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Information

Sporanox: allgemeine Informationen

Sporanox ist ein vielseitiges und wirkungsvolles Medikament zur Behandlung von Pilzbefall auf der Haut und auf bzw. unter den Nägeln. Als sogenanntes Antimykotikum wird es nicht auf betroffene Haut- und Nagelstellen aufgetragen, sondern oral eingenommen.

Das Arzneimittel bekämpft Pilzerreger durch diese Einnahmeform also dem Köperinneren heraus und bewährt sich insbesondere dann, wenn eine topische Therapie mit örtlich wirksamen Antimykotika nicht ausreichend erfolgreich ist.

Pilzinfektionen der Haut, insbesondere in den sichtbaren Bereichen der Füße, Hände und Nägel, belasten das Wohlbefinden und beeinträchtigen die Lebensqualität vor allem von Patienten, die für sich ein gesundes und gepflegtes Erscheinungsbild beanspruchen.

Anders als Antimykotika für die topische Therapie auf der Hautoberfläche ist Sporanox ein verschreibungspflichtiges Medikament, das auf der Grundlage des Wirkstoffs Itraconazol Pilzinfektionen systemisch über den Blutkreislauf bekämpft. Nach oraler Einnahme wirkt der Arzneistoff bei Mykosen der Füße, insbesondere der Fußsohlen, an den Handflächen und an den Finger- und Fußnägeln.

Auch zur Behandlung von Scheidenpilz ist Sporanox ein geeignetes wirksames Mittel. Sporanox schädigt ein breites Spektrum von Pilzerregern, darunter die weitverbreiteten und an Hautpilzinfektionen häufig beteiligten Fadenpilze und Hefen.

Die Wirkweise von Sporanox

Der Arzneistoff Itraconazol in Sporanox zählt zu den Antimykotika mit fungistatischer Wirkung. Das Mittel stoppt die Entwicklung des Pilzerregers durch einen Eingriff in dessen Stoffwechsel. Der pharmakologische Effekt von Itraconazol beruht auf einer Störung der Biosynthese von Ergosterin, das ein wichtiger Baustein der Plasmamembran ist.

Steht kein Ergosterin mehr zur Verfügung, kommt der Aufbau der Zellmembran zum Erliegen. In der Folge kann sich der Pilz nicht mehr vermehren, breitet sich nicht weiter aus und stirbt schließlich ab. Wie gut der Wirkstoff vom Körper aufgenommen wird, hängt vom individuellen Säuremilieu des Magens ab.

Die Höhe der Dosis und die Therapiedauer bestimmen darüber, wie lange der Arzneistoff nach der Einnahme aktiv ist:

  • Die Einmalgabe von 100 Milligram Itraconazol hat eine Halbwertszeit von 15 Stunden.
  • Die Einmalgabe von 400 Milligramm wirkt 25 Stunden nach.
  • Bei der Einnahme von täglich einmal 400 Milligramm über einen Zeitraum von zwei Wochen beträgt die Halbwertszeit 42 Stunden.

Dosierung und Einnahme von Sporanox

Die Entscheidung über die im Einzelfall wirksame Dosis liegt während einer Behandlung mit Sporanox beim Arzt. Allgemein gelten folgende Therapieempfehlungen:

  • Eintägige Therapie bei Scheidenpilz: 200 Milligramm zweimal täglich, morgens und abends eingenommen
  • Dreitägige Therapie bei Scheidenpilz: 200 Milligramm einmal täglich eingenommen
  • Bei Hautpilzerkrankungen, je nach Art der Infektion: ein- oder zweimal täglich 200 Milligramm für die Dauer von einer Woche eingenommen.

Bei Nagelpilzerkrankungen wird die sogenannte Pulstherapie empfohlen:

  • 200 Milligramm Itraconazol zweimal täglich, 7 Tage lang eingenommen
  • drei Wochen Medikationspause
  • im Anschluss ein weiterer einwöchiger Behandlungszyklus wie zu Beginn der Therapie.

Zur Behandlung der Fingernägel werden zwei Pulse empfohlen, zur Behandlung der Zehennägel muss sich eventuell ein dritter Therapiepuls anschließen.

Die Einnahme der Tabletten sollte in allen Dosierungsvarianten immer direkt nach den Mahlzeiten, also keinesfalls auf nüchternen Magen eingenommen werden. Auf diese Weise wird vermieden, dass es zu Übelkeit oder sogar zu Erbrechen kommt, wodurch dann die Wirkstoffaufnahme nicht sichergestellt wäre.

Neben- und Wechselwirkungen von Sopranox

Wie andere rezeptpflichtige Arzneimittel kann die Einnahme von Sporanox Nebenwirkungen haben. Bei starken Beschwerden ist der behandelnde Arzt umgehend zu informieren.

Häufige Nebenwirkungen:

  • Magen-Darm-Probleme
  • Störungen der Leberfunktion
  • Infektionen der oberen Atemwege,
  • Nasennebenhöhlenentzündungen

Gelegentliche Nebenwirkungen:

  • allergische Reaktionen
  • Kopfschmerzen
  • Missempfindungen (Kribbeln) der Haut
  • Schwindel
  • Erbrechen,
  • Durchfall,
  • Blähungen,
  • Störungen des Geschmacksempfindens
  • erhöhte Leberwerte
  • Nesselsucht
  • Haarausfall
  • Ödeme.

Selten tritt eine Verminderung der weißen Blutkörperchen auf oder es zeigen sich Sensibilitätsstörungen der Haut, Sehstörungen, Ohrgeräusche (sehr selten Hörverlust), Bauchspeicheldrüsenentzündungen. Während der Einnahme von Sporanox sollte auf ärztlichen Rat eine regelmäßige Blutbildkontrolle stattfinden.

Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

Sporanox geht mit unterschiedlichen anderen Medikamenten Wechselwirkungen ein. Dazu gehören insbesondere:

  • Arzneimittel gegen Allergien
  • Medikamente zur Behandlung der Angina Pectoris und von zu hohem Blutdruck
  • Arzneistoffe aus der Gruppe der Schlafmittel
  • Mittel gegen Verdauungsstörungen
  • Medikamente zur Senkung eines zu hohen Cholesterinspiegels
  • Arzneimittel zur Behandlung von Angststörungen und Psychosen
  • Wirkstoffe zur Behandlung von Herz- und Gefäßerkrankungen
  • blutgerinnungshemmende Medikamente
  • Medikamente, die die Immunabwehr schwächen

Der Arzt muss über alle parallel durchgeführten Therapien informiert sein, um das Risiko von Wechselwirkungen vor der Verschreibung von Sporanox korrekt einschätzen zu können.

Gegenanzeigen für Sporanox

Während der Schwangerschaft und Stillzeit darf keine Therapie mit Sporanox erfolgen. Im Anschluss an eine längere Behandlung wirkt der Arzneistoff Itraconazol im Körper nach. Geeignete Verhütungsmaßnahmen müssen deshalb sicherstellen, dass eine Schwangerschaft auch einige Wochen nach der letzten Einnahme noch ausgeschlossen ist.

Sporanox könnte während der Anwendung die Wirksamkeit eines empfängnisverhütenden Präparats wiederum herabsetzen. Es ist daher angeraten, während der Therapiezeit als zusätzlich empfängnisverhütende Methode ein Kondom zu verwenden.

Vorsichtsmaßnahmen bei der Einnahme von Sporanox

Besondere Vorsicht ist während der Einnahme von Sporanox bei Patienten mit Herzschwäche geboten. Folgende Beschwerden müssen auf jeden Fall medizinisch abgeklärt werden:

  • Kurzatmigkeit
  • unerwartete Gewichtszunahme
  • geschwollene Beine oder geschwollener Bauch
  • ungewohnte Erschöpfung
  • ungewohnte Durchschlafstörungen.

Sporanox bei speziellen Patientengruppen

Kinder dürfen Sporanox nur auf ausdrückliche Anweisung und unter Aufsicht des Arztes einnehmen. Bei älteren Patienten sowie bei Patienten mit Leber- oder Nierenfunktionsstörungen ist eine sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung vor der Einnahme erforderlich.

Die Packungsbeilage zu Sporanox bietet vollständig alle Informationen zu bekannten Nebenwirkungen, Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten, Gegenanzeigen und Warnhinweisen.

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Bei weiteren Fragen steht Ihnen unser Kundenservice jederzeit gern zur Verfügung.

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