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Asthmaspray Atrovent Asthmaspray Atrovent
Atrovent Asthmaspray
Asthmaspray Atrovent
Information

Atrovent: allgemeine Informationen

Die Inhalationslösung Atrovent erweitert die Atemwege von Erwachsenen als auch Kindern ab 12 Jahren. In Rücksprache mit dem Arzt eignet sich Atrovent auch für Kinder im Alter zwischen 6 und 12 Jahren bei akuten Anfällen. Darüber hinaus lindert das Arzneimittel Atemnot.

Atrovent wirkt durch den Zusatz von Ipratropiumbromid. Dieser ist in die Gruppe der Anticholinergika einzuordnen und entspannt alle Muskeln im Bereich der Atemwege. Zudem wirkt Atrovent einer überhöhten Schleimproduktion in Lungen entgegen. Das Arzneimittel verbessert damit die Atmung des Patienten. Eine Lagerung bei mehr als 30 Grad Celsius ist zu vermeiden.

Die verschreibungspflichtige Inhalationslösung wird bei chronisch, obstruktiven Erkrankungen der Lungen (COPD), Asthma bronchiale und chronischer Bronchitis verschrieben.

Vorrangig stehen dabei Symptome wie Atemnot und Husten im Vordergrund. Dank der krampflösenden Wirkung im Bereich der Atemwege entspannen sich betroffene Muskeln. Dies verhindert starke Anfälle von Atemnot.

Wie wirkt der aktive Wirkstoff Ipratropiumbromid?

Ipratropiumbromid besitzt eine kompetitive Wirkung gegen Acetylcholin. Auf diese Weise werden muscarinischen Acetylcholinrezeptoren (MAChR) blockiert. Zudem sind diese MAChR auch nicht mehr erregbar. Infolgedessen kommt es zu einer Bronchodilatation.

Aufgrund dieser Eigenschaft eignet sich Atrovent zur inhalativen Anwendung inform einer Inhalationslösung. Gleichzeitig eignet sich Atrovent mit dem aktiven Wirkstoff Ipratropiumbromid zudem als Antiarrhythmikum. Ärzte verschreiben es in diesem Fall bei diagnostizierten Herzrhythmusstörungen.

Dosierung und Anwendung von Atrovent

Atrovent ist als Inhalationslösung in Einzeldosisverpackungen erhältlich. Das Medikament ist in einer einheitlichen Packungsgröße von 50 Einzeldosisbehältern mit jeweils 2 ml in Apotheken erhältlich. 10 Einzeldosen sind jeweils in einem hermetischen verschlossenen Aluminiumbeutel separat verpackt. Die Inhalationslösung ist klar und durchsichtig.

Die Dosierung wird vom Arzt klar kommuniziert. Als gängige Dosierung von Atrovent gilt bei Erwachsenen und Kindern ab 12 Jahren drei- bis vielmal pro Tag eine Einzeldosis mit 2 Millilitern (500 Mikrogramm).

In jedem Fall ist die Inhalationslösung zu vernebeln. Neben Ipratropiumbromid gehören zu weiteren Bestandteilen Salzsäure 3,6 %-ig (zur pH-Einstellung), gereinigtes Wasser und Natriumchlorid.

Wie wird Atrovent angewendet?

Die Inhalationslösung wird unter Einsatz von Verneblern unverdünnt oder verdünnt angewendet. Es darf nur das beiliegende Mundstück aus Kunststoff verwendet werden. Anwender erhalten die genaue Anwendungsbeschreibung der Atrovent Einzeldosis über die Packungsbeilage des Arzneimittels.

Die Wirkung von Atrovent tritt innerhalb der folgenden 15 Minuten nach Anwendungsbeginn ein. Zwischen drei bis acht Stunden hält die Wirkung der Inhalationslösung Atrovent an.

Bei jeder Anwendung ist eine neue Einzeldosis zu verwenden. Da das Arzneimittel Atrovent frei von Konservierungsstoffen hergestellt wird, ist es sehr anfällig für Bakterien. Aus diesem Grund sind Reste jeder Einzeldosis nach der Dosierung unverzüglich zu entsorgen.

Bei einer Anwendung von Atrovent ist darauf zu achten, dass es nicht mit den Augen in Kontakt kommt. Sollte dies geschehen, ist das Arzneimittel umgehend mit klarem Wasser auszuspülen.

Des Weiteren ist darauf zu achten, dass die Anwendung von Atrovent nicht abrupt abgebrochen werden darf. Es kann vorkommen, dass hier die ursprünglichen Beschwerden wieder auftreten. Bei Wunsch nach Beendigung der Anwendung dieses Medikaments ist der Arzt hinzuziehen.

Sollte eine Anwendung der Inhalationslösung vergessen worden sein, ist die nächste Dosis zum nächsten angesagten Zeitpunkt zu inhalieren. Eine regelmäßige Unterversorgung mit Atrovent ist zu vermeiden, da hier die Gefahr von erneuter Atemnot besteht.

Gemäß den Anweisungen von Arzt oder Apotheker ist der Vernebler (Inhalationsgerät) vorzubereiten. Eine Einzeldosis wird vom 10er Streifen entfernt. Mit Drehbewegungen wird die obere Abrissfahne der Einzeldosis entfernt.

Unter mehrmaligem Zusammentrücken des einzelnen Kunststoffbehälters wird die Einzeldosis in den Vernebler gefüllt. Nach Angaben der ärztlichen Anweisung wird im Folgenden der Inhalt von Atrovent inhaliert. Nach jeder Anwendung werden verbleibende Rückstände von Atrovent entfernt. Der Behälter des Verneblers ist gründlich zu säubern.

Nebenwirkungen, Wechselwirkungen und Gegenanzeigen

Zu den am häufigsten auftretenden Nebenwirkungen gehören:
  • Bewegungsstörungen des Magen-Darm-Traktes
  • Geschmacksstörung
  • Husten
  • Kopfschmerzen
  • Reizung des Rachens
  • Schwindel
  • trockener Mund
  • Übelkeit

Zu gelegentlich auftretenden Nebenwirkungen gehören:
  • Anstieg des Augeninnendrucks, manchmal mit Augenschmerzen
  • Augenbindehaut stärker durchblutet
  • allergische Reaktionen des Soforttyps
  • Bauchschmerzen
  • Sehen von Nebel oder Regenbogenfarben (-ringen)
  • Durchfall
  • Glaukom
  • Hornhautschwellung
  • Überempfindlichkeitsreaktionen
  • verschwommenes Sehen
  • vorübergehende Pupillenerweiterung
  • Harnverhalt
  • Hautausschlag
  • Juckreiz
  • Verstopfung
  • Erbrechen
  • stärkeres Herzklopfen
  • supraventrikuläre Herzrhythmusstörung (mit ansteigender der Herzfrequenz)
  • inhalationsbedingter) Krampf der Muskulatur der Luftröhrenäste (Bronchospasmus)
  • Verkrampfung der Kehlkopfmuskulatur
  • Rachenschwellungen
  • trockener Rachen
  • Entzündung der Mundschleimhaut
  • Anschwellen des Mundes
  • extreme Schwellungen der Zunge, der Lippen und des Gesichts

Zu selten auftretenden Nebenwirkungen von Atrovent zählen Vorhofflimmern des Herzens, Einstellstörungen des Auges auf unterschiedliche Sehweiten und in Einzelfällen Nesselsucht. Grundsätzlich können, ähnlich wie bei anderen Inhalationslösungen, auch bei Atrovent Reizungen im Rachenraum auftreten.

Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

Die Wirkung von Atrovent wird durch gleichzeitige Einnahme folgender Arzneimittel verstärkt: Amantadin, Antiarrhythmika (beispielsweise Chinidin). Zudem rufen nachfolgende Wirkstoffe aus den Gruppen der tetra- und trizyklischen Neuroleptika oder Antidepressiva ebenso eine verstärkte Wirkung der Inhalationslösung Atrovent aus.

Im Gegensatz dazu verursacht eine parallele Anwendung von Atrovent und Dopaminrezeptor-Agonisten, welche sie beispielsweise im Magenmittel Metolopramid enthalten sind, eine abschwächende Wirkungsweise von Atrovent hervor.

Darüber hinaus verstärkt Ipratropium sämtliche Nebenwirkungen als auch Wirkungen von verschiedenen Anticholinergika, wie beispielsweise Pirenzepin.

Gegenanzeigen (Kontraindikationen)

Nicht zur Anwendung kommen darf Atrovent bei einer vorliegenden Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff Ipratropium. Ähnliches gilt bei vorliegenden Blasenentleerungsstörungen mit Restharnbildung oder Vergrößerungen des Dickdarms (Megacolon).

Zudem darf Atrovent nicht inhaliert werden, wenn mechanische Stenosen (Verengung im Magen-Darm-Kanal) vorliegen. Bei Patienten mit schwerwiegenden Erkrankungen des Hirngewebes (Zerebralsklerose), einigen Formen des Grünen Stars (Engwinkelglaukom) oder mit akutem Lungenödem (Wassereinlagerungen in der Lunge) darf Atrovent weder verschrieben, noch angewendet werden.

Es sind keine schädigenden Auswirkungen auf das Ungeborene während der Schwangerschaft bekannt. Dennoch ist von einer Inhalation mit Atrovent während der letzten drei Monate vor der Geburt abzuraten.

So besteht die Gefahr, durch den Wirkstoff Ipratropium Herzrhythmusstörungen beim Ungeborenen auszulösen. Auch während der Stillzeit darf Atrovent nicht inhaliert werden. Der aktive Wirkstoff geht auf die Muttermilch über und kann kindliche Vergiftungserscheinungen auslösen.

Da es im Rahmen gelegentlicher Nebenwirkungen während der Anwendung von Atrovent zu Schwindel kommen kann, sind Tätigkeiten an Maschinen, wie beispielsweise das Führen eines Kraftfahrzeuges zu unterlassen.

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