoher Cholesterinspiegel
DurchfallSchläfrigkeit Niedriger Kaliumgehalt im Blut
Übelkeit Epileptische" Krampfanfälle Zittern
Erbrechen Schwindelgefühl Veränderungen im Elektrokardiogramm (EKG)
Anstieg von Blut- oder Leberwerten Veränderung des Geschmacksempfindens Veränderungen der Herzfrequenz oder des Herzrhythmus
Hautausschlag Verstopfung, Verdauungsprobleme Leberversagen
Muskelschmerzen Allergische Reaktionen

Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

In Kombination mit folgenden Medikamenten kann es zu Wechselwirkungen kommen. Vor der Einnahme von Diflucan ist ärztlicher Rat hinzuzuziehen:

  • Alfentanil
  • Isradipin
  • Amitriptylin
  • Ivacaftor (Behandlung bei zystischer Fibrose)
  • Amlodipin (Arzneimittel gegen Hypertonie [Bluthochdruck])
  • Lornoxicam
  • Amphotericin B
  • Losartan (Arzneimittel gegen Hypertonie [Bluthochdruck])
  • Benzodiazepine, die als Schlafmittel oder gegen Angst eingesetzt werden (Triazolam, Midazolam oder ähnliche Arzneimittel)
  • Meloxicam
  • Blutverdünnende Arzneimittel zur Verhinderung von Blutgerinnseln (Warfarin oder ähnliche Arzneimittel)
  • Methadon (gegen Schmerzen)
  • Carbamazepin
  • Naproxen
  • Celecoxib
  • Nifedipin
  • Ciclosporin
  • Nortriptylin (Arzneimittel gegen Depressionen)
  • Cyclophosphamid
  • orale Kontrazeptiva ("Antibabypille)
  • Diclofenac (nichtsteroidale Antirheumatika [NSAR])
  • Phenytoin (Arzneimittel gegen Krampfanfälle [Epilepsie])
  • Everolimus
  • Prednison (Steroid)
  • Felodipin
  • Rifampicin
  • Fentanyl (Narkosemittel)
  • Rifabutin (Antibiotika gegen Infektionen)
  • Flurbiprofen
  • Saquinavir (für Patienten mit HIV-Infektion)
  • Halofantrin (Arzneimittel gegen Malaria)
  • Sirolimus und Tacrolimus (zur Vorbeugung einer Transplantatabstoßung)
  • Ibuprofen
  • Statine (Atorvastatin, Simvastatin und Fluvastatin oder ähnliche Arzneimittel) zum Senken eines überhöhten Cholesterinspiegels
  • Theophyllin (bei Asthma)
  • Vinca-Alkaloide (Vinblastin, Vincristin oder andere Arzneimittel) zur Behandlung von Krebserkrankungen
  • Vitamin A (Nahrungsergänzungsmittel)
  • Medikamente gegen Diabetes mellitus wie Chlorpropamid, Glipizid, Glibenclamid als auch Tolbutamid und Zidovudin

Gegenanzeigen zur Einnahme von Diflucan 150mg

Diflucan darf in Kombination mit anderen Arzneimitteln nicht eingenommen werden. Der behandelnde Arzt ist vor Therapiebeginn über laufende Behandlungen mit folgenden Medikamenten zu informieren:

  • Astemizol
  • Terfenadin (Antihistaminikum zur Behandlung von Allergien)
  • Cisaprid (wirkt gegen Magenverstimmungen)
  • Pimozid (Behandlung von psychischen Erkrankungen)
  • Chinidin (bei Herzrhythmusstörungen)
  • das Antibiotikum Erythromycin zur Behandlung von Infektionen

Darüber hinaus ist Diflucan nicht einzunehmen, wenn Patienten gegen Fluconazol oder einen weiteren Bestandteil des Medikaments allergisch sind, beziehungsweise andere Arzneimittel gegen eine Pilzinfektion eingenommen wurden. Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

Des Weiteren sollte auf die Einnahme von Diflucan verzichtet werden, wenn Sie Astemizol oder Terfenadin einnehmen (Arzneimittel aus der Gruppe der Antihistaminika, die bei Allergien eingesetzt werden).

Leidet der Patient unter einer der nachfolgenden Krankheiten, muss ein Ersatz für Diflucan verabreicht werden: Herzerkrankung, wie beispielsweise Herzrhythmusstörungen, Leber- oder Nierenprobleme, überhöhter oder zu niedriger Gehalt an Magnesium, Kalium oder Kalzium im Blut. Diflucan eignet sich ebenso wenig für Patienten mit schweren Hautreaktionen wie Atemproblemen, Juckreiz oder Hautrötung.

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Diflucan 150mg gegen Scheidenpilz rezeptfrei in Deutschland zu kaufen ist generell nicht möglich, da es sich bei dem Präparat um ein rezeptpflichtiges Medikament handelt. Unsere zugelassenen Ärzte stellen Diagnose und Rezept für das ausgewählte Medikament aus, so können wir den Erwerb rezeptpflichtiger Medikamente bei meds4all ermöglichen.

Der Preis des Präparats basiert auf unserem umfangreichen Serviceangebot, zuzüglich einer ärztlichen Konsultation, Expressversand und medizinischer Nachbetreuung.

Bei weiteren Fragen steht Ihnen unser Kundenservice jederzeit gern zur Verfügung.

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