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Lamisil Creme: allgemeine Informationen

Lamisil Creme gehört zu den bekanntesten und auch wirksamsten Medikamenten zur Behandlung von Fuß-und Hautpilz. Als Medikament in der Form einer Salbe zum lokalen Auftragen auf betroffene Hautzonen entspricht es der Anwendungsform einer pflegenden Creme – mit dem entscheidenden Unterschied, dass es wirkungsvoll Hautmykosen bekämpft.

Speziell der Fußpilz gehört zu den Tabu-Krankheiten, an denen deutlich mehr Menschen leiden, als es Patienten gibt, die sich einfach dagegen behandeln lassen. Tabu-Krankheiten finden ihren Nährboden in Vorurteilen.

Pilzerkrankungen werden irrtümlich als Folge mangelnder Hygiene vermutet. Das Gegenteil ist korrekt. Denn Pilze finden ihren Nährboden meistens dort, wo keine natürlichen, körpereigenen Bakterien mehr existieren, die sich gegen Pilzkulturen zur Wehr setzen könnten.

Auf der natürlichen Flora der menschlichen Haut wirken übertriebene Hygienemaßnahmen eher einladend als abwehrend gegen Pilzbefall. Gerade in Schwimmbädern, Wellness-Parks und Saunen, wo die Betreiber auch antibakterielle Desinfektionsmittel einsetzen, hat speziell der Fußpilz paradoxerweise große Chancen, als hochansteckende Kultur neuen Nährboden an Fußsohlen zu finden.

Hier wirkt die Lamisil-Creme auch als vorbeugender Schutz. Zugleich wirkt Lamisil Creme pflegend und schützt spröde, rissige Haut an Füßen zusätzlich, denn diese ist besonders anfällig für Pilzinfektionen.

Wirkweise von Lamisil-Creme

Eine außergewöhnlich kurze Behandlungsdauer, gute Verträglichkeit und die Depotwirkung zum Schutz gegen eine Neuinfizierung machen das als dargereichte Antimykotikum Lamisil zu einem zuverlässigen Partner im Kampf gegen Hautpilzerkrankungen.

Nur einmal am Tag äußerlich anzuwenden, beseitigt der Wirkstoff Terbinafin dauerhaft lästige und gefährliche Hautpilzerkrankungen. Lamisil kommt ausschließlich zur äußeren Anwendung zum Einsatz.

Als Element der Wirkstoffgruppe der Allylamine und Fungizide bekämpft Lamisil-Creme mit dem aktiven Wirkstoff Terbinafin effektiv Dermatomykosen (Pilzerkrankungen der Haut). Während andere Medikamente die Pilz-Erreger lediglich schwächen und "eindämmen", dringt Lamisil tief in die Haut ein.

Dort hemmt das Breitspektrum-Antimykotikum Terbinafinhydrochlorid die Bildung eines Enzyms, das die Pilzzellen zum weiteren Aufbau benötigen und unterbricht damit das Pilzwachstum. Dazu reichert der Wirkstoff zusätzlich eine Substanz namens "Squalen" im Pilzgewebe an.

Dies stört den weiteren Zellaufbau der Pilzkulturen und bringt sie nach und nach zum Absterben. Die Pilzkultur kann ihren biologischen Fortpflanzungsauftrag auf dem ursprünglich gewählten Nährboden nicht mehr erfüllen und zieht sich zurück. Dieser Prozess ereignet sich im Vergleich von Anti-Mykose-Salben der älteren Generation sehr zügig.

Somit verkürzt sich die Behandlungsdauer von Fußpilz und anderen Hautpilzen generell auf etwa nur eine Woche gegenüber drei bis vier Wochen bei bisherigen Behandlungen.

Dosierung und Anwendung von Lamisil-Creme

Die effektive Wirkung der Lamisil-Creme mit zusätzlich hautpflegendem Effekt kann am besten eintreten, wenn folgende Hinweise berücksichtigt werden:

  • Einmal täglich Hände und betroffene Hautstellen sorgfältig reinigen und gründlich trocknen. Idealerweise benutzen Sie dafür Einweghandtücher.
  • Anschließend die Lamisil-Creme auf die entsprechenden Flächen und umgebenden Hautpartien aufgetragen und die Creme vorsichtig einreiben.
  • Die Hände anschließend gründlich gewaschen, zum Abtrocknen erneut Einweghandtücher oder Küchentücher nutzen.
  • Socken und Textilien, die mit den befallenen Stellen kontaktiert wurden, gründlich im Waschprogramm bei 60 °C waschen.
  • In der Zeit der Behandlung ist barfuß durch die Wohnung zu laufen nicht angeraten.

Nach etwa einer Woche hat der Wirkstoff Terbinafinhydrochlorid seine Wirkstoffe entfaltet, und der Fußpilz wird nach verschwunden sein. Wird die Anweisung exakt eingehalten, schützt Lamisil die Haut durch seine Langzeitwirkung und nutzt dazu die örtliche Hornhaut als Depot.

Weniger als 10 von 100 in Studien beobachtete Patienten erlitten in den nachfolgenden drei Monaten eine erneute Fußpilzinfektion.

Neben- und Wechselwirkungen von Lamisil-Creme

Im Vergleich zur Einnahme des Wirkstoffes Terbinafin als Tabletten kommt es bei der äußeren Anwendung von Lamisil Creme gegen Haut- und Hefepilze nur selten zu Nebenwirkungen. Gelegentlich (bei weniger als 1 von 100 Behandelten) neigen die behandelten Hautstellen mit örtlichen, allergischen Reaktionen wie Juckreiz, Brennen und/oder Rötungen.

In seltenen Fällen (bei weniger als 1 von 1000 Fällen) kann es zu sogenannten Streuwirkungen kommen. Dies bedeutet, dass die allergischen Reaktionen über die mit Lamisil Creme behandelten Stellen hinaus auftreten. Beim Auftreten dieser Erscheinungen sollte die Therapie mit Lamisil abgesetzt werden.

Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten sind nicht bekannt, jedoch sollten zusätzlich zu Lamisil Creme keine weiteren Arzneimittel aufgetragen werden.

Bei einer Pilzbehandlung im Intimbereich ist zu beachten, dass Lamisil Creme die Funktionsfähigkeit von Latex negativ beeinflusst, beispielsweise bei Kondomen.

Über weitere Neben-und Wechselwirkungen informiert der Beipackzettel des Medikaments Lamisil-Creme, ebenso wie über Gegenanzeigen und weitere nützliche Anwendungsempfehlungen und Tipps zur Hautpilz-Prophylaxe.

Gegenanzeigen zu Lamisil-Creme

Kinder unter 5 Jahren und stillende Mütter sollten nicht mit Lamisil-Creme behandelt werden, da keine Langzeiterfahrungen bekannt sind, bzw. Terbinafin in die Muttermilch übergeht.

Für die Behandlung von Nagelpilzinfektion (Ober- oder Unterfläche des Nagels) mit einer Verfärbung der Nägel und/oder einer Veränderung der Nagelbeschaffenheit (brüchig, verdickt) ist Lamisil-Creme nicht geeignet. Hautpilzerkrankungen im gesamten Gesichtsbereich, insbesondere im Bereich der Augen und des Mundes dürfen mit Lamisil Creme nicht behandelt werden.

Von einer Anwendung ist allgemein abzusehen bei bekannten Allergien gegen einen oder mehrere der Inhaltsstoffe von Lamisil:

  • Terbinafinhydrochlorid
  • Benzylalkohol
  • Cetylalkohol
  • Cetylpalmitat
  • Isopropylmyristat
  • Natriumhydroxid
  • Polysorbat60
  • Sorbitanstearat
  • Stearylalkohol

Weitere Hinweise:

Während der Behandlung und nach der erfolgreichen Behandlung mit Lamisil-Creme ist in öffentlichen Badeanstalten, Sauna-Anlagen oder Hotelzimmern das Tragen von eigenen Badeschlappen oder Hausschuhen empfohlen.

Denn Lamisil Creme schützt in einem gewissen Grad die eigene Haut vor Befall mit Pilzkulturen. Allerdings bietet Lamisil Creme diesen Schutz nicht vor dem Hintergrund besonders günstiger Faktoren für Pilzbefall.

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Bei weiteren Fragen steht Ihnen unser Kundenservice jederzeit gern zur Verfügung.

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