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Amlodipine 10mg Verpackung Amlodipine Packung und Tabletten
Amlodipine 10mg
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Information

Amlodipin: allgemeine Informationen

Der Wirkstoff Amlodipin gehört zu den blutdrucksenkenden Arzneien der Gruppe der Calciumkanalblocker. Er gehört dem Typ Nifedipin, als den 1,4-Dihydropyridinen, an und zeichnet sich durch seine hohe Halbwertzeit aus, die eine Wirkung über einen langen Zeitraum ermöglicht.

Nifedipine stammen aus der Gruppe der Calciumantagonisten, die therapeutisch vor allem für die Bekämpfung des Raynaud-Syndroms wie auch der Bekämpfung von arterieller Hypertonie eingesetzt werden. Alle Nifedipine sind stark gegen Lichteinfall empfindlich und sollten nicht bei einer instabilen Angina pectoris oder bei einem akuten Herzinfarkt angewendet werden.

Sie wirken, in dem sie die glatte Muskulatur so beeinflussen, dass der Blutdruck abfällt. Es wird von den Ärzten als Basistherapeutikum eingesetzt, wenn eine arterielle Hypertonie, ein essentiell hoher Blutdruck, diagnostiziert wird.

Dabei sollte ein Mediziner beachten, dass dieser Wirkstoff bei einer chronisch stabilen Angina pectoris wie auch einer vasospastischen Angina pectoris nicht nur zur Behandlung, sondern auch zur Vorbeugung gegen Anfälle eingesetzt wird. Amlodipin wirkt als Mitglied der Gruppe der Dihydropyridine sowohl stark gefäßerweiternd, also als Blutdrucksenker, was darauf beruht, dass es den Calciumeinstrom in die glatten Muskelzellen hemmt.

Durch eine ungewöhnlich lange Halbwertzeit genügt bei diesem Wirkstoff eine tägliche Einnahme. Das Medikament Amlodipin metabolisiert sich aus CYP3A4. Als hauptsächliche Nebenwirkungen konnten bisher von den Forschern Kopfschmerzen, Müdigkeit, Gesichtsrötungen, Ödeme und Schwindel bestätigt werden. Treten diese Nebenwirkungen auf, sollte der behandelnde Arzt erneut konsultiert werden.

Wie wirkt der aktive Wirkstoff Amlodipin?

Amlodipin, vom Typ Dihydropyridin, blockiert als Calciumkanalantagonist im Körper den L-Typ-Calcium-Kanal, indem es die Bindung an die α1-Untereinheit unterbricht. Dadurch wird der Einstrom von Calcium in die glatte Muskulatur unterbrochen, was wiederum dazu führt, dass sich der Muskeltonus verringert. Aus diesem Grund sinkt der Verbrauch an Sauerstoff in den Herzmuskelzellen.

Es wirkt also verringernd auf die Kontraktilität, was auch als negativ inotrop bezeichnet wird. Dabei weisen die Calciumkanalantagonisten vom Typ der Dihydropyridine eine vaskuläre Selektivität auf. Darum tritt erst bei einer extrem erhöhten Dosis eine direkte Wirkung auf das Herz ein, was aber bei der normalen Dosis zur Gefäßweitstellung nicht erfolgt.

In der normalerweise verabreichten Dosis wirkt Amlodipin nur auf die Koronargefäße wie auch auf die peripheren Widerstandsgefäße. Außerdem wird der Wirkstoff Amlodipin auch als funktioneller Blocker der sauren Sphingomyelinase eingesetzt.

Der Körper kann ohne eine ausreichende Zufuhr von Calcium nicht ans Calmodulin gekoppelt werden, weshalb die sonst eintretende Myosinkinase ausbleibt. Somit kann das unphosphorylisierte Myosin sich nicht mehr an das Aktin binden, weshalb es zu keiner weiteren Kontraktion der glatten Muskulatur kommt.

Es kommt zu einer Vasodilatation und der Blutdruck sinkt ab. Der Wirkstoff Amlodipin hat eine besonders lange Halbwertzeit und gilt daher unter Medizinern als praktisches Mittel der Blutdruckregulierung, da es von den Patienten nur einmal am Tag eingenommen werden muss.

Die Dosierung und Anwendung von Amlodipin

Für die tägliche Behandlung von Hypertonie bekommt ein Patient die übliche Dosis von 5 mg, wobei die maximale Dosis bei 10 mg innerhalb von 24 Stunden liegt. Das Medikament Amlodipin braucht nur einmal am Tag unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen zu werden.

Bei der Behandlung einer Angina pectoris, als einem Engegefühl der Brust, liegt die Dosierung ebenfalls zwischen 5 und 10 mg, wobei die meisten Patienten auf 10 mg besser ansprechen. Vor allem ältere Patienten sollten allerdings bei den angezeigten Symptomen zunächst mit einer halbierten Dosis von 2,5 mg pro Tag beginnen, da bei älteren Menschen oftmals eine Schädigung der Leber, Nieren oder des Herzens bereits vorliegt.

Deshalb verbleibt das Medikament Amlodipin länger im Körper und verstärkt dadurch seine Wirkung. Eine Erhöhung der Dosierung muss unbedingt in Absprache mit dem behandelnden Arzt erfolgen. Dieser Arzt sollte vor einer Verschreibung des Medikaments sicher stellen, dass keine Amlodipin Allergie vorliegt und sich zudem über etwaige andere Medikamenten Allergien informieren.

Außerdem raten die Hersteller den Medizinern dazu, die Wechselwirkung von Amlodipin auf die anderen verordneten Medikamente zu überprüfen, um so allergische Reaktionen oder unerwünschte Wechselwirkungen auszuschließen. Um einen stabilen Wirkspiegels des Medikamentes im Blut sicherzustellen, sollte der Patient das Medikament täglich zur gleichen Zeit einnehmen, wobei die Mahlzeiten keinerlei Einfluss auf den Wirkstoff haben.

Jedoch sollten andere Ärzte, die ein Patient konsultiert wie Zahnärzte oder andere Spezialisten ebenfalls von der aktuellen Anwendung von Amlodipin erfahren.

Schwangere Patientinnen sollten ihren Hausarzt über ihre Schwangerschaft informieren, wenn sie Amlodipin verschrieben bekommen, was ebenfalls für den Zeitraum des Stillens eines Säuglings gilt. Auch Patienten, die einen Kinderwunsch haben, sollten sich ausführlich über die Vor- und Nachteile der Einnahme von Amlodipin informieren.

Nebenwirkungen von Amlodipin

Es gibt verschiedene Nebenwirkungen des Wirkstoffs Amlodipin, wobei diese bei weniger als 1 einem von 10 Patienten auftreten. Aufgrund des blutdrucksenkenden Effekts des Medikaments kommt es bei einigen Patienten zeitweise zu Wassereinlagerungen in Armen und Beinen, wobei es häufiger die Beine sind, was als Ödeme bezeichnet wird.

Diese Nebenwirkung tritt bei den betroffenen Patienten in der Regel nach 2 - 3 Wochen nach Beginn der Therapie auf. Auch in der Lunge kann es zu unerwünschten Einlagerungen von Wasser kommen, also einem Lungenödem.

Es besteht bei der Einnahme des Medikaments auch die Möglichkeit, dass der Blutdruck des Patienten zu schnell absinkt, was unter ungünstigen Bedingungen sogar eine Ohnmacht auslösen kann. Darum sollte der Blutdruck in einem Zeitraum abgesenkt werden, der für den Patienten annehmbar ist.

Es wurde auch beobachtet, dass zu Beginn der Therapie mit Amlodipin ein reflektorischer Anstieg der Herzfrequenz auftrat. Diese Nebenwirkungen sind aber nur zu Anfang der Behandlung zu beobachten und daher keine dauerhafte Nebenwirkung.

Die Reflextachykardie tritt vermehrt bei Patienten auf, die unter verengten Herzarterien leiden und bisher keine blutdrucksenkenden Mittel eingenommen haben.

Häufig Gelegentlich Selten
Benommenheit Verdauungsstörungen (Dyspepsie) Verminderte Anzahl der Blutplättchen mit dem Risiko von Blutergüssen (Thrombozytopenie)
Schwindel Verminderte Druck- oder Gefühlswahrnehmung (Hypästhesie) allergische Reaktionen
Kopfschmerzen Unangenehmes Kribbelgefühl in Armen oder Beinen (Parästhesien) Anstieg des Blutzuckers (Hyperglykämie)
Gesichtsrötung Sehstörungen (einschließlich Doppeltsehen) Anstieg des Muskeltonus (Hypertonus)
Magenschmerzen Ohrgeräusche (Tinnitus) unregelmäßiger Herzschlag
Übelkeit Herzklopfen (Palpitationen) verminderte Herzfrequenz
Geschwollene Knöchel niedriger Blutdruck (Hypotonie) erhöhte Herzfrequenz
Wassereinlagerungen im Gewebe (Ödeme) Kurzatmigkeit (Dyspnoe) Entzündung der Blutgefäße (Vaskulitis)
Müdigkeit Entzündung der Nasenschleimhaut (Rhinitis) Entzündung der Magenschleimhaut (Gastritis)

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Den Bluthochdrucksenker Amlodipin rezeptfrei in Deutschland zu kaufen ist generell nicht möglich, da es sich bei dem Präparat um ein rezeptpflichtiges Medikament handelt. Unsere zugelassenen Ärzte stellen Diagnose und Rezept für das ausgewählte Medikament aus, so können wir den Erwerb rezeptpflichtiger Medikamente bei meds4all ermöglichen.

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Bei weiteren Fragen steht Ihnen unser Kundenservice jederzeit gern zur Verfügung.

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